{"id":7770,"date":"1996-11-10T00:00:00","date_gmt":"1996-11-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7770\/keine-gentech-zwangsernaehrung-durch-nestle\/"},"modified":"2019-05-30T08:14:50","modified_gmt":"2019-05-30T06:14:50","slug":"keine-gentech-zwangsernaehrung-durch-nestle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7770\/keine-gentech-zwangsernaehrung-durch-nestle\/","title":{"rendered":"Keine Gentech-Zwangsern\u00e4hrung durch Nestl\u00e9!"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace steigt Nestl\u00e9 aufs Dach: Kletterer der Umweltorganisation sind heute morgen auf den internationalen Nestl\u00e9-Hauptsitz in Vevey gestiegen und haben sich mit einem Transparent am Geb\u00e4ude abgeseilt. Mit Lautsprecherdurchsagen in verschiedenen europ\u00e4ischen Sprachen protestiert Greenpeace gegen die Zwangsern\u00e4hrung der KonsumentInnen mit Gentech-Soja. Kraft Jakobs-Suchard garantiert ihren europ\u00e4ischen Kunden gentech-freie Soja-Produkte, auch Unilever gibt in einigen L\u00e4ndern solche Garantien. Nestl\u00e9 dagegen steht mit seiner sturen Haltung f\u00fcr genmanipulierte Nahrungsmittel im krassen Gegensatz zu den W\u00fcnschen der KonsumentInnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Vevey. Heute morgen spannten<br \/>\nGreenpeace-AktivistInnen an der Fassade des Nestl\u00e9-Hauptsitzes in<br \/>\nVevey ein Transparent auf mit der (englischen) Aufschrift<br \/>\n&#171;Gen-Food: Zwangsern\u00e4hrt durch Nestl\u00e9&#187; sowie einem<br \/>\nGentech-Kuckucksei im Nestl\u00e9-Nest (Nestl\u00e9-Logo). Greenpeace<br \/>\nverlangt vom internationalen Nahrungsmittelhersteller, auf die<br \/>\nVerwendung genetisch manipulierter Soja zu verzichten. Die<br \/>\nProtestwelle gegen die skandal\u00f6se N\u00f6tigung der KonsumentInnen,<br \/>\ngegen ihren Willen mit Gentech-Soja ern\u00e4hrt zu werden, w\u00e4chst in<br \/>\nganz Europa rapide an. Soja und -bestandteile &#8211; wie der Emulgator<br \/>\nSojalecithin &#8211; finden sich in rund 30&#8217;000 Lebensmitteln (60 % aller<br \/>\nNahrungsmittel). Mit der unwahren Behauptung, ein Trennen der<br \/>\nGentech-Bohnen von der konventionellen Soja sei nicht m\u00f6glich,<br \/>\nversuchten amerikanische und europ\u00e4ische Multis, die europ\u00e4ischen<br \/>\nKonsumentInnen vor vollendete Tatsachen zu stellen. Heute stehen<br \/>\nder US-Chemiekonzern Monsanto, gegen dessen Pflanzengift &#171;Roundup&#187;<br \/>\ndie Soja gentechnisch resistent gemacht wurde, und der<br \/>\nNestl\u00e9-Konzern mit der Zweckl\u00fcge von den &#171;unvermeidlichen&#187;<br \/>\nGentech-Soja-Importen alleine da. Eine Trennung der Gentech-Soja<br \/>\nist nicht nur m\u00f6glich, sondern sie wird von Monsanto selbst<br \/>\nausdr\u00fccklich verlangt: Viele US-Farmer haben Vertr\u00e4ge mit Monsanto<br \/>\nunterschrieben, nach denen der Konzern die Gentech-Bohnen als<br \/>\nSaatgut zur\u00fcckkauft. Greenpeace hat bereits vor zwei Wochen eine<br \/>\nListe mit mehr als 40 amerikanischen und kanadischen H\u00e4ndlern<br \/>\nver\u00f6ffentlicht, die Gentech-freie Soja anbieten. Die<br \/>\nUmweltorganisation fordert Nestl\u00e9 dazu auf, von diesem Angebot<br \/>\nGebrauch zu machen und den mehrfach deklarierten Wunsch der<br \/>\nKonsumentInnen nach Gentech-freien Nahrungsmitteln zu respektieren.<br \/>\nNach der Gentech-Soja, \u00fcber deren Marktzulassung das Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nGesundheit noch nicht entschieden hat, dr\u00e4ngt bereits die n\u00e4chste<br \/>\ngenmanipulierte Pflanze auf die Schweizer Teller: Der Schweizer<br \/>\nChemiemulti Ciba stellte am 1. November ein Gesuch f\u00fcr den Import<br \/>\nseines genmanipulierten Maises. In der EU wird offiziell noch diese<br \/>\nWoche dar\u00fcber entschieden. Greenpeace ist aber im Besitz von<br \/>\nEU-internen Dokumenten, die zeigen: Die Zulassung ist bereits<br \/>\nbeschlossene Sache, obwohl die wissenschaftliche Kommission, die<br \/>\nwegen des Widerstandes von 14 der 15 EU-Mitgliedstaaten angerufen<br \/>\nwurde, noch kein Urteil abgegeben hat.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Stefan Weber, Koordinator Genschutz-Kampagne 01 \/ 447 41 41<\/p>\n<p>Cl\u00e9ment Tolusso, Greenpeace-Pressesprecher f\u00fcr die Romandie 079<br \/>\n\/ 213 41 06<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace steigt Nestl\u00e9 aufs Dach: Kletterer der Umweltorganisation sind heute morgen auf den internationalen Nestl\u00e9-Hauptsitz in Vevey gestiegen und haben sich mit einem Transparent am Geb\u00e4ude abgeseilt. 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