{"id":8051,"date":"2018-10-10T00:00:00","date_gmt":"2018-10-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8051\/plastik-wahnsinn-schweizer-grossverteiler-verweigern-transparenz\/"},"modified":"2019-06-11T18:13:08","modified_gmt":"2019-06-11T16:13:08","slug":"plastik-wahnsinn-schweizer-grossverteiler-verweigern-transparenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8051\/plastik-wahnsinn-schweizer-grossverteiler-verweigern-transparenz\/","title":{"rendered":"Plastik-Wahnsinn: Schweizer Grossverteiler verweigern Transparenz"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b>Coop, Migros und co. verweigern detaillierte Ausk\u00fcnfte \u00fcber ihren Plastik- und Verpackungs-Fussabdruck. Dies zeigen die Resultate einer Umfrage, die Greenpeace Schweiz heute ver\u00f6ffentlicht. Greenpeace fordert von den Grossverteilern Transparenz und Massnahmen gegen die Plastik- und Verpackungsflut.<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die Schweiz produziert zu viel Abfall. Mit \u00fcber 700 Kilo pro Person und Jahr geh\u00f6ren wir zu den Abfall-Weltmeistern. Verpackungen machen rund einen Drittel des Abfalls aus. Schweizer Lebensmittel-Detailh\u00e4ndler verkaufen ihre Produkte oft mit \u00fcberm\u00e4ssig viel Plastik oder anderen Verpackungsmaterialien und spielen bei der Abfallproduktion eine wichtige Rolle. Um diese zu beziffern, f\u00fchrte Greenpeace Schweiz im vergangenen Sommer bei den umsatzst\u00e4rksten Grossverteilern eine Umfrage zu ihrem Plastik- und Verpackungs-Fussabdruck durch. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b>Fehlende Transparenz<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s2\">Die Resultate der Umfrage sind ern\u00fcchternd. Alle Detailh\u00e4ndler verschweigen ihre j\u00e4hrlich generierte Menge an Plastik oder Verpackungen. Obwohl offenbar mehrere \u00fcber Kreislaufwirtschaft-Strategien verf\u00fcgen, fehlen \u00fcberall griffige Reduktionsziele. Auch bez\u00fcglich der Wirkung konkreter Massnahmen geben sich die Detailh\u00e4ndler sehr zur\u00fcckhaltend und setzen vor allem auf Recycling. Coop und Migros arbeiten an der \u00ab\u00f6kologischen Optimierung\u00bb gewisser Verpackungen, zeigen jedoch deren Nutzen nicht auf. \u00ab\u00d6kologisch optimieren und gleichzeitig neue fragw\u00fcrdige Convenience-Verpackungen auf den Markt zu bringen, ist nicht glaubw\u00fcrdig\u00bb, kritisiert Marco Pfister, Campaigner bei Greenpeace Schweiz. \u00abZudem w\u00e4re das \u00f6kologische Optimum oft keine oder eine Mehrweg-Verpackung.\u00bb Aus der Intransparenz schliesst Greenpeace, dass die Detailh\u00e4ndler der Problematik einen ungen\u00fcgenden Stellenwert zuordnen und\/oder ein Reputationsrisiko bef\u00fcrchten, weil so ihre Verschwendung von nat\u00fcrlichen Ressourcen ans Licht k\u00e4me. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b>Die Verantwortung der Detailh\u00e4ndler <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s2\">\u00abWir erwarten, dass die Grossverteiler ihre Verantwortung zur Abfallvermeidung endlich wahrnehmen\u00bb, sagt Marco Pfister. Greenpeace fordert, dass sich die Detailh\u00e4ndler zu einer Vision von null verbrannten und deponierten Abf\u00e4llen bekennen und konkrete Aktionspl\u00e4ne dazu erstellen. Transparenz ist dabei f\u00fcr die Erfolgskontrolle essentiell. \u00abDie Zeit der kleinen Massnahmen hier und da ist vorbei\u00bb, f\u00fcgt Marco Pfister an; \u00abder Supermarkt der Zukunft ist frei von Einweg-Verpackungen.\u00bb <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s2\"><i>Mit der Ver\u00f6ffentlichung des Berichts startet Greenpeace Schweiz eine Online-Kampagne, welche die Detailh\u00e4ndler zum Handeln auffordert.<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s2\">Weiterf\u00fchrende Informationen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/publikationen\/oekologischoptimierteverschwendung\/\"><span class=\"s2\">Bericht von Greenpeace Schweiz<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s2\">Kontakte:<\/span><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li class=\"p1\"><span class=\"s2\">Marco Pfister, Campaigner bei Greenpeace Schweiz, +41 76 532 73 97<\/span><\/li>\n<li class=\"p1\"><span class=\"s2\">Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11<\/span><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Coop, Migros und co. verweigern detaillierte Ausk\u00fcnfte \u00fcber ihren Plastik- und Verpackungs-Fussabdruck. 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