{"id":7664,"date":"1997-11-10T00:00:00","date_gmt":"1997-11-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7664\/greenpeace-verhindert-entladen-von-gentech-soja-im-hafen-von-rotterdam\/"},"modified":"2019-05-30T08:12:00","modified_gmt":"2019-05-30T06:12:00","slug":"greenpeace-verhindert-entladen-von-gentech-soja-im-hafen-von-rotterdam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7664\/greenpeace-verhindert-entladen-von-gentech-soja-im-hafen-von-rotterdam\/","title":{"rendered":"Greenpeace verhindert Entladen von Gentech-Soja im Hafen von Rotterdam"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit heute Mittag verhindert das Greenpeace-Schiff &#171;Sirius&#187; das Entladen eines mit genmanipulierter Soja beladenen Schiffes in Rotterdam. Die erstmals in Aktion getretene &#171;Greenpeace Hazard Patrol&#187; (&#171;Risiko-Patrouille&#187;) h\u00e4lt die rund 60&#8217;000 Tonnen Sojabohnen auf dem Frachter &#171;Istanbul&#187; am Terminal von Archer Daniels Midlands (ADM) fest. Die Anti-Gentech-Patrouille wird ab heute \u00fcberall in Europa dem Wunsch der Bev\u00f6lkerung nach gentechfreien Lebensmitteln Nachachtung verschaffen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Rotterdam\/NL. Die mit bereits 15 Prozent<br \/>\ngenmanipulierter Soja durchsetzte diesj\u00e4hrige Ernte dr\u00e4ngt nach<br \/>\nEuropa &#8211; obwohl die europ\u00e4ischen KonsumentInnen<br \/>\nGentech-Lebensmittel nach wie vor deutlich ablehnen. Um die<br \/>\nBev\u00f6lkerung vor einer Gentech-Verseuchung ihrer Lebensmittel zu<br \/>\nwarnen und diese wenn immer m\u00f6glich zu verhindern, hat Greenpeace<br \/>\ndie &#171;Genetic Hazard Patrol&#187; lanciert, eine Anti-Gentech-Patrouille,<br \/>\ndie Soja- und Mais-Lieferungen f\u00fcr Europa aufs Korn nimmt. Wo immer<br \/>\nein Schiff mit Mais oder Soja aus den USA eintrifft, ist mit einer<br \/>\nAktion dieser Patrouille zu rechnen. &#171;Greenpeace-AktivistInnen<br \/>\nwerden Gentech-Transporte entlang der Haupt-Transportstrecken<br \/>\n\u00fcberall in Europa aufsp\u00fcren&#187;, erkl\u00e4rte Michelle Sheather,<br \/>\nPressesprecherin von Greenpeace International. &#171;Diese &#171;Hazard<br \/>\nPatrols&#187; werden die \u00d6ffentlichkeit in ihren L\u00e4ndern vor dem<br \/>\nEindringen von genmanipulierter Soja und Mais in ihr Essen warnen<br \/>\nund den Druck auf die USA verst\u00e4rken, ihre genmanipulierten<br \/>\nLandwirtschaftsprodukte nicht auf den europ\u00e4ischen Teller zu<br \/>\nzwingen.&#187; Laut dem englischen Fachblatt &#171;Nature&#187; k\u00f6nnen<br \/>\ngenmanipulierte Pflanzen ihre Gene auf andere Arten \u00fcbertragen.<br \/>\nDeshalb ist sowohl der grossfl\u00e4chige Anbau wie auch der<br \/>\ngrenz\u00fcberschreitende Transport von genmanipulierten Sojabohnen oder<br \/>\nanderen Pflanzen eine Gefahr f\u00fcr die Umwelt. Dar\u00fcber hinaus gibt es<br \/>\nkeine Langzeitstudien dar\u00fcber, wie sich der Verzehr<br \/>\ngenmanipulierter Nahrungsmittel \u00fcber die Jahre rsp. Jahrzehnte<br \/>\nhinweg auf den menschlichen (oder tierischen) K\u00f6rper auswirkt. Eine<br \/>\nStudie des deutschen Robert Koch-Instituts mit K\u00fchen ergab zum<br \/>\nBeispiel eine ungeplante, unerkl\u00e4rliche Ver\u00e4nderung des<br \/>\nMilchfettgehalts nach F\u00fctterung mit genmanipulierter Monsanto-Soja.<br \/>\nAufgrund all dieser ungekl\u00e4rten Risiken fordert Greenpeace, den<br \/>\nAnbau genmanipulierter Pflanzen weltweit zu stoppen, bis<br \/>\nLangzeitstudien vorliegen und die Haftung f\u00fcr allf\u00e4llige<br \/>\nLangzeitsch\u00e4den gekl\u00e4rt sind. Die Lebens- und Futtermittel m\u00fcssen<br \/>\ngentechfrei bleiben, und die in den USA bereits angepflanzten<br \/>\nGentech-Pflanzen Soja und -Mais schon bei der Ernte getrennt und<br \/>\ndurchgehend klar deklariert werden. &#171;Getreidehandelsfirmen wie ADM<br \/>\nm\u00fcssen ihre Verantwortung wahrnehmen und v\u00f6llig getrennte<br \/>\nVermarktungswege f\u00fcr nat\u00fcrliche und genmanipulierte Lebensmittel<br \/>\nsichern&#187;, fordert Sheather. Das BAG darf den in Europa nach wie vor<br \/>\numstrittenen &#8211; in manchen EU-Staaten wieder verbotenen &#8211; Bt-Mais<br \/>\nvon Novartis erst gar nicht zulassen, fordert Bruno Heinzer,<br \/>\nKoordinator der Gentech-Kampagne bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41<br \/>\n41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit heute Mittag verhindert das Greenpeace-Schiff &#8220;Sirius&#8221; das Entladen eines mit genmanipulierter Soja beladenen Schiffes in Rotterdam. 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