{"id":7662,"date":"1997-10-21T00:00:00","date_gmt":"1997-10-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7662\/greenpeace-und-kleinbauern-vereinigung-zu-besuch-bei-fenaco-keine-risiko-soja-im-tierfutter\/"},"modified":"2019-05-30T08:11:56","modified_gmt":"2019-05-30T06:11:56","slug":"greenpeace-und-kleinbauern-vereinigung-zu-besuch-bei-fenaco-keine-risiko-soja-im-tierfutter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7662\/greenpeace-und-kleinbauern-vereinigung-zu-besuch-bei-fenaco-keine-risiko-soja-im-tierfutter\/","title":{"rendered":"Greenpeace und Kleinbauern-Vereinigung zu Besuch bei Fenaco: Keine Risiko-Soja im Tierfutter!"},"content":{"rendered":"<p><b>Weitere Aktion gegen die Verwendung von Gentech-Soja in Tierfuttermitteln: Nach der gestrigen Aktion beim Ufa-Futtermittelbetrieb Orador AG in Lenzburg demonstrierten Genschutz-Aktivisten heute unter dem Motto: &#171;Gentech-Soja will kein Schwein&#187; beim Hauptsitz der Fenaco-Gruppe in Bern, dem gr\u00f6ssten Futtermittelhersteller der Schweiz. Die Futtermittelindustrie wurde dringend aufgefordert, sich aktiv f\u00fcr die Beschaffung vorhandener gentechfreier Futtermittel auf dem Weltmarkt einzusetzen. Im heutigen Gespr\u00e4ch zeigte sich die Fenaco bereit dazu. Der j\u00fcngste Gentech-Unfall mit Monsantos Herbizid-resistenter Baumwolle in den USA zeigt einmal mehr die unbekannten Risiken der Genexperimente.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern. <\/span><span class=\"text\"> Nachdem bei der gestrigen Aktion von Greenpeace, der Stiftung f\u00fcr Konsumentenschutz SKS und des Vereins zum Schutz kleiner und mittlerer Bauern VKMB beim zur Fenaco-Gruppe geh\u00f6renden Futtermittelhersteller Orador AG in Lenzburg kein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Verwendung von Gentech-Soja und -Mais im Tierfutter m\u00f6glich war, sind die Genschutz-Aktivisten heute zum Hauptsitz der Fenaco nach Bern gekommen, um dem Wunsch einer grossen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nach gentechfreien Nahrungs- und Futtermitteln Nachdruck zu verleihen. Von der Fenaco-Gruppe wird eine klare Stellungnahme zu den bevorstehenden US-Importen von genmanipuliertem Futtermitteln erwartet. Ein kurzes Gespr\u00e4ch zwischen Vertretern von Greenpeace und VKMB mit Mitgliedern der Fenaco-Gesch\u00e4ftsleitung ergab, dass die Fenaco im Zusamenhang mit gentechfreien Futtermitteln offenbar bereits Anstrengungen unternimmt. \u00dcber die konkrete Beschaffung gentechfreier Futtermittel auf dem Weltmarkt sollen bald weitere Gespr\u00e4che stattfinden. J\u00fcngster Gentech-Unfall in den USA: Die US-Zeitung &#171;The Commercial Observe&#187; aus Memphis berichtete am 16. August \u00fcber die dramatischen neuesten Entwicklungen auf den Feldern amerikanischer Farmer: Die wie die Monsanto-Soja gentechnisch gegen das firmeneigene Herbizid Roundup immun gemachte Monsanto-Baumwolle wirft ihre &#8211; unerkl\u00e4rlicherweise verformte (Papageienschnabelkrankheit) &#8211; Samenkapsel vor der Ernte ab. Tausende von Farmern in vier US-Bundesstaaten drohen nun Sch\u00e4den in Millionenh\u00f6he. Monsantos Gentech-Baumwolle wurde in den USA dieses Jahr auf 250\u2019000 Hektaren angepflanzt (Quelle Panups, Centre of Ethics and Toxics, USA). Aus dem Bundesstaat Mississippi alleine klagen derzeit vierzig Farmer mit einer Anbaufl\u00e4che von rund 100\u2019000 Hektaren auf beh\u00f6rdliche Untersuchung der Sch\u00e4den. Nach US-Recht ist eine solche beh\u00f6rdliche Schadenerfassung zwingende Voraussetzung f\u00fcr eine sp\u00e4tere Klage gegen den Saatguthersteller Monsanto. Das &#171;Mississippi Department of Agriculture and Commerce&#187; best\u00e4tigte Mitte August, dass es Klagen wegen missgebildeten Samenkapseln nachgehe. Solche Gentech-Katastrophen sprechen f\u00fcr ein Verbot von Freisetzungen genmanipulierter Pflanzen. Greenpeace und die Kleinbauernvereinigung werden den Kampf f\u00fcr die Genschutzinitiative weiter intensivieren und sich aktiv f\u00fcr den Einkauf vorhandener gentechfreier Futtermittel auf dem Weltmarkt einzusetzen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weitere Aktion gegen die Verwendung von Gentech-Soja in Tierfuttermitteln: Nach der gestrigen Aktion beim Ufa-Futtermittelbetrieb Orador AG in Lenzburg demonstrierten Genschutz-Aktivisten heute unter dem Motto: &#8220;Gentech-Soja will kein Schwein&#8221; beim&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7662","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7662\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7662"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7662"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}