{"id":7780,"date":"1996-10-15T00:00:00","date_gmt":"1996-10-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7780\/welternaehrungstag-aktionen-gegen-gentech-soja-von-unilever\/"},"modified":"2019-05-30T08:15:06","modified_gmt":"2019-05-30T06:15:06","slug":"welternaehrungstag-aktionen-gegen-gentech-soja-von-unilever","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7780\/welternaehrungstag-aktionen-gegen-gentech-soja-von-unilever\/","title":{"rendered":"Weltern\u00e4hrungstag: Aktionen gegen Gentech-Soja von Unilever"},"content":{"rendered":"<p><b>Am heutigen Weltern\u00e4hrungstag startet Greenpeace in den USA und acht europ\u00e4ischen L\u00e4ndern &#8211; darunter auch die Schweiz &#8211; eine Kampagne gegen die Verwendung genmanipulierter Sojabohnen durch den Nahrungsmittelmulti Unilever. Greenpeace Schweiz fordert Unilever in einem offenen Brief auf, seinen Einfluss als einer der gr\u00f6ssten K\u00e4ufer von US-Soja geltend zu machen und gegen die skandal\u00f6se Vermischung der regul\u00e4ren Ernte mit Gentech-Soja einzuschreiten.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">London\/ Wien\/ Br\u00fcssel\/ Helsinki\/ Hamburg\/ St.Louis\/ Luxemburg\/ Stockholm\/ Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> W\u00e4hrend die Sojaernte in den Vereinigten Staaten in vollem Gang ist, w\u00e4chst der weltweite Widerstand gegen die erpresserische Vermischung von 99% regul\u00e4rer Soja mit ca. 1% Gentech-Soja von Monsanto. Bereits hunderte von kleinen und mittleren Lebensmittelfirmen in Europa, \u00f6sterreichische Superm\u00e4rkte, der deutsche Di\u00e4tverband (Babynahrungsproduzenten) und EuroCommerce, der Dachverband der europ\u00e4ischen Superm\u00e4rkte, haben sich gegen die Verwendung der Gentech-Bohne ausgesprochen. Diese Woche haben sich auch die Schweizer Grossverteiler Migros und Coop und die Verb\u00e4nde der schwedischen und norwegischen Lebensmittelh\u00e4ndler den Protesten angeschlossen. Neben den \u00f6kologischen Risiken &#8211; vor allem Auskreuzungen mit anderen Pflanzen &#8211; sind auch gesundheitliche Sch\u00e4den durch gentechnisch manipulierte Lebensmittel nicht auszuschliessen. &#171;Seit Jahren lehnen die VerbraucherInnen in ganz Europa Gentech-Lebensmittel deutlich ab, in der Schweiz wollen mehr als drei Viertel der KonsumentInnen keine genmanipulierten Nahrungsmittel &#171;, erkl\u00e4rt Genschutz-Kampaigner Stefan Weber von Greenpeace Schweiz.&#187; 60% aller Lebensmittel enthalten heute Sojaanteile, die Beimischung von Gentech-Soja in die Ernte ist N\u00f6tigung, das ist nichts anderes als ein grossangelegtes Gentechexperiment an Mensch und Natur.&#187; Letzte Woche hat Greenpeace USA ein Monsanto-Sojafeld in Iowa rot markiert und &#171;unter Quarant\u00e4ne&#187; gestellt. Auch heute wird in den USA gegen die Gentech-Soja von Monsanto vorgegangen. &#171;Es ist eine glatte L\u00fcge, zu behaupten, dass es technisch unm\u00f6glich sei, die Gentech-Bohnen von der normalen Soja zu trennen. Unilever, Nestl\u00e9 und Danone haben als Soja-Grosskunden die M\u00f6glichkeit, ihren Einfluss im Interesse ihrer Kunden geltend zu machen. Wenn sie das nicht tun, sind ihre Aussagen \u00fcber Deklaration und Transparenz wertlose Lippenbekenntnisse&#187;, h\u00e4lt Stefan Weber fest. Greenpeace Schweiz wendet sich in einem offenen Brief an Unilever, um in den n\u00e4chsten Tagen eine verbindliche Aussage des Konzerns zuhanden der Schweizer KonsumentInnen zu erhalten.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Stefan Weber, Koordinator Genschutz-Kampagne, 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am heutigen Weltern\u00e4hrungstag startet Greenpeace in den USA und acht europ\u00e4ischen L\u00e4ndern &#8211; darunter auch die Schweiz &#8211; eine Kampagne gegen die Verwendung genmanipulierter Sojabohnen durch den Nahrungsmittelmulti Unilever. 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