{"id":7768,"date":"1996-11-14T00:00:00","date_gmt":"1996-11-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7768\/eu-parlament-will-gentech-deklaration\/"},"modified":"2019-05-30T08:14:47","modified_gmt":"2019-05-30T06:14:47","slug":"eu-parlament-will-gentech-deklaration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7768\/eu-parlament-will-gentech-deklaration\/","title":{"rendered":"EU-Parlament will Gentech-Deklaration"},"content":{"rendered":"<p><b>Etappensieg f\u00fcr Greenpeace im Streit f\u00fcr eine gesunde und \u00f6kologische Ern\u00e4hrung: Aus Sorge um die KonsumentInnen dr\u00e4ngt auch die EU auf eine klare Trennung und Deklaration von gentechnisch manipulierten Futter- und Lebensmitteln. Jetzt ist das Schweizerische Bundesamt f\u00fcr Gesundheit gefordert, welches \u00fcber eine Marktzulassung f\u00fcr die Gentech-Soja von Monsanto, den Bt-Mais von Ciba und \u00fcber weitere Gesuche zu entscheiden hat.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Br\u00fcssel\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Gestern am sp\u00e4ten Abend hat das Europ\u00e4ische Parlament mit 185:13 Stimmen eine Resolution verabschiedet, die an Deutlichkeit wenig zu w\u00fcnschen \u00fcbrigl\u00e4sst: Aus Sorge um das Wohl der KonsumentInnen sollen genetisch manipulierte Lebensmittel k\u00fcnftig auch in der EU eindeutig deklariert werden m\u00fcssen. Insbesondere die Sojaproduzenten in den USA werden aufgerufen, bei der Ernte eine klare Trennung vorzunehmen. Seit Wochen k\u00e4mpft Greenpeace gegen eine unkontrollierte Einfuhr der genmanipulierten Soja des US-Chemiekonzerns Monsanto, die Amerikaner haben diese Gentech-Soja unter die normale Ernte vermischt, obwohl eine Trennung leicht m\u00f6glich w\u00e4re. In Hamburg, Gent und Antwerpen hat Greenpeace Handelsschiffe aus den USA abgefangen. Die Besetzung des wichtigsten amerikanischen Soja-Ausfuhrterminals, des Archer Daniels Midland bei New Orleans, wurde mit einer Polizeiaktion unterbunden, dabei sind 17 Greenpeace-Aktivisten &#8211; darunter auch ein Schweizer &#8211; verhaftet worden. Greenpeace Schweiz hat am vergangenen Montag den Lebensmittelmulti Nestl\u00e9 an seinem internationalen Hauptsitz in Vevey mit einer spektakul\u00e4ren Aktion dazu aufgefordert, seinen Verzicht auf die Verwendung von Gentech-Soja zu erkl\u00e4ren, so wie das zum Beispiel Unilever Deutschland und Kraft Jacobs-Suchard getan haben. Das Europ\u00e4ische Parlament fordert den Europarat auf, in die Novel-Food-Richtlinie der EU eine Deklarationspflicht f\u00fcr genetisch manipulierte Lebensmittel aufzunehmen. Damit w\u00fcrde die EU auf Schweizer Recht einschwenken, welches eine generelle Bewilligung und Kennzeichnung von Gentech-Lebensmitteln zwingend verlangt. Beim Bundesamt f\u00fcr Gesundheit sind derzeit f\u00fcnf Gesuche auf Zulassung h\u00e4ngig, u.a. f\u00fcr die Monsanto-Soja und den Bt-Mais von Ciba. \u00dcber letzeren hat auch die EU noch nicht entschieden. 14 von 15 Mitgliedsl\u00e4ndern stehen einer Marktzulassung kritisch gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Stefan Weber, Koordinator Genschutz-Kampagne, 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etappensieg f\u00fcr Greenpeace im Streit f\u00fcr eine gesunde und \u00f6kologische Ern\u00e4hrung: Aus Sorge um die KonsumentInnen dr\u00e4ngt auch die EU auf eine klare Trennung und Deklaration von gentechnisch manipulierten Futter-&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7768\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7768"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7768"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}