{"id":7907,"date":"2017-08-29T00:00:00","date_gmt":"2017-08-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7907\/ja-zu-sicherer-ernaehrung-ja-zu-oekologischer-landwirtschaft\/"},"modified":"2019-05-30T08:19:14","modified_gmt":"2019-05-30T06:19:14","slug":"ja-zu-sicherer-ernaehrung-ja-zu-oekologischer-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7907\/ja-zu-sicherer-ernaehrung-ja-zu-oekologischer-landwirtschaft\/","title":{"rendered":"JA zu sicherer Ern\u00e4hrung \u2013 JA zu \u00f6kologischer Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein JA am 24. September muss als Auftrag f\u00fcr eine klar \u00f6kologisch ausgerichtete Landwirtschaftspolitik verstanden werden. Das sagen die Umweltverb\u00e4nde zum Auftakt ihrer JA-Kampagne \u2013 und fordern Gesetzesanpassungen im Rahmen der Agrarpolitik 2022+, in die im Verfassungsartikel vorgezeichnete Richtung.<\/strong><\/p>\n<p>\u00abBei der Volksabstimmung zur Ern\u00e4hrungssicherheit geht es um eine \u00f6kologische, und in diesem Sinne sichere und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion\u00bb, fasst Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekret\u00e4r von Pro Natura, die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Engagement der Umweltverb\u00e4nde im Abstimmungskampf zusammen. \u00abWir sagen \u2018JA\u2019\u00bb, erg\u00e4nzt Werner M\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von BirdLife Schweiz, \u00abweil wir endlich eine sichere, dem Standort angepasste und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion in der Schweiz wollen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>\u00d6kologische Defizite der Agrarpolitik anpacken<\/strong><br \/>\nDie Vertreter der Umweltorganisationen betonen, wie wichtig es ist, \u00f6kologische Prinzipien in der Bundesverfassung zu verankern.Denn: Die Umwelt-Defizite der heutigen Schweizer Landwirtschaft zum Beispiel beim Pestizideinsatz sind offensichtlich und sp\u00e4testens seit dem Bericht zum Postulat von Nationalr\u00e4tin Kathrin Bertschy auch beim Bundesrat aktenkundig. \u00abEs ist Fakt, dass bisher kein einziges der im Jahr 2008 vom Bund zusammengestellten, seit Jahren oder sogar Jahrzehnten gesetzlich vorgegebenen Umweltziele f\u00fcr die Landwirtschaft erf\u00fcllt wird. Das muss sich endlich \u00e4ndern\u00bb, mahnt Verena M\u00fchlberger, Co-Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<p>Thomas Vellacott, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer WWF Schweiz mahnt: \u00abDie Fruchtbarkeit des Bodens und die Biodiversit\u00e4t nehmen ab. Die Gew\u00e4sser haben einen zu hohen Pestizidgehalt. Ein massiver N\u00e4hrstoff\u00fcberschuss belastet die \u00d6kosysteme und das Klima. Zu viel fruchtbares Kulturland wird \u00fcberbaut. Das sind die gr\u00f6ssten Gefahren f\u00fcr eine sichere Ern\u00e4hrung.\u00bb<\/p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden, und damit die Nahrungsmittelproduktion bei Annahme der Landwirtschaftsvorlage am 24. September 2017 sicherer und nachhaltiger wird, braucht es gem\u00e4ss der grossen Umweltverb\u00e4nde Gesetzesanpassungen bei der Agrarpolitik 2022+. Das Landwirtschaftsgesetz muss in folgenden Bereichen angepasst werden:<\/p>\n<p>&#8211; Regeln f\u00fcr eine standortangepasste Landwirtschaft, um die massiven N\u00e4hrstoff\u00fcbersch\u00fcsse zu reduzieren und den R\u00fcckgang der Biodiversit\u00e4t zu stoppen<br \/>\n&#8211; Klare Bestimmungen zur Senkung der Belastung unserer Gew\u00e4sser mit Pestiziden und N\u00e4hrstoffen<br \/>\n&#8211; Griffige Massnahmen zum Schutz des Bodens, um die \u00dcberbauung und Erosion der B\u00f6den zu verhindern und so die Lebensmittelproduktion langfristig zu sichern<\/p>\n<p>Die Umweltverb\u00e4nde erhalten Unterst\u00fctzung von Bio-Landwirt St\u00e9phane Vial aus Ch\u00e2tel-St-Denis. Er setzt sich wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen schon heute in der t\u00e4glichen Arbeit f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und \u00f6kologische Produktion ein, wie er an der Medienkonferenz erl\u00e4utert. Vial betont: \u00abUns Bauern stehen zahlreiche Massnahmen zur Verf\u00fcgung, mit denen wir Artenvielfalt, Bodenqualit\u00e4t und die traditionelle Kulturlandschaft f\u00f6rdern k\u00f6nnen. Es geht dabei um nichts weniger als den Erhalt unserer Lebens- und Wirtschaftsgrundlage.\u00bb<\/p>\n<p>Ein JA am 24. September st\u00e4rkt die \u00f6kologisch fortschrittlichen B\u00e4uerinnen und Bauern. Und ein JA setzt ein wichtiges Signal, damit die \u00f6kologischen Probleme endlich behoben werden. Darum empfehlen die Umweltorganisationen ein \u00fcberzeugtes, \u00f6kologisches JA zu dieser Vorlage.<\/p>\n<p><strong>Informationen<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.oekologische-landwirtschaft.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.oekologische-landwirtschaft.ch<\/a><\/p>\n<p><strong>Kontakte<\/strong><br \/>\nBirdLife Schweiz: Werner M\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Tel. 079 448 80 36<br \/>\nGreenpeace Schweiz: Verena M\u00fchlberger, Co-Gesch\u00e4ftsleiterin, Tel. 079 253 39 91<br \/>\nPro Natura: Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekret\u00e4r, Tel. 079 509 35 49<br \/>\nWWF Schweiz: Thomas Vellacott, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Tel. 079 291 95 72<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein JA am 24. September muss als Auftrag f\u00fcr eine klar \u00f6kologisch ausgerichtete Landwirtschaftspolitik verstanden werden. 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