{"id":7680,"date":"1997-09-16T00:00:00","date_gmt":"1997-09-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7680\/migros-kommt-mit-gentech-auf-den-hund-aber-die-vierbeiner-wollen-nicht\/"},"modified":"2019-05-30T08:12:25","modified_gmt":"2019-05-30T06:12:25","slug":"migros-kommt-mit-gentech-auf-den-hund-aber-die-vierbeiner-wollen-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7680\/migros-kommt-mit-gentech-auf-den-hund-aber-die-vierbeiner-wollen-nicht\/","title":{"rendered":"Migros kommt mit Gentech auf den Hund &#8211; aber die Vierbeiner wollen nicht"},"content":{"rendered":"<p><b>Hundeprotest am Z\u00fcrcher Limmatplatz: Kurz vor 12 Uhr Mittag versammelten sich gut 30 vierbeinige Greenpeace-Aktivisten vor dem Eingang des Migros-Hauptsitzes in Z\u00fcrich. Mit lautem Gebell gaben sie ihrer Emp\u00f6rung Ausdruck, dass der Grossverteiler ihnen Gentechfutter unterbuttern will. Unterst\u00fctzt wurden sie in ihrem Protest durch ebenso viele menschliche Umwelt-AktivistInnen. Ein Teil von ihnen erklomm das Vordach des Migros-Hochhauses und befestigte Transparente, die die Migros-Leitung zum R\u00fcckzug des Gentech-Futters und zum Verzicht auf Gentech-Produkte auffordern. Radiospots, die Greenpeace in den Z\u00fcrcher Lokalsendern ausstrahlen lassen wollte, wurden kurzfristig aus dem Programm gekippt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Seit einigen Wochen versucht die Migros<br \/>\nden Haustierhaltern genmanipuliertes Tierfutter zu verkaufen. Es<br \/>\nhandelt sich um 4 Sorten Katzenfutter der Linie &#171;Happy Cat&#187; und 5<br \/>\nSorten Hundefutter (&#171;Happy Dog&#187; und &#171;ASCO&#187;), die den kaum<br \/>\nleserlichen &#8211; und zudem fehlerhaften &#8211; Aufdruck tragen: &#171;Mit<br \/>\nSojaeiwiss (GVO)&#187;. Die Migros bereitet mit der Einf\u00fchrung<br \/>\ngenmanipulierter Heimtiernahrung das Terrain vor f\u00fcr die baldige<br \/>\ngenerelle Einf\u00fchrung von Gentech-Food, auch f\u00fcr den Menschen.<br \/>\nMigros-Laborchef Reto Battaglia schliesst denn auch in der<br \/>\nMigros-Hauszeitung &#171;Br\u00fcckenbauer&#187; die baldige Pr\u00e4senz von<br \/>\ngenmanipulierten Lebensmitteln in den Regalen des Grossverteilers<br \/>\nnicht aus. Dabei hat die Migros-Leitung noch vor wenigen Monaten<br \/>\nverk\u00fcndet, Gentech-Lebensmittel nur einzusetzen, wenn ein<br \/>\neindeutiger ern\u00e4hrungsphysiologischer Vorteil gegeben sei. Bei der<br \/>\nGentech-Soja behaupten dies nicht einmal deren Verfechter. Profite<br \/>\nerzielen einzig und allein die Chemie-Grosskonzerne wie Monsanto,<br \/>\nNovartis oder Hoechst und Grossh\u00e4ndler wie Migros. KonsumentInnen<br \/>\nhingegen m\u00fcssen Gesundheitsgef\u00e4hrdungen in Kauf nehmen. Neue<br \/>\nVersuche haben gezeigt, dass das Verf\u00fcttern von Gentech-Soja an<br \/>\nK\u00fche den Fettgehalt ihrer Milch ver\u00e4ndert und dass der<br \/>\nProteingehalt genmanipulierter Sojapflanzen bis zu 60mal tiefer<br \/>\nliegt als der herk\u00f6mmlicher Soja. Greenpeace fordert den sofortigen<br \/>\nR\u00fcckzug der Bewilligung f\u00fcr Gentech-Soja und die R\u00fcckweisung der<br \/>\nh\u00e4ngigen Gesuche f\u00fcr Gentech-Mais. Greenpeace kann in Anbetracht<br \/>\ndieser Umst\u00e4nde nur bekr\u00e4ftigen, was Migros seinen Werbehund &#171;Max&#187;<br \/>\nin verschiedenen Spots sagen l\u00e4sst: &#171;De M\u00e4nsch isch scho<br \/>\nkomisch&#8230;&#187;. An einem der Transparente am Migros-Hauptsitz prangte<br \/>\ndenn auch \u00fcbergross das Portr\u00e4t von &#171;Max&#187;, der sich auch mit<br \/>\nakustischem Protest meldete. Seine unverkennbare Stimme schallte<br \/>\naus einem Lautsprecherwagen in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden \u00fcber den<br \/>\nPlatz: &#171;Jetz gits s&#8217;Fueter i de Migros f\u00fcr B\u00fcsi und H\u00fcnd au scho<br \/>\ngenmanipuliert&#8230; mir sind aber kei Versuechs- sondern Huustier<br \/>\n&#8230;def\u00fcr bruuched mir de Genschutz &#8211; Gopfridschtutz!&#187;. Die<br \/>\nAusstrahlung von Radiospots mit dem selben Text haben die Z\u00fcrcher<br \/>\nLokalradios in letzter Minute abgeblasen. Greenpeace fordert Migros<br \/>\nauf, die Haltung der Mehrheit ihrer KundInnen zu respektieren, und<br \/>\nauf den f\u00fcr Umwelt und menschliche Gesundheit riskanten Einsatz von<br \/>\nGentechnologie in der Nahrungsmittelproduktion zu verzichten. Sie<br \/>\nruft St\u00e4nder\u00e4tin Monika Weber dazu auf, die Genschutz-Initiative zu<br \/>\nunterst\u00fctzen, und damit als Chefin der gr\u00f6ssten Schweizer<br \/>\nLebensmittel-Kette ein klares Zeichen f\u00fcr unmanipulierte Esswaren<br \/>\nzu setzen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Koordinator der Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41<br \/>\n41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hundeprotest am Z\u00fcrcher Limmatplatz: Kurz vor 12 Uhr Mittag versammelten sich gut 30 vierbeinige Greenpeace-Aktivisten vor dem Eingang des Migros-Hauptsitzes in Z\u00fcrich. 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