{"id":7861,"date":"2017-04-12T00:00:00","date_gmt":"2017-04-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7861\/greenpeace-aktivistinnen-machen-credit-suisse-kundinnen-mit-oelwasser-imitat-auf-dreckige-pipeline-deals-aufmerksam\/"},"modified":"2019-05-30T08:17:38","modified_gmt":"2019-05-30T06:17:38","slug":"greenpeace-aktivistinnen-machen-credit-suisse-kundinnen-mit-oelwasser-imitat-auf-dreckige-pipeline-deals-aufmerksam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7861\/greenpeace-aktivistinnen-machen-credit-suisse-kundinnen-mit-oelwasser-imitat-auf-dreckige-pipeline-deals-aufmerksam\/","title":{"rendered":"Greenpeace-AktivistInnen machen Credit-Suisse-KundInnen mit \u00d6lwasser-Imitat auf dreckige Pipeline-Deals aufmerksam"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rund 20 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben heute \u00fcber Mittag in Z\u00fcrich, Bern und Basel vor Filialen der Credit Suisse Fl\u00e4schchen verteilt mit der Aufschrift \u00abPure Dakota Spring Water\u00bb. In den Fl\u00e4schchen befindet sich \u00f6lig-dreckiges Wasser. Die AktivistInnen machten Passanten und CS-KundInnen so auf die dreckigen Pipeline-Deals der Schweizer Grossbank aufmerksam: Die Dakota Access \u00d6l-Pipeline droht das Trinkwasser der Sioux und weiterer 17 Millionen Menschen zu verschmutzen, und die Credit Suisse spielt eine Schl\u00fcsselrolle bei der Finanzierung des Projekts bzw. der Firmen dahinter.<\/strong><\/p>\n<p>\u00abDie Kundinnen und Kunden der Credit Suisse m\u00fcssen wissen, welche dreckigen Deals die Schweizer Grossbank macht\u00bb, sagt Greenpeace-Mediensprecher Thomas M\u00e4der zur heutigen Aktion. Die rund 20 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben Glasflaschen mit \u00f6lig-dreckigem Wasser verteilt vor den CS-Filialen in Z\u00fcrich (Paradeplatz), Bern (Bundesplatz) und Basel (St.-Alban-Graben). Der Inhalt des Fl\u00e4schchens besteht aus Hahnenwasser, K\u00fcrbiskern\u00f6l, Lebensmittelfarbe und getrocknetem Kaffeesatz und ist damit zwar nicht besonders appetitlich, aber trinkbar.<\/p>\n<p><strong>Trinkwasser von Millionen bedroht<br \/>\n<\/strong>Mit der Aktion machen die AktivistInnen auf die dreckigen Deals der Credit Suisse mit den Bau- und Betreiberfirmen der Dakota Access \u00d6l-Pipeline aufmerksam. Ein Leck in der Pipeline im Norden der USA h\u00e4tte gravierende Folgen: Das k\u00fcrzlich fertiggestellte letzte Teilst\u00fcck der Pipeline f\u00fchrt unter dem Lake Oahe durch, dem wichtigsten Trinkwasser der Standing-Rock-Sioux und weiterer 17 Millionen Menschen. Und das Risiko, dass die \u00d6l-Pipeline tats\u00e4chlich leckt, ist immens: Die Pipeline-Betreiberfirma Sunoco hatte in den vergangenen sechs Jahren mehr \u00d6llecks zu verantworten als jede andere Firma.<\/p>\n<p>\u00abDass die Credit Suisse mit dieser Firma Gesch\u00e4fte macht, ist skandal\u00f6s\u00bb, sagt Greenpeace-Sprecher M\u00e4der. Viele andere Banken und Investoren haben sich wegen der miserablen \u00d6lleck-Bilanz und der Verletzung von Indigenen-Rechten beim Bau entschieden, ihre Finanzierungen von Pipeline und Pipeline-Firmen zur\u00fcckzuziehen und s\u00e4mtliche Gesch\u00e4ftsbeziehungen abzubrechen. Die Credit Suisse hingegen weigert sich standhaft, \u00e4hnliche Schritte zu unternehmen; also ihre Schl\u00fcsselrolle bei der Finanzierung der Pipeline bzw. der Firmen hinter dem Projekt aufzugeben. Dies obwohl die Pipeline-Deals eindeutig den bankeigenen Gesch\u00e4ftsrichtlinien widersprechen. Auch ein <a href=\"http:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/c\/26627016\/87389de1b9b5-ooaqn6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gespr\u00e4ch zwischen einer Indigenen-Delegation aus den USA und der CS<\/a> vergangene Woche hat keine substanziellen Ergebnisse gebracht.<\/p>\n<p><em>Fotos der Aktion finden Sie unter <a href=\"http:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/c\/26627017\/87389de1b9b5-ooaqn6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Link<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Thomas M\u00e4der, Medienverantwortlicher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74, <a href=\"mailto:thomas.maeder@greenpeace.org\">thomas.maeder@greenpeace.org<br \/>\n<\/a>Katya Nikitenko, Finanz-Expertin Greenpeace Schweiz, 079 937 68 83, <a href=\"mailto:katya.nikitenko@greenpeace.org\">katya.nikitenko@greenpeace.org<\/a> (auf Englisch)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 20 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben heute \u00fcber Mittag in Z\u00fcrich, Bern und Basel vor Filialen der Credit Suisse Fl\u00e4schchen verteilt mit der Aufschrift \u00abPure Dakota Spring Water\u00bb. 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Die AktivistInnen machten Passanten und CS-KundInnen so auf die dreckigen Pipeline-Deals der Schweizer Grossbank aufmerksam: Die Dakota Access \u00d6l-Pipeline droht das Trinkwasser der Sioux und weiterer 17 Millionen Menschen zu verschmutzen, und die Credit Suisse spielt eine Schl\u00fcsselrolle bei der Finanzierung des Projekts bzw. der Firmen dahinter.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7862,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[35],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7861","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-nachhaltiger-finanzplatz","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7861\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7861"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7861"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}