{"id":8027,"date":"2018-08-08T00:00:00","date_gmt":"2018-08-07T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8027\/heiss-heisser-heisszeit-greenpeace-aktivistinnen-rufen-zu-mehr-klimaschutz-auf\/"},"modified":"2019-05-30T08:22:50","modified_gmt":"2019-05-30T06:22:50","slug":"heiss-heisser-heisszeit-greenpeace-aktivistinnen-rufen-zu-mehr-klimaschutz-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8027\/heiss-heisser-heisszeit-greenpeace-aktivistinnen-rufen-zu-mehr-klimaschutz-auf\/","title":{"rendered":"Heiss, heisser, Heisszeit: Greenpeace-AktivistInnen rufen zu mehr Klimaschutz auf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Greenpeace-AktivistInnen fordern derzeit vor dem Bundeshaus in Bern einen effektiven Klimaschutz. Griffige Klimaschutzmassnahmen werden immer dringlicher, wie Hitzewelle und D\u00fcrre in den vergangenen Wochen deutlich gezeigt haben. Das Parlament hat bisher komplett versagt: Es muss mit der anstehenden CO2-Gesetzesrevision endlich die Weichen f\u00fcr den Ausstieg aus den fossilen Energien stellen. Die Klimakrise ist schon so weit fortgeschritten, dass es keinen weiteren Aufschub vertr\u00e4gt.<\/strong><\/p>\n<p>Die Greenpeace-AktivistInnen sind nach Bern gereist, weil das Parlament in K\u00fcrze \u00fcber die Totalrevision des CO2-Gesetzes beraten wird. Die verantwortlichen PolitikerInnen haben bislang komplett versagt, effektive Massnahmen gegen die Klimaerhitzung zu ergreifen. \u00abHeiss?\u00bb, fragten die AktivistInnen \u2013 und lieferten gleich die passende Antwort dazu: \u00abKlimaschutz!\u00bb. Die Forderungen an den St\u00e4nderat und Nationalrat sind deutlich: \u00abClimat: c\u2019est ici que \u00e7a doit chauffer\u00bb und \u00abUrsache bek\u00e4mpfen: CO2 auf Null senken\u00bb. Die AktivistInnen brachten zudem Fotos in die Bundeshauptstadt, welche die dramatischen Auswirkungen der Hitze und der D\u00fcrre der vergangenen Wochen in der Schweiz eindr\u00fccklich zeigen.<\/p>\n<p>Mit der Aktion weisen die Greenpeace-AktivistInnen auf die Klimakrise hin, die seit Monaten auch hierzulande deutlich zu sp\u00fcren ist: Seit April verzeichnet die Schweiz weit \u00fcberdurchschnittliche Temperaturen und kaum Niederschlag. Solche Hitze- und D\u00fcrreextreme nehmen wegen der menschengemachten Klimaerhitzung stark zu. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge wird in 50 Jahren jeder zweite Sommer so verheerend heiss sein \u2013 falls wir nicht Gegensteuer geben.<\/p>\n<p>\u00abWenn wir unsere Gesundheit und unsere Heimat mit den Gletschern, den Bergen, den gr\u00fcnen Wiesen und W\u00e4ldern, den blauen Gew\u00e4ssern und der reichen Artenvielfalt sch\u00fctzen wollen, m\u00fcssen wir jetzt die Weichen stellen f\u00fcr einen Ausstieg aus \u00d6l, Gas und Kohle sowie der intensiven, tierbasierten Landwirtschaft. Weiter unt\u00e4tig zu bleiben, wird schmerzhaft und teuer\u00bb, sagt Georg Klingler, Leiter der Klimakampagne bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<p>Die bisherige Schweizer Klimapolitik ist ein Trauerspiel: Im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern hat die Schweiz eine der h\u00f6chsten \u00d6lheizungsdichten, den emissionsst\u00e4rksten Automobilpark und die meisten Pro-Kopf-Flugmeilen. Der Schweizer Finanzplatz verantwortet weltweit mehr als 20 Mal so viele Emissionen wie alle Haushalte und Betriebe in der Schweiz j\u00e4hrlich verursachen, und die Landwirtschaft als Verursacherin einer grossen Menge an Treibhausgasen kennt keine Klimaregeln. Seit Jahren ist der Treibhausgas-Fussabdruck der Schweizerinnen und Schweizer konstant zu hoch, wie eine Auswertung des Bundesamts f\u00fcr Statistik BFS zeigt.<\/p>\n<p>Nach der Ratifizierung des Klimavertrages von Paris liegt es nun am Parlament, im Rahmen der Totalrevision des CO2-Gesetzes endlich die Weichen f\u00fcr ein stabiles Klima zu stellen. Die Treibhausgasemissionen der Schweiz m\u00fcssen bis sp\u00e4testens 2050 auf netto Null gesenkt werden. Auf dem Weg dahin muss unser Land die eigenen Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60 Prozent gegen\u00fcber 1990 reduzieren. Weil die Schweiz das globale Problem nicht alleine l\u00f6sen kann, braucht es zus\u00e4tzlich Emissionsreduktionen im Ausland und eine angemessene finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder im Kampf gegen Klimaver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Andere L\u00e4nder haben die Zeichen der Zeit l\u00e4ngst erkannt. Schweden hat sich ein Null-Ziel f\u00fcr 2045 gesetzt, Schottland will die Inland-Emissionen bis 2030 um 66 Prozent reduzieren, England um 57 Prozent und Holland um 49 Prozent. Die Schweiz steht mit der vom Bundesrat geplanten 30-Prozent-Inlandreduktion bis 2030 als trauriges Schlusslicht da. Je mehr L\u00e4nder den Pariser Klimavertrag ernsthaft umsetzen, desto gr\u00f6sser ist unsere Chance auf eine klimastabile Zukunft.<\/p>\n<p>Medienbilder k\u00f6nnen <a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/shoot\/27MZIFJWB6SKP\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in der Mediendatenbank heruntergeladen<\/a> werden.<\/p>\n<p><strong>Kontakte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Georg Klingler, Leiter Klimakampagne bei Greenpeace Schweiz, +41 79 785 07 38, <a href=\"mailto:georg.klingler@greenpeace.org\">georg.klingler@greenpeace.org<\/a> (auf Deutsch)<\/li>\n<li>Florian Kasser, Charg\u00e9 de campagne, +41 76 345 26 55, <a href=\"florian.kasser@greenpeace.org\">florian.kasser@greenpeace.org<\/a> (en fran\u00e7ais)<\/li>\n<li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-AktivistInnen fordern derzeit vor dem Bundeshaus in Bern einen effektiven Klimaschutz. 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