{"id":8040,"date":"2018-09-29T00:00:00","date_gmt":"2018-09-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8040\/greenpeace-e-activists-rufen-dazu-auf-weniger-zu-fliegen\/"},"modified":"2019-05-30T08:23:07","modified_gmt":"2019-05-30T06:23:07","slug":"greenpeace-e-activists-rufen-dazu-auf-weniger-zu-fliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8040\/greenpeace-e-activists-rufen-dazu-auf-weniger-zu-fliegen\/","title":{"rendered":"Greenpeace-E-Activists rufen dazu auf, weniger zu fliegen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Greenpeace-E-Activists lassen heute Samstag auf den Smartphones und Tablets von PassagierInnen und BesucherInnen der Flugh\u00e4fen Z\u00fcrich, Genf und Basel-Mulhouse ein Video erscheinen. Im Video veranschaulichen die Greenpeace-E-Activists die klimasch\u00e4dlichen Auswirkungen des Flugverkehrs und fordern die Leute dazu auf, deutlich weniger zu fliegen. Ohne Gegenmassnahmen geh\u00f6rt der Flugverkehr in der Schweiz bald zu den st\u00e4rksten Treibern der Klimaerhitzung.<\/strong><\/p>\n<p>Der Sommer 2018 war ein Vorgeschmack davon, worauf sich die Schweiz wegen der Klimaerhitzung einstellen muss: hohe Temperaturen und h\u00e4ufigere Phasen mit Wassermangel. Befeuert wird die menschengemachte Klimaerhitzung durch den stetig wachsenden Flugverkehr. Greenpeace-E-Activists fordern deshalb heute Samstag in den Flugh\u00e4fen Z\u00fcrich, Genf und Basel-Mulhouse dazu auf, weniger oft in ein Flugzeug zu steigen: Auf den Smartphones, Tablets und Laptops von PassagierInnen und BesucherInnen, die sich mit dem WLAN am Flughafen verbinden wollen, erscheint ein Video. Im Video weisen die E-Activists auf die klimasch\u00e4dlichen Auswirkungen des Flugverkehrs hin und rufen dazu auf, k\u00fcnftig alternative Reiseformen zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Schweizerinnen und Schweizer sind Vielflieger, sie fliegen doppelt so h\u00e4ufig wie die Nachbarn in Frankreich, Deutschland oder Italien. Die Fliegerei schadet unserem Klima denn auch enorm: Der Flugverkehr ab der Schweiz verantwortet rund 18 Prozent des negativen Klimaeffekts, der hierzulande aufgrund der j\u00e4hrlich verursachten Treibhausgasemissionen entsteht. Erfreut sich diese Art des Reisens weiter steigender Beliebtheit, geh\u00f6rt der Flugverkehr in der Schweiz bald zu den st\u00e4rksten Treibern der menschengemachten Klimaerhitzung.<\/p>\n<p><strong>Bund schenkt Fluggesellschaften Milliarden<\/strong><\/p>\n<p>\u00abEin Grund f\u00fcr die Vielfliegerei ist, dass das Fliegen heute viel zu billig ist\u00bb, sagt Georg Klingler, Leiter der Klimakampagne bei Greenpeace Schweiz. \u00abSchuld daran ist die lasche Schweizer Politik.\u00bb Der Flugverkehr muss in der Schweiz keinen Beitrag an den Klimaschutz leisten und ist seit Jahren steuerlich beg\u00fcnstigt: So sind Flugtickets von der Mehrwertsteuer befreit, und die Fluggesellschaften bezahlen keine Mineral\u00f6lsteuer auf Kerosin. Alleine durch die Mineral\u00f6lsteuerbefreiung hat der Bund den Fluggesellschaften im letzten Jahr 1.7 Milliarden Franken geschenkt. \u00abDurch die Luftverschmutzung, den L\u00e4rm und die sch\u00e4dlichen Auswirkungen auf das Klima verursacht der Flugverkehr zudem j\u00e4hrlich Kosten von mehr als 1.2 Milliarden Franken, die als externe Kosten der Allgemeinheit aufgeb\u00fcrdet werden. Auch diese Kosten m\u00fcssen k\u00fcnftig von den VerursacherInnen \u00fcbernommen werden\u00bb, erg\u00e4nzt Klingler.<\/p>\n<p>Um die Klimakrise zu bew\u00e4ltigen und die globale Erw\u00e4rmung auf deutlich unter 2 Grad und m\u00f6glichst 1.5 Grad Celsius zu beschr\u00e4nken, m\u00fcssen die globalen Treibhausgasemissionen innerhalb von wenigen Jahrzehnten g\u00e4nzlich gestoppt werden. Die Schweiz hat sich mit der Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens dazu verpflichtet, ihren Beitrag zur Erreichung dieses Ziels zu leisten. Daf\u00fcr ist die Subventionierung des Flugverkehrs zu stoppen und eine Klimasteuer auf Flugtickets einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Zudem m\u00fcssen alternative Reisem\u00f6glichkeiten verbessert werden. 80 Prozent aller von Schweizer Flugh\u00e4fen gestarteten Fl\u00fcge haben ein Zielort in Europa. \u00abGerade hier liegt ein grosses Einsparpotenzial. Das Reisen mit den klimavertr\u00e4glicheren Alternativen Zug oder Bus muss preislich wieder attraktiver werden als der Flugverkehr\u00bb, sagt Georg Klingler.<\/p>\n<p>Das Video der AktivistInnen sowie Bilder der Aktion k\u00f6nnen <a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/shoot\/27MZIFJWWQB8I\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">auf der Mediendatenbank heruntergeladen<\/a> werden.<\/p>\n<p><strong>Kontakte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Georg Klingler, Leiter Klimakampagne bei Greenpeace Schweiz, +41 79 785 07 38, <a href=\"mailto:georg.klingler@greenpeace.org\">georg.klingler@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-E-Activists lassen heute Samstag auf den Smartphones und Tablets von PassagierInnen und BesucherInnen der Flugh\u00e4fen Z\u00fcrich, Genf und Basel-Mulhouse ein Video erscheinen. 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