{"id":78052,"date":"2021-11-28T09:01:00","date_gmt":"2021-11-28T08:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=78052"},"modified":"2021-11-27T17:36:11","modified_gmt":"2021-11-27T16:36:11","slug":"umweltrating-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/78052\/umweltrating-2021\/","title":{"rendered":"\u00abMitte\u00bb f\u00e4llt im Umweltrating zur\u00fcck \u2013 FDP holt auf"},"content":{"rendered":"\n<p>Medienmitteilung der Umweltallianz zum Umweltrating 2021<\/p>\n\n<p><strong>Zur Legislaturhalbzeit ver\u00f6ffentlichen Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF das neueste Umweltrating. Dieses nimmt anhand ausgew\u00e4hlter Abstimmungen im Parlament das Stimmverhalten aller National- und St\u00e4nderatsmitglieder in Umweltfragen unter die Lupe. Die ersten Pl\u00e4tze belegen auch in der neuesten Erhebung Nationalr\u00e4tinnen und Nationalr\u00e4te der Gr\u00fcnen, SP, EVP und GLP. Eine Trendwende zeigt sich derweil bei den Nationalratsmitgliedern von Mitte und FDP: W\u00e4hrend die Mitte deutlich h\u00e4ufiger gegen die Umwelt stimmt als vormals die CVP und BDP, legt die FDP in Umweltfragen klar zu.<\/strong><\/p>\n\n<p>Das neueste Umweltrating bildet das Stimmverhalten des Nationalrats zu 49 besonders wichtigen umweltpolitischen Abstimmungen seit den Wahlen 2019 und zu 23 Abstimmungen des St\u00e4nderats ab.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Im Nationalratsrating zur ersten Legislaturh\u00e4lfte belegen folgende Parteien die Spitzenpl\u00e4tze:&nbsp;&nbsp;Gr\u00fcne (99.3 % umweltfreundlich), SP (98.3 %), EVP (96.9 %) und GLP (93.4 %). Diese Parteien haben ihren Anteil an umweltfreundlichen Abstimmungen weiter ausgebaut. Die letzten Pl\u00e4tze werden von der Lega (8.2 % umweltfreundlich), der EDU (4.1 %) und der SVP (3.6 %) belegt.<\/p>\n\n<p><strong>Mitte stimmt weniger umweltfreundlich als einst CVP &amp; BDP<\/strong><\/p>\n\n<p>Die markanteste Ver\u00e4nderung zur vorangehenden Legislaturperiode verantwortet die Mitte, welche seit 2021 deutlich h\u00e4ufiger gegen die Umwelt stimmt als ihre Vorg\u00e4ngerparteien CVP und BDP: 2015 bis 2019 hat die CVP noch in jeder zweiten Abstimmung f\u00fcr die Umwelt gestimmt \u2013 neu liegt die Mitte bei 38 %; verursacht vom Abstimmungsverhalten in Naturschutzfragen.<\/p>\n\n<p>Die Mitte ist somit auf das neue Niveau der FDP abgerutscht, welche ihren Anteil an umweltfreundlichen Abstimmungen von 21.5 % in der vergangenen Legislatur auf 37.9 % in der ersten H\u00e4lfte der aktuellen Legislatur erh\u00f6hen konnte. Ferner unterscheiden sich FDP und Mitte in ihrem thematischen Profil: W\u00e4hrend die Mitte in Klimafragen \u00f6kologischer tickt als die FDP, stimmen Ratsmitglieder der FDP in Naturschutzthemen deutlich h\u00e4ufiger f\u00fcr die Umwelt als die Mitte. In beiden Parteien sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Personen gross: bei der FDP reicht das Spektrum von 16 bis 55 % Umweltfreundlichkeit \u2013 bei der Mitte von 16 bis 62 %.<\/p>\n\n<p>In der Konsequenz bedeutet dies, dass Umweltanliegen im Nationalrat trotz Sitzgewinnen von Gr\u00fcnen und GLP nur wenig erfolgreicher sind als zuvor: Von den 49 als besonders wichtig eingestuften Abstimmungen gingen 21 verloren. Im St\u00e4nderat \u2013 wo die umweltfreundlichen Parteien 2019 kaum zulegten \u2013 f\u00e4llt die Zwischenbilanz entt\u00e4uschender aus: 9 Entscheide f\u00fcr den Umweltschutz \u2013 14 Entscheide dagegen. Auch im St\u00e4nderat stimmen Gr\u00fcne und SP konsequent umweltfreundlich. Die SVP votiert kaum je f\u00fcr die Umwelt \u2013 bei den St\u00e4nderatsmitgliedern von Mitte (20 bis 57 %) und FDP (7 bis 63 %) ist die Spannbreite des Stimmverhaltens ebenfalls beachtlich.<\/p>\n\n<p><br>Das Umweltrating zeigt erneut deutlich: F\u00fcr \u00f6kologischen Fortschritt braucht es Unterst\u00fctzung seitens FDP oder Mitte.<\/p>\n\n<p><br>Das vollst\u00e4ndige Umweltrating ist online unter <a href=\"http:\/\/Das vollst\u00e4ndige Umweltrating ist online unter www.umweltrating.ch verf\u00fcgbar.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.umweltrating.ch<\/a> verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p>Das&nbsp;<strong>Umweltrating<\/strong>&nbsp;berechnet, wie umweltfreundlich Parlamentarierinnen und Parlamentarier abstimmen (siehe auch Informationen zu Methode und Kriterien). Das vorliegende Legislatur-Halbzeit-Rating deckt die Zeitspanne seit den Wahlen 2019 bis zur Herbstsession 2021 ab. In dieser Zeitspanne fielen vor allem auch Vorlagen zum Klimaschutz, Pestizidfragen und zum Ausbau erneuerbarer Energien. Im Gegensatz zu anderen Themenratings wird auch das Stimmverhalten im St\u00e4nderat ausgewertet.<\/p>\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Umweltallianz<\/strong>&nbsp;ist ein Zusammenschluss der vier grossen Umweltorganisationen Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF. Sie hat zum Ziel, die Interessen des Natur-, und Umweltschutzes auf der politischen Ebene zu st\u00e4rken. Mit der Schweizerischen Energiestiftung, BirdLife Schweiz und der Alpen-Initiative besteht eine Kooperation.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontakt:<\/h3>\n\n<p>Remco Giovanoli, Verantwortlicher Politik \/ Political Advisor Greenpeace Schweiz<br>044 447 41 47, remco.giovanoli@greenpeace.org<br>Anders Gautschi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer VCS Verkehrs-Club der Schweiz<br>031 328 58 00, anders.gautschi@verkehrsclub.ch<br>Michael Casanova, Projektleiter Gew\u00e4sserschutz &amp; Energiepolitik, 061 317 92 29<br>michael.casanova@pronatura.ch<br>Jonas Schmid, Kommunikationsberater WWF Schweiz, 079 241 60 57<br>jonas.schmid@wwf.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Legislaturhalbzeit ver\u00f6ffentlichen Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF das neueste Umweltrating.<\/p>\n","protected":false},"author":37,"featured_media":78061,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-78052","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/37"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78052\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/78061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78052"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=78052"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=78052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}