{"id":7750,"date":"1997-03-09T00:00:00","date_gmt":"1997-03-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7750\/greenpeace-ist-nicht-hereingefallen\/"},"modified":"2019-05-30T08:14:18","modified_gmt":"2019-05-30T06:14:18","slug":"greenpeace-ist-nicht-hereingefallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7750\/greenpeace-ist-nicht-hereingefallen\/","title":{"rendered":"Greenpeace ist nicht hereingefallen"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit einer Finte haben die Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) heute versucht, die Gleisbesetzung vor dem AKW Beznau aufzul\u00f6sen. Die Behauptung, dass ein Transport ins Ausland abgesetzt wurde, stimmt wohl. Die verklausulierte Sprache der Kraftwerkbetreiber hat allerdings einen konkreten Grund: Ein zweiter Transportwaggon, der zurzeit immer noch im AKW Beznau steht, wird nach wie vor von Greenpeace aufgehalten. Die Geleise bleiben besetzt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. In den letzten zwei Tagen redeten die NOK in R\u00e4tseln oder \u00fcberhaupt nicht. In drei d\u00fcrren Communiq\u00e9s betrieben die AKW-Betreiber gezielte Verschleierungstaktik: Zwar war es ihnen gelungen, einen Transport mit abgebrannten Brennelementen aus dem Werkareal des AKW Beznau herauszufahren, da sie nach eigenen Aussagen mit einer Aktion rechneten. Greenpeace hat jedoch festgestellt, dass heute um 17:30 Uhr auf dem Werksgel\u00e4nde immer noch ein Spezialwaggon f\u00fcr Atomtransporte stand. Dies belegen Fotos die Greenpeace nach dem Versand des Communiqu\u00e9s der NOK von heute Nachmittag anfertigen liess. Solche Waggons werden von den AKW-Betreibern f\u00fcr den Abtransport der abgebrannten Brennelemente gemietet und sind nicht Eigentum der NOK. Aufgrund dieser Feststellungen setzt Greenpeace die Gleisblockade fort. Greenpeace fordert ein Moratorium f\u00fcr Atomtransporte ins Ausland und den Ausstieg aus der Wiederaufarbeitung. Um die Wiederaufarbeitungsanlagen von Sellafield und La Hague wird die Bev\u00f6lkerung einer Strahlenbelastung &#8211; mitverursacht durch Brennelemente aus Schweizer AKW &#8211; ausgesetzt, die in der Schweiz niemand zu tragen bereit w\u00e4re. Zudem wird bei der Wiederaufarbeitung das Atomm\u00fcllvolumen mehr als verzehnfacht. M\u00fcll notabene, den die Schweiz in den kommenden Jahren &#8211; das haben die AKW-Betreiber garantiert &#8211; wieder aus den Wiederaufarbeitungsanlagen zur\u00fccknehmen muss. Wie die Bev\u00f6lkerung zur R\u00fccknahme von Atomm\u00fcll steht, haben die j\u00fcngsten Proteste in Gorleben gezeigt. Wenn die Schweiz ein Zehntel der M\u00fcllmenge heute beh\u00e4lt und am Ort der Produktion &#8211; den stillzulegenden AKW &#8211; fallen 90 Prozent des M\u00fcll (durch die Wiederaufarbeitung) erst gar nicht an.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan F\u00fcglister, Koordinator der Anti-Atom-Kampagne, 079 \/ 407 30 30 oder<\/p>\n<p>Greenpeace Pressestelle 01 \/ 447 41 11 und 079 \/ 407 37 68<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer Finte haben die Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) heute versucht, die Gleisbesetzung vor dem AKW Beznau aufzul\u00f6sen. Die Behauptung, dass ein Transport ins Ausland abgesetzt wurde, stimmt wohl. 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