{"id":7672,"date":"1997-09-17T00:00:00","date_gmt":"1997-09-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7672\/g-wau-oh-gentechfutter-verschwindet-aus-migros-regalen\/"},"modified":"2019-05-30T08:12:13","modified_gmt":"2019-05-30T06:12:13","slug":"g-wau-oh-gentechfutter-verschwindet-aus-migros-regalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7672\/g-wau-oh-gentechfutter-verschwindet-aus-migros-regalen\/","title":{"rendered":"G-Wau-Oh! Gentechfutter verschwindet aus Migros-Regalen"},"content":{"rendered":"<p><b>Bloss 24 Stunden nach der Demonstration von Hunden und Greenpeace-AktivistInnen vor dem Migros-Hauptsitz in Z\u00fcrich ist klar: Die Tage von gentechnisch manipuliertem Tierfutter (GVO-Futter) sind gez\u00e4hlt. Bis sp\u00e4testens Ende Jahr werden alle inkriminierten Produkte aus den Gestellen des Grossverteilers verschwunden sein. Dies ergaben Gespr\u00e4che zwischen Migros-Chefin Monika Weber und Vertretern der Umweltorganisation Greenpeace, die heute mit dieser Zusicherung endeten.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Etappensieg im Kampf gegen gentechnisch<br \/>\nmanipulierte Nahrungs- und Futtermittel. Knapp 24 Stunden nach dem<br \/>\nGreenpeace-Protest vor dem Migros-Hauptsitz ist der Grossverteiler<br \/>\ngewillt, Schweizer Haustieren keine gentechnisch manipulierte Soja<br \/>\nmehr vorzusetzen. Die Migros hatte ihr Gentech-Tierfutter, wohl im<br \/>\nUnterschied zu den meisten anderen Anbietern, zumindest<br \/>\n&#171;GVO&#187;-deklariert, erkl\u00e4rt sich nun aber bereit, ganz auf<br \/>\ngenmanipulierte Zutaten zu verzichten. Greenpeace begr\u00fcsst den<br \/>\nKurswechsel der gr\u00f6ssten Schweizer Lebensmittelkette als klare<br \/>\nAbkehr von der Gentech-Bastelei der Agro- und Chemiekonzerne. Eine<br \/>\nerdr\u00fcckende Mehrheit der Schweizer Bev\u00f6lkerung lehnt<br \/>\ngenmanipulierte Nahrungsmittel ab. Migros hat somit die Zeichen der<br \/>\nZeit verstanden und reagiert auf den Markt, der nun zun\u00e4chst im<br \/>\nHaustierfutter-Bereich auf gentechnisch manipulierte Nahrung<br \/>\nvorbereitet werden sollte. Greenpeace wird weiterhin die Branche<br \/>\nder Schweizer Lebens- und Futtermittelhersteller und -h\u00e4ndler auf<br \/>\nGentech-Zutaten in ihren Produkten durchleuchten. Parallel zum<br \/>\nHundeprotest in der Z\u00fcrcher Innenstadt wurden gestern in<br \/>\nDeutschland neue Untersuchungen vorgestellt, die eine ungewollte<br \/>\nVer\u00e4nderung des Milchfettgehaltes in der Milch von K\u00fchen<br \/>\nfestellten, die mit Gentech-Soja gef\u00fcttert wurden. Bereits vor<br \/>\nMonaten haben Wissenschafter entdeckt, dass der Proteingehalt<br \/>\ngenmanipulierter Soja bis zu 60 mal tiefer liegt als der<br \/>\nherk\u00f6mmlicher Pflanzen. Greenpeace fordert das sofortige Ende der<br \/>\nGenbasteleien, die im Nahrungsmittelbereich lediglich das<br \/>\nPortefeuille der Grosskonzerne gesunden lassen und KonsumentInnen<br \/>\nund Umwelt unabsch\u00e4tzbaren Risiken aussetzt, wie dies sogar das<br \/>\nschweizerische Bundesgericht &#8211; paradoxerweise &#8211; in der Ablehnung<br \/>\neiner Beschwerde gegen Gentech-Soja festhielt.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41<br \/>\n41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bloss 24 Stunden nach der Demonstration von Hunden und Greenpeace-AktivistInnen vor dem Migros-Hauptsitz in Z\u00fcrich ist klar: Die Tage von gentechnisch manipuliertem Tierfutter (GVO-Futter) sind gez\u00e4hlt. 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