{"id":7798,"date":"1996-10-24T00:00:00","date_gmt":"1996-10-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7798\/es-gibt-genug-gentech-freie-us-soja-fuer-europa\/"},"modified":"2019-05-30T08:15:36","modified_gmt":"2019-05-30T06:15:36","slug":"es-gibt-genug-gentech-freie-us-soja-fuer-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7798\/es-gibt-genug-gentech-freie-us-soja-fuer-europa\/","title":{"rendered":"Es gibt genug gentech-freie US-Soja f\u00fcr Europa!"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatelange Recherchen von Greenpeace in den amerikanischen Sojaanbaugebieten haben ergeben: Gentech-freie US-Soja ist &#8211; entgegen den Beteuerungen der Nahrungsmittelkonzerne &#8211; in ausreichenden Mengen erh\u00e4ltlich. Greenpeace hat eine Liste mit \u00fcber vierzig kanadischen und nordamerikanischen Sojaanbietern zusammengestellt, die den gesamten europ\u00e4ischen Sojabedarf abdecken k\u00f6nnen. Nach Greenpeace-Protesten verzichtet nun auch Unilever Deutschland auf die Verwendung der Gentech-Soja und verlangt eine Trennung der Ernte. Unilever Schweiz dagegen gibt ihren Kunden keine Garantie.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Chicago\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Der Widerstand gegen die erpresserische Vermischung der US-amerikanischen Sojaernte mit genmanipulierter Soja von Monsanto und gegen die skandal\u00f6se N\u00f6tigung der KonsumentInnen, die gegen ihren ausdr\u00fccklichen Willen mit Gentech-Soja zwangsern\u00e4hrt werden sollen, w\u00e4chst in ganz Europa rapide. Jetzt stehen der US-Chemiekonzern Monsanto, gegen dessen Pflanzengift &#171;Roundup&#187; die genmanipulierte Soja resistent gemacht wurde, sowie die Nahrungs-Multis Unilever, Danone und der Schweizer Nestl\u00e9-Konzern mit der Zweckl\u00fcge von den &#171;unvermeidlichen&#187; Gen-Soja-Importen alleine da: Mit einer Liste von Sojaanbietern er\u00f6ffnet Greenpeace die M\u00f6glichkeit, auch in den USA gentech-freie Sojazu bestellen Greenpeace fordert Nestl\u00e9 Schweiz, Danone und insbesondere Unilever Schweiz dazu auf, von diesem Angebot Gebrauch zu machen und den ausdr\u00fccklich und wiederholt ge\u00e4usserten Wunsch der KonsumentInnen nach gentech-freien Nahrungsmitteln zu respektieren. Die Recherchen von Greenpeace haben zudem ergeben: Eine Separierung der Gen-Soja ist nicht nur m\u00f6glich, sie wird von Monsanto selbst auch betrieben, denn viele Farmer haben Vertr\u00e4ge mit Monsanto unterschrieben, nach denen der Chemiekonzern die Gen-Bohnen als Saatgut zur\u00fcckkauft. Gen-Soja kann als Bohne, Mehl oder Lecithin analytisch identifiziert werden, wie ein im Auftrag von Greenpeace vom Hydrotox-Labor in Freiburg entwickelter Test best\u00e4tigt. Stefan Weber, der Koordinator der Gentech-Kampagne von Greenpeace Schweiz ist \u00fcberzeugt: &#171;Monsanto&#8217;s Gen-Soja wird &#8211; wenn Nestl\u00e9, Danone und Unilever den Willen der VerbraucherInnen respektieren &#8211; auf dem europ\u00e4ischen Markt keine Chance haben.&#187; Soja und Sojabestandteile &#8211; wie der Emulgator Sojalecithin &#8211; finden sich in rund dreissigtausend Lebensmitteln. Mit der unwahren Behauptung, eine Trennung der Gentech- Bohnen von der konventionellen Soja sei nicht machbar, versuchten amerikanische und europ\u00e4ische multinationale Konzerne, die europ\u00e4ischen KonsumentInnen vor vollendete Tatsachen zu stellen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Stefan Weber, Koordinator Genschutz-Kampagne, 01 \/ 447 41 41<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatelange Recherchen von Greenpeace in den amerikanischen Sojaanbaugebieten haben ergeben: Gentech-freie US-Soja ist &#8211; entgegen den Beteuerungen der Nahrungsmittelkonzerne &#8211; in ausreichenden Mengen erh\u00e4ltlich. 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