{"id":7784,"date":"1996-12-04T00:00:00","date_gmt":"1996-12-03T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7784\/gentech-im-essen-ueber-150000-schweizerinnen-sagen-nein\/"},"modified":"2019-05-30T08:15:13","modified_gmt":"2019-05-30T06:15:13","slug":"gentech-im-essen-ueber-150000-schweizerinnen-sagen-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7784\/gentech-im-essen-ueber-150000-schweizerinnen-sagen-nein\/","title":{"rendered":"Gentech im Essen: \u00dcber 150&#8217;000 SchweizerInnen sagen Nein!"},"content":{"rendered":"<p><b>Dicke Post f\u00fcr Ruth Dreifuss. Acht Umwelt-, Bauern- und KonsumentInnenorganisationen haben der Bundesr\u00e4tin heute morgen 151&#8217;651 Petitionsunterschriften zukommen lassen, die ein Importverbot f\u00fcr gentechnisch manipulierte Nahrungs- und Futtermittel fordern. Die Organisationen haben diese Unterschriften innert vier Monaten gesammelt. Um das Anliegen der Bev\u00f6lkerung zu illustrieren wurde die Petition von &#171;Durchschnittsschweizern&#187; \u00fcbergeben, die zuvor in einem K\u00e4fig eingesperrt waren. Als ein &#171;Gentechniker&#187; die Eingesperrten zwangsern\u00e4hren wollte, brachen sie aus dem K\u00e4fig aus und \u00fcbergaben die Petition.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern. Mit dem Aufruf an die Beh\u00f6rden soll die<br \/>\nunter anderem illegale Freisetzung und die unkontrollierbare<br \/>\nVerwendung gentechnisch manipulierter Sojabohnen verhindert werden.<br \/>\nIn diesen Tagen wird das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit \u00fcber die<br \/>\nZulassung der gegen das Pflanzenvertilgungsgift &#171;Round-Up&#187;<br \/>\nresistent gemachten Sojabohnen des US-Chemiekonzerns Monsanto in<br \/>\nder Schweiz entscheiden. Weiter ist ein Gesuch von Ciba \u00fcber die<br \/>\nZulassung von gentechnisch ver\u00e4ndertem Mais h\u00e4ngig. Dies obwohl<br \/>\nsich die KonsumentInnen in der Schweiz und in der EU in bisher<br \/>\ns\u00e4mtlichen Umfragen mit grossen Mehrheiten gegen gentechnisch<br \/>\nver\u00e4nderte Nahrungsmittel ausgesprochen. Dieser Wille der<br \/>\nKonsumentInnen k\u00fcmmert die Nahrungsmittelhersteller allerdings<br \/>\nwenig. Noch vor zwei Wochen erkl\u00e4rte Nestl\u00e9-Chef Helmut Maucher:<br \/>\n&#171;Wir wollen so schnell wie m\u00f6glich die ersten genmanipulierten<br \/>\nProdukte auf den Markt bringen. Eine durchgehende Kennzeichnung<br \/>\nlehnen wir ab.&#187; Weiter zeigt der illegale Vertrieb des gentechnisch<br \/>\nhergestellten Vitamins B12 in der Schweiz, dass sich die<br \/>\nNahrungsmittelindustrie um Gesetze und Volkswillen foutieren. Seit<br \/>\nJahren vertreibt Roche dieses Gentech-Vitamin ohne Bewilligung und<br \/>\nohne Deklaration. Es landet in Babynahrung, Getreideflocken,<br \/>\nOvomaltine, Schlankheitsmitteln und Sportlernahrung. Erst nach<br \/>\neiner Aufsichtsbeschwerde der Schweizerischen Arbeitsgruppe<br \/>\nGentechnologie gegen das BAG verh\u00e4ngte das Bundesamt einen<br \/>\nAuslieferungsstopp. Ebensowenig liegt den Nahrungsmittelmultis die<br \/>\nGesundheit der Bev\u00f6lkerung am Herzen. Monsantos<br \/>\n&#171;Round-Up&#187;-resistente Sojabohnen enthalten unter anderem das Gen<br \/>\neines Bodenbakteriums &#8211; nach Ansicht der US-Lebensmittelbeh\u00f6rde<br \/>\n(FDA) ist das Allergie-Potential derartiger Bakterien, die<br \/>\nnormalerweise nicht gegessen werden, &#171;unsicher, nicht vorrausehbar<br \/>\nund nicht testbar&#187;. Und Deutsche \u00c4rzte warnten im November vor<br \/>\nriesigen L\u00fccken in der von Monsanto der EU vorgelegten<br \/>\nRisikoeinsch\u00e4tzung. So fehlt beispielsweise eine Einsch\u00e4tzung \u00fcber<br \/>\ndie Gesundheitlichen Auswirkungen von R\u00fcckst\u00e4nden des Giftes<br \/>\n&#171;Round-Up&#187; in den zum Verzehr freigegeben Sojabohnen. Die<br \/>\nOrganisationen, die heute die Petition einreichten, fordern das<br \/>\nBundesamt f\u00fcr Gesundheit auf, diesen Fakten und dem Willen der<br \/>\nBev\u00f6lkerung Rechnung zu tragen. Sie verlangen von den<br \/>\nBundesbeh\u00f6rden, dem Gentech-Unsinn in der Nahrungs- und<br \/>\nFuttermittelindustrie endg\u00fcltig einen Riegel zu schieben.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Ruth Gonseth (SAG), Simonetta Sommaruga (SKS), Herbert Karch<br \/>\n(VKMB) und Hans Hildbrand (Greenpeace) vor Ort 079 \/ 354 85 37<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dicke Post f\u00fcr Ruth Dreifuss. Acht Umwelt-, Bauern- und KonsumentInnenorganisationen haben der Bundesr\u00e4tin heute morgen 151&#8217;651 Petitionsunterschriften zukommen lassen, die ein Importverbot f\u00fcr gentechnisch manipulierte Nahrungs- und Futtermittel fordern. 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