{"id":7776,"date":"1996-11-06T00:00:00","date_gmt":"1996-11-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7776\/gentechnologie-in-der-nahrung-kleine-und-mittlere-betriebe-sind-dagegen\/"},"modified":"2019-05-30T08:15:00","modified_gmt":"2019-05-30T06:15:00","slug":"gentechnologie-in-der-nahrung-kleine-und-mittlere-betriebe-sind-dagegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7776\/gentechnologie-in-der-nahrung-kleine-und-mittlere-betriebe-sind-dagegen\/","title":{"rendered":"Gentechnologie in der Nahrung: Kleine und mittlere Betriebe sind dagegen"},"content":{"rendered":"<p><b>Kleine und mittlere Betriebe der Lebensmittelbranche lehnen den Einsatz von Gentechnologie in der Nahrung ab, Grossfirmen dagegen verweigern klare Stellungnahmen oder wollen Gentech-Produkte auch gegen den Willen der KonsumentInnen verkaufen. Dies haben zwei neue Umfragen von Greenpeace und Gut statt Gen ergeben, die heute in Z\u00fcrich vorgestellt wurden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Die Informationskampagne &#171;Gut statt Gen&#187; hat 645 Produktionsbetriebe der schweizerischen Lebensmittelbranche \u00fcber ihre grunds\u00e4tzlichen Haltung zu Gentech-Nahrung befragt: Von den kleinen und mittleren Betrieben sprechen sich 55 Prozent eindeutig &#171;gegen&#187; Gentechnologie in der Nahrungsmittelproduktion aus, weitere 24 Prozent sind &#171;eher dagegen&#187;. Viele Grossbetriebe zeigen kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Interesse der KonsumentInnen an ihrer Gesch\u00e4ftspolitik bez\u00fcglich Gentechnologie: Mit nichtssagenden Schreiben und Vertr\u00f6stungen auf sp\u00e4ter (z.B. Hero und Nestl\u00e9), oder mit der ausdr\u00fccklichen Weigerung, sich an der Befragung zu beteiligen (z.B. Feldschl\u00f6sschen), verweigern sie klare Stellungnahmen und Transparenz. &#171;Kleinere Produzenten sind n\u00e4her bei der Kundschaft und haben erkannt, dass die KonsumentInnen keine Gentech-Nahrung, sondern naturbelassene Produkte w\u00fcnschen&#187;, erkl\u00e4rte Carolina Cornejo von &#171;Gut statt Gen&#187;, &#171;die meisten Grossfirmen wollen sich dagegen nicht festlegen und hoffen auf eine wachsende Akzeptanz von Gentech-Lebensmitteln in der Bev\u00f6lkerung.&#187; Auch bei der Frage der Deklaration zeigen die Kleinen gr\u00f6ssere Kundenn\u00e4he: Eine grosse Mehrheit w\u00fcrde ihre Produkte freiwillig \u00fcber die bestehende Deklarationspflicht hinaus kennzeichnen. Die Umfrage von &#171;Gut statt Gen&#187; macht auch deutlich, dass es vor allem Grossbetriebe sind, die von der Gentechnologie in der Nahrungsmittelproduktion profitieren. &#171;Es sind die grossen, finanzstarken Konzerne, die sich durch umfangreiche und teure Forschung in der Gentechnik profilieren k\u00f6nnen. Dies l\u00e4uft auf eine zunehmende Konzentration und Monopolisierung heraus&#187;, sagte Stephan Baer von der Baer AG in K\u00fcssnacht a.R.. In dieselbe Richtung weist eine bei Schweizer Futter- und Nahrungsmittelherstellern, im Lebensmittelhandel und bei Grossverteilern durchgef\u00fchrte Umfrage von Greenpeace Schweiz: Die umstrittene Gentech-Soja von Monsanto wird von 65 Prozent der angefragten Firmen, vor allem Detaillisten, abgelehnt. Nur 15 Prozent &#8211; darunter in erster Linie die Grossen, wie z.B. die F\u00f6deration der Schweiz. Nahrungsmittel-Industrien (FIAL) &#8211; wollen die Gentech-Soja gegen den Willen der KonsumentInnen verkaufen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Gut statt Gen, Carolina Cornejo, 01 \/ 388 10 55 <br \/> Greenpeace, Stephan Weber, Koordinator der Genschutz-Kampagne, 01 \/ 447 41 41 <br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine und mittlere Betriebe der Lebensmittelbranche lehnen den Einsatz von Gentechnologie in der Nahrung ab, Grossfirmen dagegen verweigern klare Stellungnahmen oder wollen Gentech-Produkte auch gegen den Willen der KonsumentInnen verkaufen.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7776","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7776","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7776"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7776\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7776"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7776"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}