{"id":7724,"date":"1997-03-20T00:00:00","date_gmt":"1997-03-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7724\/illegales-gentech-lecithin-in-schweizer-toblerone\/"},"modified":"2019-05-30T08:13:37","modified_gmt":"2019-05-30T06:13:37","slug":"illegales-gentech-lecithin-in-schweizer-toblerone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7724\/illegales-gentech-lecithin-in-schweizer-toblerone\/","title":{"rendered":"Illegales Gentech-Lecithin in Schweizer Toblerone"},"content":{"rendered":"<p><b>Bei einer Routinekontrolle fand die Lebensmittelkontrolle des Kantons Bern in einem Herstellungsbetrieb von Toblerone-Schokolade der Kraft-Jacobs-Suchard Lecithin aus genmanipulierter Soja. Dieser Tatbestand verletzt das geltende Verbot f\u00fcr Gentech-Soja in der Schweiz und zeigt auf, dass nur eine rigorose Trennung genmanipulierter von nat\u00fcrlicher Soja und eine l\u00fcckenlose Kontrolle vom Produzenten bis zum Vertreiber sicherstellen kann, dass wir nicht ungefragt und ungewollt gentechverseuchte Schoggihasen im Osternest finden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern. <\/span><span class=\"text\"> Mitverantwortung der Bundesbeh\u00f6rden Die tragenden Organisationen der Gen-Schutz-Initiative kritisieren in einem Brief an Bundesr\u00e4tin Ruth Dreifuss die ungen\u00fcgenden Vorkehrungen zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten. Der jetzt aufgedeckte Fall beweist, wie berechtigt die Verwaltungsbeschwerde gegen das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) bez\u00fcglich des Imports von Gentech-Soja ist, welche KonsumentInnen-, Landbau- und Umweltorganisationen, sowie Kleinbetriebe der Lebensmittelbranche und Einzelpersonen im Januar beim Departement des Innern deponiert haben. Neben den ungen\u00fcgenden gesundheitlichen Vorsorgeabkl\u00e4rungen, erweist sich auch der Vorwurf der mangelhaften Kontrolle als richtig. Die jetzt erfolgten Warenpr\u00fcfungen durch Kantonale \u00c4mter sind l\u00f6blich, aber umso unverst\u00e4ndlicher bleibt die nachl\u00e4ssige Haltung der Bundesbeh\u00f6rden, insbesondere, dass von der Grenze an der Warenfluss m\u00f6glicherweise gentech verseuchter Produkte nicht kontrolliert und keine Garantien verlangt werden, wenn der Verdacht auf genmanipulierte Bestandteile in Lebens- und Futtermitteln besteht. Einziges Instrument f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung, dem unkontrollierten \u00dcbergriff durch die Gentech-Industrie Grenzen zu setzen, bleibt die der Abstimmung harrende Gen-Schutz-Initiative. Aufruf an die Lebensmittelindustrie &#8211; Boykotte drohen Die unterzeichnenden Organisationen rufen die Lebensmittelindustrie auf, die Ablehnung der Konsumentinnen und Konsumenten gegen Gentech-Lebensmittel endlich ernst zu nehmen. Im vorliegenden Fall ist mit Kraft-Jacobs-Suchard eine Firma betroffen, die gem\u00e4ss einer Erkl\u00e4rung vom November an Greenpeace International europaweit auf die Verwendung von genmanipulierten Nahrungsmittel verzichten will. Um sich vor wirtschaftlichem Schaden durch m\u00f6gliche KonsumentInnenboykotte zu sch\u00fctzen, ist es an den Lebensmittelherstellern, sich bei ihren Zulieferern f\u00fcr die klare Trennung der genmanipulierten Soja von nat\u00fcrlichen Bohnen einzusetzen echte Garantien f\u00fcr Gentechfreiheit zu verlangen und sich f\u00fcr eine verl\u00e4ssliche staatliche Kontrolle einzusetzen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   VKMB, Herbert Karch 031 \/ 312 64 00 <br \/> Ruth Gonseth, SAG-Vorstand, Nationalr\u00e4tin 061 \/ 921 36 19 <br \/> Greenpeace Genschutzkampagne, Stefan Weber, Bruno Heinzer 01 \/ 447 41 41 <br \/> WWF, Bernadette Oehen 01 \/ 297 22 53<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einer Routinekontrolle fand die Lebensmittelkontrolle des Kantons Bern in einem Herstellungsbetrieb von Toblerone-Schokolade der Kraft-Jacobs-Suchard Lecithin aus genmanipulierter Soja. 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