{"id":7658,"date":"1997-10-20T00:00:00","date_gmt":"1997-10-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7658\/gentech-soja-will-kein-schwein\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:50","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:50","slug":"gentech-soja-will-kein-schwein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7658\/gentech-soja-will-kein-schwein\/","title":{"rendered":"Gentech-Soja will kein Schwein!"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit heute morgen 10 Uhr protestieren rund ein Dutzend AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace und Landwirte auf und vor dem Geb\u00e4ude des Ufa-Futtermittelbetriebes Orador AG in Lenzburg gegen die Verwendung von Gentechsoja in Futtermitteln. An der Fassade h\u00e4ngen Kletterer mit einem hundert Quadratmeter grossen Transparent. Dieses zeigt von Uncle Sam mit Gentech-Soja zwangsgef\u00fctterte S\u00e4ue und den Schriftzug: &#171;Gentech-Soja will kein Schwein&#187;. Mit lautem Grunzen und Muhen protestieren Schweine und K\u00fche gegen ihre Zwangsf\u00fctterung mit genmanipuliertem Futter. Greenpeace, die Schweizerische Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Bauern (VKMB) und die Stiftung f\u00fcr Konsumentenschutz (SKS) fordern mit dieser Aktion die schweizerische Futtermittelindustrie auf, sich nicht auf die F\u00fctterungsexperimente der Agro-Multis einzulassen sondern sich aktiv am Markt um gentechfreie Futtermittel zu bem\u00fchen, die in ausreichenden Mengen erh\u00e4ltlich sind.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Lenzburg. <\/span><span class=\"text\"> In den n\u00e4chsten Wochen kommen Lieferungen der zweiten US-Soja Ernte mit ca. 15 Prozent herbizidresistenter Monsanto-Soja vermischt auf den europ\u00e4ischen Markt. Sie k\u00f6nnten auch an einheimisches Vieh und Gefl\u00fcgel verf\u00fcttert werden und \u00fcber deren Fleisch in die M\u00e4gen der Schweizer KonsumentInnen gelangen. Dem ersten Streich der Gentech-Lobby soll bald der n\u00e4chste folgen: Auch Mais soll nicht mehr in seiner herk\u00f6mmlichen Form verf\u00fcttert werden, sondern mit einem eingebauten Bakterien-Gen. Dies obwohl im Dezember 1996 Bundesr\u00e4tin Ruth Dreifuss eine von 150&#8217;000 SchweizerInnen unterzeichnete Petition gegen den Import genmanipulierter Lebens- und Futtermittel \u00fcbergeben wurde und s\u00e4mtliche Umfragen eine massive Ablehnung genmanipulierter Speisen durch die KonsumentInnen zeigen. Obwohl das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft seit Dezember 1996 eine klare Deklaration von Futtermittel vorschreibt, das genmanipulierte Produkte enth\u00e4lt, wird Mischfutter, das US-Gentechsoja enth\u00e4lt, ohne Kennzeichnung an Landwirte verkauft. Die zur Fenaco-Gruppe geh\u00f6rende Orador stellt das bekannte Ufa-Futter her. Als eine der gr\u00f6ssten Futtermittelherstellerinnen der Schweiz hat sie eine besondere Verantwortung gegen\u00fcber Konsumenten und Produzenten. Alle Biobauern und eine Mehrheit der Produzenten und Konsumenten wollen nat\u00fcrliche, gentechfreie Futtermittel &#8211; die Risiken der Gentechnologie sind unabsehbar. Menschen und Natur werden absolut unausgereifte Experimente zugemutet. Durch das derzeitige Vorgehen wird die Verantwortung f\u00fcr die unkontrollierbaren Risiken der Gentechnologie in der Landwirtschaft an die Produzenten weitergegeben, die f\u00fcr unn\u00f6tige und gef\u00e4hrliche Gen-Basteleien ungefragt den Kopf hinhalten sollen. Die unterzeichnenden Organisation werden den Kampf f\u00fcr Genschutz weiter intensivieren und alles daran setzen, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung von einer Gentechfood-Lawine verschont bleibt. Sie fordern die Bundesbeh\u00f6rden auf, die l\u00e4ngst abstimmungsreife und auf Druck der milliardenschweren Gentech-Lobby verschleppten Genschutz-Initiative endlich zur Abstimmung zu bringen und so dem Schweizer Volk die M\u00f6glichkeit geben, mit einem Ja zur Initiative genmanipulierte Pflanzen und Nahrungsmittelprodukte ein f\u00fcr allemal von Ladenregalen und \u00c4ckern fernzuhalten.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit heute morgen 10 Uhr protestieren rund ein Dutzend AktivistInnen der Umweltorganisation Greenpeace und Landwirte auf und vor dem Geb\u00e4ude des Ufa-Futtermittelbetriebes Orador AG in Lenzburg gegen die Verwendung von&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7658","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7658"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7658\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7658"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7658"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}