{"id":7722,"date":"1997-03-19T00:00:00","date_gmt":"1997-03-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7722\/polizei-raeumt-besetzung-am-sonntag-nach-beznau-jetzt-erst-recht\/"},"modified":"2019-05-30T08:13:33","modified_gmt":"2019-05-30T06:13:33","slug":"polizei-raeumt-besetzung-am-sonntag-nach-beznau-jetzt-erst-recht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7722\/polizei-raeumt-besetzung-am-sonntag-nach-beznau-jetzt-erst-recht\/","title":{"rendered":"Polizei r\u00e4umt Besetzung &#8211; am Sonntag nach Beznau, jetzt erst recht"},"content":{"rendered":"<p><b>Ein massives Aufgebot von AKW-Werkschutz und Polizei hat heute Nacht die Besetzung der Werksgeleise beim AKW Beznau gewaltsam aufgel\u00f6st. Vermummte Beamte, die nicht als Polizisten erkennbar waren und sich auch nicht als solche auswiesen, drohten den AktivistInnen, keine R\u00fccksicht auf Verletzungen nehmen zu m\u00fcssen. Eine Person wurde bei der gewaltsamen R\u00e4umung verletzt. Der Transport verliess kurz nach f\u00fcnf Uhr heute morgen die Schweiz. Politik und Polizeiapparat f\u00fcrchten offensichtlich eine breite Bewegung gegen Wiederaufarbeitung und Atomkraft, zu der Greenpeace gestern aufgerufen hatte.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/D\u00f6ttingen. Um 1:10 Uhr st\u00fcrmten 120 Beamte der Kantonspolizei Aargau und Angeh\u00f6rige des AKW-Werkschutzes die Geleise vor dem AKW Beznau. Den AktivistInnen, die die Arme in Stahlr\u00f6hren aneinandergekettet hatten wurde er\u00f6ffnet, dass die Stahlr\u00f6hren durchgetrennt werden d\u00fcrften, ohne dass die Einsatzkr\u00e4fte R\u00fccksicht auf Verletzungen nehmen m\u00fcssen. Nach der gewaltsamen R\u00e4umung wurden die AktivistInnen rund zwei Stunden festgehalten. Eine Person wurde an Schultern und H\u00e4nden verletzt. Der Aufruf zu einer Solidarit\u00e4tskundgebung am kommenden Sonntag gab den Beh\u00f6rden offensichtlich den Rest. Die Angst, dass eine breite Bewegung gegen Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente und Atomkraft entstehen k\u00f6nnte, veranlasste Beh\u00f6rden und Nordostschweizerische Kraftwerke NOK zum Handeln. Sie f\u00fcrchten, dass die Bev\u00f6lkerung einfordern k\u00f6nnte, was die Nordostschweizerischen Kraftwerke selbst f\u00fcr m\u00f6glich halten: den Ausstieg aus der Kernenergie. Das Solidarit\u00e4tsfest, das Greenpeace f\u00fcr den kommenden Sonntag angek\u00fcndigt hat, findet trotz R\u00e4umung auf einem geeigneten Gel\u00e4nde um das AKW Beznau statt. Der Zug mit den abgebrannten Brennelementen hat heute morgen kurz nach 5 Uhr die Schweiz verlassen. Nach Aussagen der NOK soll der M\u00fcll in die Wiederaufarbeitungsanlage nach La Hague gebracht werden. Deren Betreiberfirma wurde diese Woche angewiesen, den Strand bei der Anlage wegen radioaktiver Verseuchung zu sperren. Radioaktive Verseuchung, die auch aus der Wiederaufarbeitung schweizerischer Brennst\u00e4be herr\ufffd\ufffdhrt und die in der Schweiz niemand tolerieren w\u00fcrde. Greenpeace wird den gewaltfreien Kampf gegen die Vergiftung der Umwelt, an der die NOK mitschuldig sind, fortf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Kontakt: Greenpeace Atomkampagne, Stefan F\u00fcglister, 079 \/ 407 30 30 oder Greenpeace Pressestelle 01 \/ 447 41 11 und 079 \/ 407 37 68<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein massives Aufgebot von AKW-Werkschutz und Polizei hat heute Nacht die Besetzung der Werksgeleise beim AKW Beznau gewaltsam aufgel\u00f6st. 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