{"id":7720,"date":"1997-03-18T00:00:00","date_gmt":"1997-03-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7720\/solidaritaet-mit-sellafield-und-la-hague\/"},"modified":"2019-05-30T08:13:30","modified_gmt":"2019-05-30T06:13:30","slug":"solidaritaet-mit-sellafield-und-la-hague","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7720\/solidaritaet-mit-sellafield-und-la-hague\/","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit Sellafield und La Hague"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit genau 10 Tagen besetzt Greenpeace die Geleise vor dem AKW Beznau und verhindert einen Abtransport abgebrannter Brennelemente. Nachdem bereits am letzten Sonntag \u00fcber hundert Leute ihre Solidarit\u00e4t mit der Greenpeace Aktion gegen die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente bekundet haben, sind heute drei Nationalr\u00e4tInnen der Gr\u00fcnen am Ort der Besetzung eingetroffen. F\u00fcr den kommenden Sonntag ruft Greenpeace zu einer Solidarit\u00e4tskundgebung vor dem AKW Beznau auf.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/D\u00f6ttingen. Seit 10 Tagen verhindert Greenpeace den Abtransport abgebrannter Brennelemente in die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague (F). Dort und in der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield wird massiv Radioaktivit\u00e4t in die Umgebung abgegeben. Die tolerierten Dosen \u00fcberschreiten die in der Schweiz erlaubten Werte um ein Mehrtausendfaches. Mitschuld daran sind abgebrannte Brennelemente, die die Schweizer AKW-Betreiber in die Wiederaufarbeitung schicken. Drei Tage nach Beginn der Besetzung bei Beznau wurde die La Hague-Betreiberfirma Cog\u00e9ma angewiesen, den Strand bei La Hague wegen radioaktiver Verseuchung zu sperren. Greenpeace fordert den Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente. Diese Technologie ist nicht &#171;nur&#187; bei Normalbetrieb extrem gesundheitssch\u00e4digend, sondern auch viel zu riskant. Dies zeigt auch der j\u00fcngste Unfall in der japanischen Anlage Tokaimura, wo vor einer guten Woche nach einem Unfall Radioaktivit\u00e4t ausgetreten ist &#8211; zwanzigmal mehr als es die Betreiber zun\u00e4chst angegeben hatten. Die mit der Wiederaufarbeitung verbundenen Transportrisiken zeigten sich letztmals vor wenigen Wochen, als an der Deutsch-franz\u00f6sischen Grenze im Bahnhof Apach ein Zug mit Atomm\u00fcll entgleiste. Greenpeace wird weiter gegen diesen Wahnsinn ank\u00e4mpfen und die Geleise vor dem AKW Beznau besetzen. Nachdem am letzten Wochenende rund 100 Personen sich mit den Forderungen von Greenpeace solidarisierten, ruft die Umweltorganisation f\u00fcr den kommenden Sonntag, 23. M\u00e4rz zu einer weiteren Solidarit\u00e4tskundgebung vor dem AKW Beznau auf. Die Kundgebung beginnt um 12 Uhr und wird bei jedem Wetter durchgef\u00fchrt. Sie findet ungeachtet der Tatsache statt, ob die Besetzung in der Zwischenzeit von Werkschutz und Polizei ger\u00e4umt wird oder nicht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Kontakt: Greenpeace Atomkampagne, Stefan F\u00fcglister, 079 \/ 407 30 30 oder Greenpeace Pressestelle 01 \/ 447 41 11 und 079 \/ 407 37 68<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit genau 10 Tagen besetzt Greenpeace die Geleise vor dem AKW Beznau und verhindert einen Abtransport abgebrannter Brennelemente. 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