{"id":7808,"date":"1996-06-20T00:00:00","date_gmt":"1996-06-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7808\/zweiter-klimagipfel-cop2-in-genf-greenpeace-und-wwf-verlangen-eine-fuehrende-rolle-der-schweiz\/"},"modified":"2019-05-30T08:15:53","modified_gmt":"2019-05-30T06:15:53","slug":"zweiter-klimagipfel-cop2-in-genf-greenpeace-und-wwf-verlangen-eine-fuehrende-rolle-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7808\/zweiter-klimagipfel-cop2-in-genf-greenpeace-und-wwf-verlangen-eine-fuehrende-rolle-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Zweiter Klimagipfel (COP2) in Genf: Greenpeace und WWF verlangen eine f\u00fchrende Rolle der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p><b>Vom 8. bis zum 19. Juli findet in Genf die zweite internationale Klimagipfelkonferenz statt. Die Schweiz als Gastgeberland k\u00f6nnte Wesentliches zum Erfolg dieser Konferenz beitragen. Greenpeace und WWF verlangen, dass die Schweiz das 20%-Reduktionsziel f\u00fcr CO2 bis 2005 unterst\u00fctzt und im eigenen Land z\u00fcgig eine Energieabgabe einf\u00fchrt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Am letztj\u00e4hrigen ersten Klimagipfel in Berlin (COP1) wurde beschlossen, dass verbindliche Reduktionsziele f\u00fcr die Treibhausgas-Emissionen erarbeitet und in einem Zusatzprotokoll zur Klimakonvention festgehalten werden m\u00fcssen. Der zweite Klimagipfel, der in zwei Wochen in Genf beginnt, ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg dahin. In der Zwischenzeit liegt auch der zweite Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) vor, der deutlich vor den gef\u00e4hrlichen Folgen des Klimawandels warnt und dringend zum Handeln aufruft. Greenpeace und WWF unterst\u00fctzen den Protokollentwurf der Vereinigung kleiner Inselstaaten (AOSIS), der eine Reduktion der CO2-Emissionen in den Industriel\u00e4ndern um 20% bis 2005 gegen\u00fcber 1990 verlangt. Dass diese Forderung keineswegs zu hoch gegriffen ist, beweist eine k\u00fcrzlich von der niederl\u00e4ndischen Delegation pr\u00e4sentierte Studie: Sie kommt zum Schluss, dass die Industriel\u00e4nder die Kohlendioxidemissionen bis 2010 um mindestens 37% reduzieren m\u00fcssen, um schwerwiegende \u00f6kologische Sch\u00e4den und grosse Probleme mit dem steigenden Meeresspiegel zu vermeiden. Die Schweiz als Gastgeberland k\u00f6nnte eine wichtige Rolle beim Vorantreiben der stockenden Verhandlungen einnehmen. Als Mitglied der sogenannten JUSCANZ-Gruppe (der neben der Schweiz die USA, Japan, Kanada, Australien, Neuseeland und Norwegen angeh\u00f6ren) ist die Schweiz besonders gefordert, geh\u00f6rt diese Gruppe bisher doch zu den gewichtigen Verhinderern von verbindlichen Regelungen. Vor einigen Monaten wurde allerdings die Gelegenheit verpasst, im B\u00fcro der Klimakonvention Einsitz zu nehmen und damit der Rolle der Schweiz mehr Gewicht zu geben. Auch innenpolitisch macht die Schweiz in Sachen Klimaschutz nur z\u00f6gerlich vorw\u00e4rts. Es wird darauf verwiesen, dass die CO2-Emissionen bis 2000 gegen\u00fcber 1990 stabilisiert werden k\u00f6nnten, obwohl daran vor allem die Rezession schuld ist. Weiterf\u00fchrende Anstrengungen sollen mit einem CO2-Reduktionsgesetz erzielt werden, das vor allem auf freiwillige Massnahmen setzt: Erst wenn diese nichts n\u00fctzen, soll allenfalls eine CO2-Abgabe eingef\u00fchrt werden. Dies ist ein wenig erfolgversprechender Weg, um die Treibhausgasemissionen im geforderten erheblichen Mass (siehe oben) zu reduzieren. Die Vorgehensweise erscheint \u00e4hnlich absurd wie eine Aufforderung zum freiwilligen Steuerzahlen. Im gleichen Gesetz will der Bundesrat auch ein CO2-Reduktionsziel festlegen. Die momentan diskutierten 5-10% bis 2010 gegen\u00fcber 1990 sind jedoch ungen\u00fcgend &#8211; 25% sind aus der Sicht der Umweltorganisationen das Minimum.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   David Stickelberger, Koordinator der Klimakampagne 01 \/ 447 41 41<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 8. bis zum 19. Juli findet in Genf die zweite internationale Klimagipfelkonferenz statt. Die Schweiz als Gastgeberland k\u00f6nnte Wesentliches zum Erfolg dieser Konferenz beitragen. 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