{"id":7752,"date":"1997-02-06T00:00:00","date_gmt":"1997-02-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7752\/schwarzer-tag-fuer-gentechnologen\/"},"modified":"2019-05-30T08:14:21","modified_gmt":"2019-05-30T06:14:21","slug":"schwarzer-tag-fuer-gentechnologen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7752\/schwarzer-tag-fuer-gentechnologen\/","title":{"rendered":"Schwarzer Tag f\u00fcr Gentechnologen!"},"content":{"rendered":"<p><b>Das eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) hat es heute abgelehnt, der gegen den Import von genmanipulierter Soja des US-Chemieriesen Monsanto gerichtete Verwaltungsbeschwerde von Bauern-, KonsumentInnen- und Umweltorganisationen die aufschiebende Wirkung zu entziehen. Somit bleiben mit Gentech-Soja hergestellte Lebensmittel in der Schweiz weiterhin verboten. Damit die geltende Rechtslage auch kontrolliert werden kann, rufen die Beschwerdef\u00fchrer das EDI nun auf, entsprechende Weisungen an die Zollbeh\u00f6rden zu erlassen. Die Beschwerde gegen Gentech-Soja als Futtermittel, welcher das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft die aufschiebende Wirkung entzogen hat, wird bis ans Bundesgericht weitergezogen. Die EU-Staaten Oesterreich und Luxemburg haben ein Importverbot f\u00fcr den Gentech-Mais von Ciba\/Novartis verh\u00e4ngt. Ein in Oesterreich vorgesehener Freisetzungsversuch mit Gentech-Kartoffeln ist abgeblasen worden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern\/Z\u00fcrich. Die Gentech-Offensive der<br \/>\nChemiemultis ger\u00e4t europaweit ins Stocken: Nachdem bereits im<br \/>\nSommer 13 von 14 EU-L\u00e4nder die Zulassung f\u00fcr den genmanipulierten<br \/>\nMais von Ciba\/Novartis kritisierten, hat Oesterreich heute, vier<br \/>\nTage nach der erfolgten Zulassung, als erstes Land ein Importverbot<br \/>\nf\u00fcr den Gentech-Mais erlassen. Luxemburg will dem \u00f6sterreichischen<br \/>\nBeispiel folgen und in Spanien verlangt eine Resolution des<br \/>\nParlaments ebenfalls ein solches Importverbot. EU-Kenner erwarten,<br \/>\ndass weitere Staaten &#8211; insbesondere Schweden, D\u00e4nemark und<br \/>\nGrossbritannien &#8211; sich anschliessen. In der Schweiz hat das EDI die<br \/>\naufschiebende Wirkung der Beschwerde gegen die Zulassung der<br \/>\nGentech-Soja best\u00e4tigt. Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft hatte<br \/>\nzuvor bei den Futtermitteln die aufschiebende Wirkung der<br \/>\nBeschwerde entzogen. Die Beschwerdef\u00fchrerInnnen haben beschlossen,<br \/>\ngegen diesen Entscheid notfalls bis ans Bundesgericht zu gelangen<br \/>\nDie Erpressung durch die USA und den Chemiemulti Monsanto, die den<br \/>\neurop\u00e4ischen KonsumentInnen die Wahlfreiheit bei<br \/>\nGentech-Lebensmitteln durch die Vermischung genmanipulierter mit<br \/>\nregul\u00e4rer Soja rauben wollten, beginnt in der Schweiz ernste Folgen<br \/>\nund Kosten zu verursachen. Die Einsprecher verlangen vom EDI, die<br \/>\nZollbeh\u00f6rden nun sofort anzuweisen, weitere Importe zu unterbinden.<br \/>\n&#171;Die Gentech-Soja ist der Gesslerhut unserer Zeit &#8211; wir werden<br \/>\ngegen diese Verh\u00f6hnung der Demokratie weiter k\u00e4mpfen&#187; meint Stefan<br \/>\nWeber, der Koordinator der Gentech-Kampagne von Grenpeace Schweiz:<br \/>\n&#171;Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung in ganz Europa will<br \/>\nkeine Gentech-Nahrung!&#187;<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan Weber, Koordinator Genschutz-Kampagne, 01 \/ 447 41 41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) hat es heute abgelehnt, der gegen den Import von genmanipulierter Soja des US-Chemieriesen Monsanto gerichtete Verwaltungsbeschwerde von Bauern-, KonsumentInnen- und Umweltorganisationen die aufschiebende Wirkung&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7752","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7752"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7752\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7752"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7752"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}