{"id":7698,"date":"1997-07-01T00:00:00","date_gmt":"1997-06-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7698\/schweizer-atommuell-zurueck-an-den-absender\/"},"modified":"2019-05-30T08:12:55","modified_gmt":"2019-05-30T06:12:55","slug":"schweizer-atommuell-zurueck-an-den-absender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7698\/schweizer-atommuell-zurueck-an-den-absender\/","title":{"rendered":"Schweizer Atomm\u00fcll &#8211; zur\u00fcck an den Absender"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace bringt Atomm\u00fcll dahin zur\u00fcck, wo er herkommt. Der Transport von radioaktivem Abwasser und Meeressedimenten aus La Hague hat heute um 10:35 Uhr in Basel die franz\u00f6sisch-schweizerische Grenze passiert. Greenpeace hat bei den Zollbeh\u00f6rden einen Antrag auf Import des radioaktiven Materials gestellt. Das Abwasser und die Sedimente waren vor der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague (F) von Tauchern entnommen worden. Nun bleibt abzuwarten, welche Auflagen die Schweiz f\u00fcr die Abw\u00e4sser macht, welche die Atomindustrie unter Schweizer Beteiligung in La Hague ungehindert ins Meer einleitet. Greenpeace fordert den sofortigen Stopp dieser nach Schweizer Gesetzgebung illegalen Entsorgungspraxis durch die Wiederaufarbeitung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Basel. Die Plutoniumfabrik Cog\u00e9ma in La Hague pumpt radioaktive Abw\u00e4sser ins Meer, die 17 Millionen mal st\u00e4rker strahlen als normales Meerwasser. Die Analyseresultate, die Greenpeace ver\u00f6ffentlicht hatte, st\u00fctzen sich auf eine Fl\u00fcssigkeitsprobe von 15 Litern, welche am Cog\u00e9ma-Abflussrohr am 14. Juni genommen und von der Uni Bremen untersucht wurde. Die radioaktiven Abw\u00e4sser haben eine Gesamtradioaktivit\u00e4t zwischen 209 und 216 Millionen Becquerel pro Liter. Gew\u00f6hnliches Meerwasser hat eine Aktivit\u00e4t von ungef\u00e4hr 12 Becquerel pro Liter. Verschiedene Isotope wurden in der Probe identifiziert, so unter anderem von C\u00e4sium, Jod, Barium und Kobalt, die hoch radiotoxisch sind. Gem\u00e4ss Schweizer Strahlenschutzverordnung ist der Transport solcher Stoffe &#8211; wie sie bei La Hague ins offene Meer eingeleitet werden &#8211; bewilligungspflichtig. Radioaktiver M\u00fcll dieser Gef\u00e4hrlichkeit muss entweder unter Kontrolle des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit (BAG) oder der Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) sicher verwahrt werden. Verantwortlich f\u00fcr den Atomm\u00fcll aus Atomanlagen sind die Schweizer Atomkraftwerkbetreiber. In der N\u00e4he der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague erkranken immer mehr Kinder an Leuk\u00e4mie. Eine entsprechende Studie wurde von Wissenschaftlern der Universit\u00e4t Besan\u00e7on publiziert und inzwischen auch von einem unabh\u00e4ngigen Ausschuss best\u00e4tigt, der von der fr\u00fcheren b\u00fcrgerlichen Regierung in Frankreich eingesetzt wurde. Die Schweizer Atomindustrie und der Bundesrat d\u00fcrfen sich diesen Fakten nicht l\u00e4nger verschliessen. Greenpeace fordert wiederholt den sofortigen Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung und einen Erlass des Bundesrats, der weitere Atomm\u00fcllexporte in die Wiederaufarbeitung untersagt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Kontakt: Greenpeace Schweiz, Wendel Hilti, Koordinator der Atomkampagne 01 \/ 447 41 41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace bringt Atomm\u00fcll dahin zur\u00fcck, wo er herkommt. Der Transport von radioaktivem Abwasser und Meeressedimenten aus La Hague hat heute um 10:35 Uhr in Basel die franz\u00f6sisch-schweizerische Grenze passiert. 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