{"id":78389,"date":"2021-12-06T08:00:00","date_gmt":"2021-12-06T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=78389"},"modified":"2022-12-01T15:33:35","modified_gmt":"2022-12-01T14:33:35","slug":"umweltschutz-zum-wohle-aller-greenpeace-schweiz-erstellt-ihre-erste-gemeinwohlbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/78389\/umweltschutz-zum-wohle-aller-greenpeace-schweiz-erstellt-ihre-erste-gemeinwohlbilanz\/","title":{"rendered":"Umweltschutz zum Wohle aller \u2013 Greenpeace Schweiz erstellt ihre erste Gemeinwohlbilanz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mit dem heutigen Wirtschaftssystem l\u00e4sst sich die Klimaerhitzung nicht eind\u00e4mmen und die Biodiversit\u00e4t geht verloren. Darum setzt sich Greenpeace Schweiz ein f\u00fcr eine Transformation hin zu einem neuen sozio-\u00f6konomischen System, das sich am Gemeinwohl misst. Um ihren eigenen Beitrag zum Gemeinwohl zu kennen und zu erfahren, wo und wie sie noch mehr Verantwortung f\u00fcr Mensch und Umwelt \u00fcbernehmen kann, erstellte die Umweltorganisation nun ihre erste Gemeinwohlbilanz.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>Greenpeace Schweiz hat eine Vision: Eine Gesellschaft mit einem Wirtschaftssystem, das von Sinn und Gen\u00fcgsamkeit gepr\u00e4gt ist und sich an den wichtigsten Grundbed\u00fcrfnissen der Menschen orientiert. Das Wohlergehen von Natur und Menschen steht \u00fcber dem Profit und materiellen G\u00fctern, die planetaren Grenzen werden respektiert. Das Wirtschaftssystem richtet sich am Gemeinwohl aus. \u00abDas ist eine erreichbare Vision \u2013 wir m\u00fcssen sie erreichen, wenn wir k\u00fcnftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft erm\u00f6glichen wollen\u00bb, sagt Alexander Hauri, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Greenpeace Schweiz. \u00abTurbo-Kapitalismus, Wachstumszwang, Materialismus, soziale Ungerechtigkeit und Diskriminierung, ungleiche Verm\u00f6gensverteilung usw. sind alles Faktoren, die uns daran hindern, die Biodiversit\u00e4ts- und die Klimakrise zu bew\u00e4ltigen.\u00bb\u00a0<\/p>\n\n<p>Um sich in ihrer Arbeit noch mehr am Gemeinwohl orientieren zu k\u00f6nnen, erstellte Greenpeace Schweiz ihre erste Gemeinwohlbilanz auf Basis des <a href=\"https:\/\/gwoe.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gemeinwohl\u00f6konomie-Konzepts<\/a> und dessen Beurteilungsschemata f\u00fcr die Jahre 2019\/2020. Eine Gemeinwohlbilanz misst den Beitrag einer Organisation oder eines Unternehmens zum Gemeinwohl. Zu den Gemeinwohlkriterien z\u00e4hlen Solidarit\u00e4t, Menschenw\u00fcrde, \u00f6kologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Transparenz und Mitsprache. \u00abUnser Ziel war es, eine nachvollziehbare und ehrliche Einsch\u00e4tzung zu erhalten, wo wir uns im Hinblick auf das Gemeinwohl befinden und wie wir noch mehr Verantwortung f\u00fcr Mensch und Natur \u00fcbernehmen k\u00f6nnen\u00bb, sagt Alexander Hauri.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hohe Bewertungen in den Bereichen Finanzen und Mitarbeitende<\/strong><\/h2>\n\n<p>Greenpeace Schweiz erreicht in der Bewertung 731 von 1000 m\u00f6glichen Punkten. \u00abDas ist erfreulich. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und schon einiges f\u00fcr das Gemeinwohl tun. Noch wichtiger war f\u00fcr uns aber zu sehen, wo wir uns verbessern k\u00f6nnen\u00bb, sagt Hauri.&nbsp;<\/p>\n\n<p>In der Detailanalyse wurden die Strukturen, die T\u00e4tigkeiten und das Umfeld von Greenpeace Schweiz in Bezug auf die f\u00fcnf Ber\u00fchrungsgruppen Lieferant:innen, Finanzpartner:innen, Mitarbeitende, Kund:innen und die Gesellschaft als Ganzes betrachtet, beschrieben und bewertet. Eine besonders hohe Bewertung erh\u00e4lt Greenpeace Schweiz f\u00fcr die soziale und ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln. Die gespendeten Gelder werden nicht zur Kapitalvermehrung eingesetzt sondern f\u00fcr die Umweltarbeit, und das Geld wird bei Finanzpartner:innen mit m\u00f6glichst hohen ethischen Standards verwaltet. Auch bez\u00fcglich Versicherungen wie der Pensionskasse w\u00e4hlt die Umweltorganisation Institute mit m\u00f6glichst guten Bewertungen bez\u00fcglich Klimaschutz und sozialen Aspekten. Im Bereich Mitarbeitende erreicht Greenpeace Schweiz in einigen Aspekten bez\u00fcglich der Gemeinwohlkriterien gar Vorbildcharakter, namentlich zu erw\u00e4hnen das auf dem Prinzip der Selbstorganisation basierende Organisationsmodell, eine sehr tiefe Lohnspanne und gute Sozialleistungen. Ebenso wird der Sinn und die gesellschaftliche Wirkung der allgemeinen Arbeit von Greenpeace Schweiz hoch bewertet.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Andererseits zeigt die Bilanz auf, wo die Umweltorganisationen ihren Beitrag zum Gemeinwohl steigern kann. So besteht unter anderem Verbesserungspotenzial bei der Nachverfolgung der Lieferketten. Ebenso sollte Greenpeace Schweiz ihren direkten Einfluss auf Lieferant:innen verst\u00e4rken und dabei die Greenpeace-Werte einbringen. Zudem muss Greenpeace Schweiz die durch ihre T\u00e4tigkeit verursachten \u00f6kologischen Auswirkungen noch konsequenter reduzieren z. B. weniger Papier f\u00fcr Drucksachen verbrauchen.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a rel=\"noreferrer noopener\" style=\"font-size: 1.125rem; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, &quot;Segoe UI&quot;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-weight: var(--bs-body-font-weight); text-align: var(--bs-body-text-align);\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2021\/12\/214f8375-2021_kurzfassung_gemeinwohlbilanz_gpch_def.pdf\" target=\"_blank\">Kurzversion der Gemeinwohlbilanz<\/a><span style=\"font-size: 1.125rem; color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, &quot;Segoe UI&quot;, Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-weight: var(--bs-body-font-weight); text-align: var(--bs-body-text-align);\"> von Greenpeace Schweiz<\/span><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/gwoe.ch\/\" target=\"_blank\">Gemeinwohl\u00f6konomie Schweiz GW\u00d6<\/a><\/li><\/ul>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakte<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Alexander Hauri, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Greenpeace Schweiz, +41 76 399 60 61, <a href=\"mailto:ahauri@greenpeace.org\">alexander.hauri@greenpeace.org<\/a><\/li><li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a>&nbsp;<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu kennen und zu erfahren, wo und wie sie noch mehr Verantwortung f\u00fcr Mensch und Umwelt \u00fcbernehmen kann, erstellte Greenpeace Schweiz ihre erste Gemeinwohlbilanz.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":78397,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47,1],"tags":[46],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-78389","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","category-unkategorisiert","tag-ueber-uns","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/39"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78389"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78389\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/78397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78389"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=78389"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=78389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}