{"id":8044,"date":"2018-10-01T00:00:00","date_gmt":"2018-09-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8044\/ipcc-sonderbericht-ist-ein-aufruf-zum-handeln\/"},"modified":"2019-05-30T08:23:12","modified_gmt":"2019-05-30T06:23:12","slug":"ipcc-sonderbericht-ist-ein-aufruf-zum-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8044\/ipcc-sonderbericht-ist-ein-aufruf-zum-handeln\/","title":{"rendered":"IPCC-Sonderbericht ist ein Aufruf zum Handeln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Klimaerhitzung ist Tatsache, die Folgen davon sind real. Das hat nicht zuletzt der Hitzesommer 2018 gezeigt. Demn\u00e4chst wird der Sonderbericht des Weltklimarats Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ver\u00f6ffentlicht. Er wird aufzeigen, welchen Weg die Weltgemeinschaft gehen muss, um die Ziele des Pariser Abkommens noch zu erreichen. Greenpeace fordert, dass insbesondere die Schweizer Finanzakteure \u2013 sie geh\u00f6ren zu den gr\u00f6ssten Klimazerst\u00f6rern \u2013 endlich Verantwortung in der Klimapolitik \u00fcbernehmen.<\/strong><\/p>\n<p>In einer Woche wird in Incheon (S\u00fcdkorea) der Sonderbericht \u00ab1,5 \u00b0C globale Erw\u00e4rmung\u00bb des Weltklimarats Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ver\u00f6ffentlicht. F\u00fchrende KlimawissenschaftlerInnen haben den Bericht erstellt und werden darlegen, dass weltweit schon in wenigen Jahrzehnten netto null Emissionen erreicht werden m\u00fcssen, um ein Klimachaos zu verhindern.<\/p>\n<p>\u00abDer IPCC-Sonderbericht ist unsere Stunde der Wahrheit\u00bb, sagt Georg Klingler, Leiter der Klimakampagne von Greenpeace Schweiz. \u00abIch habe grosse Hoffnung, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse von unseren Entscheidungstr\u00e4gerInnen als Signal verstanden werden, um endlich grosse Schritte in Richtung einer klimafreundlichen Zukunft zu machen. Die L\u00f6sungen sind da, wir k\u00f6nnen fossile Brennstoffe durch saubere Energie ersetzen, W\u00e4lder sch\u00fctzen und aufforsten und unsere Landwirtschaft resilient machen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Die Weltgemeinschaft braucht Klima-Vorbilder<\/strong><br \/>\n\u00abJetzt braucht es L\u00e4nder und Unternehmen, welche die L\u00f6sungen umsetzen. Die Weltgemeinschaft braucht Klima-Vorbilder, um endlich aus der Schockstarre zu erwachen\u00bb, sagt Klingler und fordert den Bundesrat, das Parlament und Schweizer Unternehmen auf, eine solche Vorbildfunktion einzunehmen.<\/p>\n<p>Dabei geht es nicht nur um den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brenn- und Treibstoffe hier in der Schweiz, sondern auch um ein Ende der von hier ausgehenden Finanz-, Handels- und Versicherungsdienstleistungen f\u00fcr die Ausbeutung, den Transport und die Nutzung fossiler Energien weltweit. Die Schweiz richtet damit grossen Schaden an: Aktuell verursacht der Schweizer Finanzplatz mit seinen weltweiten Kapitalanlagen in fossile Energien 20-mal mehr Emissionen als die Bev\u00f6lkerung und Unternehmen unseres Landes zusammen. \u00abWir verlangen insbesondere von unseren beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse, dass sie bis zur Klimakonferenz im Dezember verbindlich aufzeigen, wie sie zeitnah ihre Finanzstro\u0308me mit dem Pariser Abkommen in Einklang bringen wollen\u00bb, sagt Klingler. Sofort einzustellen ist die Finanzierung von Unternehmen, die immer noch mit den klimasch\u00e4dlichsten fossilen Brennstoffen Kohle und Teersand Gesch\u00e4fte betreiben.<\/p>\n<p>Auch das Parlament hat es in der Hand, im Rahmen der Totalrevision des CO2-Gesetzes die Weichen f\u00fcr ein stabiles Klima zu stellen. Andere L\u00e4nder haben die Zeichen der Zeit l\u00e4ngst erkannt: Schweden hat sich ein Null-Ziel f\u00fcr 2045 gesetzt, Schottland will die Inland-Emissionen bis 2030 um 66 Prozent reduzieren, England um 57 Prozent und Holland um 49 Prozent. Die Schweiz steht derzeit mit der vom Bundesrat geplanten 30-Prozent-Inlandreduktion bis 2030 als trauriges Schlusslicht da.<\/p>\n<p>Greenpeace wird vom 1. bis 8. Oktober als offizielle Beobachterin am IPCC-Treffen in Incheon, wo der Sonderbericht genehmigt wird, teilnehmen. Greenpeace-ExpertInnen stehen f\u00fcr Ausk\u00fcnfte zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/storage.googleapis.com\/p4-production-content\/international\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/45d56ee6-greenpeace-preview-media-briefing-on-ipcc-report-1.pdf?utm_campaign=climate-change&amp;utm_source=greenpeace.org&amp;utm_medium=post&amp;utm_term=yes&amp;custom=apac\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Greenpeace-Medienbriefing<\/a> zur Genehmigung des IPCC-Sonderberichts (in Englisch)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/ipcc.ch\/report\/sr15\/pdf\/FlyerSR1_5.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Offizielles Merkblatt zum IPCC-Sonderbericht<\/a> \u00ab1,5 \u00b0C globale Erw\u00e4rmung\u00bb (in Englisch)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kontakte<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Ausk\u00fcnfte zur Schweizer Klimapolitik:<\/p>\n<ul>\n<li>Georg Klingler, Leiter Klimakampagne bei Greenpeace Schweiz, +41 79 785 07 38, <a href=\"mailto:georg.klingler@greenpeace.org\">georg.klingler@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr Anfragen an Greenpeace-ExpertInnen, die in Incheon (S\u00fcdkorea) weilen:<\/p>\n<ul>\n<li>Maria Elena De Matteo, Global Communications Strategist, Greenpeace East Asia, <a href=\"mailto:maria.elena.de.matteo@greenpeace.org\">maria.elena.de.matteo@greenpeace.org<\/a>, phone: +82-10 6829 0949<\/li>\n<li>Greenpeace International Press Desk, <a href=\"mailto:pressdesk.int@greenpeace.org\">pressdesk.int@greenpeace.org<\/a>, +31 (0) 20 718 2470 (24h erreichbar)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klimaerhitzung ist Tatsache, die Folgen davon sind real. 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