{"id":7746,"date":"1997-02-26T00:00:00","date_gmt":"1997-02-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7746\/gentech-freie-soja-bloss-eine-frage-des-willens\/"},"modified":"2019-05-30T08:14:12","modified_gmt":"2019-05-30T06:14:12","slug":"gentech-freie-soja-bloss-eine-frage-des-willens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7746\/gentech-freie-soja-bloss-eine-frage-des-willens\/","title":{"rendered":"Gentech-freie Soja: Bloss eine Frage des Willens"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Versorgung der Verbraucher mit Gentech-freier Soja ist weiterhin gew\u00e4hrleistet. Ein \u00f6sterreichisches Handelsunternehmen hat die Vertr\u00e4ge und die Transportlogistik organisiert, um in den kommenden f\u00fcnf Jahren die Nachfrage nach Gentech-freien Sojabohnen in \u00d6sterreich decken zu k\u00f6nnen. Nach Aussagen des Unternehmens sind auch gr\u00f6ssere Lieferungen m\u00f6glich, von denen auch die Schweizer Soja- und Futtermittelimporteure profitieren k\u00f6nnen. An einer Pressekonferenz in der Wiener B\u00f6rse stellen Greenpeace und das Handelshaus Pilstl heute Ihr Konzept vor. Schweizer Interessenten an Gentech-freier Soja k\u00f6nnen sich bei Greenpeace Schweiz melden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Wien. <\/span><span class=\"text\"> Obwohl 99 Prozent der weltweiten Ernte nach wie vor nat\u00fcrliche, nicht genmanipulierte Sojabohnen sind, wird Gentech-freies Sojaschrot derzeit zur heiss begehrten Mangelware. Zwar w\u00e4re auch in den USA Gentech-freie Soja erh\u00e4ltlich; jedoch sind die notwendigen Lager- und Transportkapazit\u00e4ten fast vollst\u00e4ndig unter der Kontrolle der Branchen-Monopolisten, welche die Trennung verweigern. Um Gentech-freie Importe gegen die Interessen der amerikanischen Marktf\u00fchrer durchzusetzen, die nat\u00fcrliche Soja bewusst mit minimen Mengen der Gentech-Soja vermischen, sind aufwendige Absicherungen und Kontrollen n\u00f6tig. Dies w\u00e4re zu vermeiden gewesen, w\u00e4ren die Beh\u00f6rden der EU &#8211; und der Schweiz &#8211; nicht vor den erpresserischen Methoden der amerikanischen Gentech-Multis in die Knie gegangen. Junior-Chef Andreas Pilstl ist sich der Herausforderung bewusst: &#171;Die Felder in Brasilien, die Zwischenlager und alle Hafeneinrichtungen sind nur einige der Orte, an denen Soja vermischt werden kann. Um ein seri\u00f6ser Anbieter zu sein, m\u00fcssen wir die gesamte Lager-, Transport- und Verarbeitungskette kontrollieren.&#187; Alle Interessenten von Gentech-freier Soja in der Schweiz werden aufgefordert, sich mit Ihren Bestellungen an Greenpeace Schweiz zu wenden &#8211; um im internationalen Handel relevante Mengen bestellen zu k\u00f6nnen, werden nun Sammelbestellungen organisiert. &#171;Die k\u00fcnstliche Verknappung Gentech-freier Soja auf dem Weltmarkt ist absichtlich hergef\u00fchrt zur Erpressung der kritischen KonsumentInnen&#187;, kritisiert Stefan Weber, Koordinator der Gentech-Kampagne bei Greenpeace Schweiz. &#171;Dabei w\u00e4re es einfach gewesen, mit Hilfe von Importverboten und Deklarationen eine getrennte Lieferung nach Europa durchzusetzen &#8211; dann g\u00e4be es jetzt keinen Engpass f\u00fcr den Import Gentech-freier Sojabohnen!&#187;<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Stefan Weber, Koordinator Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Versorgung der Verbraucher mit Gentech-freier Soja ist weiterhin gew\u00e4hrleistet. 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