{"id":7706,"date":"1997-06-09T00:00:00","date_gmt":"1997-06-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7706\/greenpeace-stoppt-atomtransport-schluss-mit-der-atomaren-verseuchung-der-meere\/"},"modified":"2019-05-30T08:13:08","modified_gmt":"2019-05-30T06:13:08","slug":"greenpeace-stoppt-atomtransport-schluss-mit-der-atomaren-verseuchung-der-meere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7706\/greenpeace-stoppt-atomtransport-schluss-mit-der-atomaren-verseuchung-der-meere\/","title":{"rendered":"Greenpeace stoppt Atomtransport: Schluss mit der atomaren Verseuchung der Meere"},"content":{"rendered":"<p><b>Erneut hat Greenpeace einen geheimen Atomtransport aufgesp\u00fcrt und an der Weiterfahrt gehindert. Im neuenburgischen Val de Travers bei Fleurier hindern rund 20 Greenpeace-AktivistInnen seit heute 7 Uhr einen Strassentransport mit hochaktivem Atomm\u00fcll an der Weiterfahrt. Der Transport vom AKW M\u00fchleberg war via Kerzers und Neuenburg durch das Val de Travers unterwergs und ist f\u00fcr die Wiederaufarbeitung entweder in La Hague oder Sellafield bestimmt. Greenpeace verlangt einen Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung und fordert den Bundesrat auf, die Bewilligung f\u00fcr weitere Atomm\u00fcllexporte zu verweigern.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Neuch\u00e2tel. Wie bei der Versenkung von mehreren Tonnen Atomm\u00fcll im Atlantik leistet die Schweiz auch bei der Wiederaufarbeitung einen traurigen Beitrag zur radioaktiven Verseuchung der Weltmeere. Durch die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente aus Schweizer Atomkraftwerken in den Anlagen von La Hague (F) und Sellafield (GB) und den daraus resultierenden radioaktiven Abw\u00e4ssern tr\u00e4gt unser Land eine aktive Schuld an den Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und das \u00d6kosystem. Die radioaktive Spur aus Sellafield und La Hague reicht bis an die K\u00fcsten Kanadas, wie anfangs Mai einem Artikel der Fachzeitschrift &lt;&lt;New Scientist&gt;&gt; zu entnehmen war. Nach der Besetzungsaktion auf den Zufahrtsgeleisen des AKW Beznau fordert Greenpeace erneut die Unterbindung weiterer Atomm\u00fclltransporte ins Ausland. Die Schweizerische Gesetzgebung setzt den Schutz des Menschen \u00fcber wirtschaftliche Einzelinteressen. Sobald die Brennelemente die Schweiz verlassen haben, scheint dieses Recht ausser Kraft gesetzt: In Sellafield und La Hague ist die Bev\u00f6lkerung einem massiv erh\u00f6hten Krebsrisiko ausgesetzt. Die Wiederaufarbeitung widerspricht zudem in wichtigen Punkten den Grunds\u00e4tzen des Strahlenschutzgesetzes (StSG). So verlangt Artikel 25 StSG, dass mit radioaktiven Stoffen so umzugehen sei, dass m\u00f6glichst wenig radioaktive Abf\u00e4lle entstehen. Die Atomindustrie aber praktiziert das Gegenteil: Die Menge an Atomm\u00fcll vermehrt sich durch die Wiederaufarbeitung um ein Vielfaches. Die daf\u00fcr Verantwortlichen in der Schweiz d\u00fcrfen den Kopf nicht l\u00e4nger in den Sand stecken. Es ist unverantwortbar, der Schweizer Atomindustrie im Ausland das x-tausendfache an radioaktiven Abgaben an die Umwelt zuzugestehen, als dies in der Schweiz jemals erlaubt w\u00e4re. Greenpeace erwartet ein resolutes Eingreifen der Schweiz an der Umweltkonferenz OSPAR ( Oslo and Paris Conventions for the Prevention of Marine Pollution) , welche im kommenden September stattfindet und u.a. die radioaktive Verseuchung des Nordatlantiks zum Thema hat.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Kontakt: Stefan F\u00fcglister, Koordinator der Atomkampagne 01 \/ 447 41 41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneut hat Greenpeace einen geheimen Atomtransport aufgesp\u00fcrt und an der Weiterfahrt gehindert. 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