{"id":7810,"date":"1996-08-21T00:00:00","date_gmt":"1996-08-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7810\/muehleberg-polizeieinsatz-beendet-aktion\/"},"modified":"2019-05-30T08:15:57","modified_gmt":"2019-05-30T06:15:57","slug":"muehleberg-polizeieinsatz-beendet-aktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7810\/muehleberg-polizeieinsatz-beendet-aktion\/","title":{"rendered":"M\u00fchleberg: Polizeieinsatz beendet Aktion"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Besetzung der Werkstore des AKW M\u00fchleberg durch Greenpeace wurde Donnerstag abend nach sechzehneinhalb Stunden durch einen Polizeieinsatz beendet. Nach Angaben der Bernischen Kraftwerke BKW waren am Morgen 600 Arbeitskr\u00e4fte 2 Stunden lang von der Arbeit abgehalten worden, bevor sie durch ein von den Kraftwerksbetreibern geschnittenes Loch im Zaun auf das Gel\u00e4nde gelangen konnten. F\u00fcr die Revisionsarbeiten ben\u00f6tigtes Material konnte bis zum sp\u00e4ten Abend nach wie vor nicht angeliefert werden. Mit ihrem Ausharren bekr\u00e4ftigten die AktivistInnen die Forderung, dass das AKW M\u00fchleberg nach der Revision nicht mehr ans Netz gehen darf, sondern stillgelegt werden muss. Als Begr\u00fcndung f\u00fcr die Aktion nennt Greenpeace die Risse im Kernmantel des Reaktors und Schwierigkeiten mit der Reaktorsteuerung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">M\u00fchleberg. <\/span><span class=\"text\"> Laut BKW-eigenen Angaben seien 600 MitarbeiterInnen des Kraftwerkes und von Drittfirmen am fr\u00fchen Donnerstag Morgen w\u00e4hrend zweier Stunden an der Arbeit gehindert worden. Um ihnen die Zeit zu verk\u00fcrzen, schenkten die Greenpeace-AktivistInnen Kaffee aus und verteilten Gipfeli. Mit der Polizei war es bis zur R\u00e4umung zu keinen Zwischenf\u00e4llen gekommen. Sie hatte erst lediglich die Personalien der BesetzerInnen aufgenommen und sich nachher wieder zur\u00fcckgezogen. Gegen 22 Uhr 20 begann sie dann mit der R\u00e4umung. Dreizehn Greenpeace-AktivistInnen wurden verhaftet. Greenpeace fordert die definitive Stillegung des Schrottreaktors. Er stellt ein untragbares Risiko f\u00fcr Mensch und Umwelt dar. Drei wesentliche Faktoren machen seinen Betrieb extrem unsicher: &#8211; M\u00fchleberg hatte immer ein Sicherheitsdefizit: Durch seine ung\u00fcnstige Grundkonzeption erreichte der Altreaktor nie den technischen Standard neuerer Atomkraftwerke. &#8211; Die Ursache f\u00fcr das fortschreitende Wachstum der 1990 entdeckten Risse im Kernmantel des Reaktors konnte bis heute nicht gefunden werden. Provisorische Reparaturen ohne Sicherheitsnachweis k\u00f6nnen weder die Sicherheit des Kernmantels garantieren, noch ein Fortschreiten der Rissbildung verhindern. &#8211; Nach der Leistungserh\u00f6hung treten seit 1993 immer wieder unvorhergesehene Betriebsph\u00e4nomene auf. Der Reaktor musste mehrfach heruntergefahren werden, weil die obersten Betriebsgrenzwerte erreicht wurden. Die Sicherheitsreserven haben entsprechend abgenommen.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Wendel Hilti, Koordinator der Atomkampagne 01 \/ 447 41 41<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Besetzung der Werkstore des AKW M\u00fchleberg durch Greenpeace wurde Donnerstag abend nach sechzehneinhalb Stunden durch einen Polizeieinsatz beendet. 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