{"id":8067,"date":"2018-11-09T00:00:00","date_gmt":"2018-11-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8067\/neue-studie-der-umweltverbaende-zeigt-schwachstellen-oekologische-anstrengungen-in-der-landwirtschaft-zwingend-noetig\/"},"modified":"2019-05-30T08:23:41","modified_gmt":"2019-05-30T06:23:41","slug":"neue-studie-der-umweltverbaende-zeigt-schwachstellen-oekologische-anstrengungen-in-der-landwirtschaft-zwingend-noetig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8067\/neue-studie-der-umweltverbaende-zeigt-schwachstellen-oekologische-anstrengungen-in-der-landwirtschaft-zwingend-noetig\/","title":{"rendered":"Neue Studie der Umweltverb\u00e4nde zeigt Schwachstellen: \u00f6kologische Anstrengungen in der Landwirtschaft zwingend n\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Publikation der Studie \u201eLandwirtschaftspolitik Schweiz: Fit for purpose AP 22+\u201c<\/p>\n<p>Neue Studie der Umweltverb\u00e4nde zeigt Schwachstellen: \u00f6kologische Anstrengungen in der Landwirtschaft zwingend n\u00f6tig<\/p>\n<p>Medienmitteilung von BirdLife Schweiz, Greenpeace Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die neuste Studie \u201eLandwirtschaftspolitik Schweiz: Fit for purpose AP 22+\u201c der Umweltverb\u00e4nde verdeutlicht, dass die aktuelle Gesetzgebung der Landwirtschaft Schwachstellen aufweist und die  Umweltziele Landwirtschaft (UZL) nicht erreicht werden. Noch immer nimmt die Biodiversit\u00e4t weiter ab, die N\u00e4hrstoff\u00fcbersch\u00fcsse und Pestizide verschmutzen Wasser, Luft und B\u00f6den. Die Studie zeigt L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Optimierung auf. Die Umweltverb\u00e4nde WWF, BirdLife Schweiz, Greenpeace und Pro Natura ver\u00f6ffentlichen sie p\u00fcnktlich zum Vernehmlassungsstart der Agrarpolitik AP22+. <\/strong><\/p>\n<p>BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF Schweiz publizieren heute mit der Studie \u00abLandwirtschaftspolitik Schweiz: Fit for Purpose AP22+\u00bb einen Fitness-Check der Agrarpolitik. Die Studie von Interface verdeutlicht, dass in Bezug auf die Erreichung der UZL Schwachstellen in der Gesetzgebung bestehen und dass Handlungsbedarf besteht. Die Studie basiert auf einer Literaturanalyse und Expertengespr\u00e4chen.<\/p>\n<p>Die heutige Landwirtschaftsgesetzgebung ist nicht in der Lage den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen. Auch Umweltsch\u00e4den werden nicht verhindert \u2013 Pestizide oder D\u00fcnger fliessen weiterhin ohne grosse Sanktionen in unsere Gew\u00e4sser und sogar in W\u00e4ldern finden sich natursch\u00e4digende Stoffe aus der Landwirtschaft. <\/p>\n<p>Ein Problem ortet die Studie bei einer Vielzahl an Instrumenten und Zahlungen, die eine weitere Intensivierung der Landwirtschaft f\u00f6rdern. So fliessen beispielsweise j\u00e4hrlich 1,1 Milliarden Franken pauschal, unspezifisch und direkt vom Bund an die Landwirtinnen und Landwirte als \u00abBeitr\u00e4ge f\u00fcr Versorgungssicherheit\u00bb. Sinnvoller w\u00e4re, wenn diese Beitr\u00e4ge f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft genutzt w\u00fcrden, um damit die Umweltziele zu erreichen.<\/p>\n<p>Die Studie von Interface fasst zusammen, dass die \u00f6kologischen Vorgaben f\u00fcr den Erhalt von Direktzahlungen in der Landwirtschaft zu wenig weit gehen. Subventionen m\u00fcssen an strengere Vorgaben gebunden sein, damit die negativen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Produktion auf die Umwelt minimiert werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Diverse Instrumente zur Produktionsst\u00fctzung im Inland f\u00fchren dazu, dass die Tierdichte in der Schweiz sehr hoch ist. Das belastet die Natur und das Klima. <\/p>\n<p><strong>Umweltorganisationen fordern klare Weichenstellung in der Agrarpolitik 22+<\/strong><\/p>\n<p>Die Interface-Studie zeigt die Schw\u00e4chen der aktuellen Agrarpolitik im Hinblick auf die Erreichung der Umweltziele klar auf. Die Umweltorganisationen erwarten, dass die Agrarpolitik 2022+ deutliche Korrekturen vornimmt. Ohne solche klaren Weichenstellungen wird das Erreichen der \u00abUmweltziele Landwirtschaft\u00bb auch weiterhin in weiter Ferne liegen.<br \/>\nDie Vernehmlassung zur Agrarpolitik 22+ beginnt in wenigen Tagen.<\/p>\n<p>Download <a href=\"https:\/\/www.wwf.ch\/sites\/default\/files\/doc-2018-11\/2018-11-Studie_Landwirtschaftspolitik.pdf\">Studie<\/a><br \/>\nKontaktpersonen<br \/>\nPascal K\u00f6nig<br \/>\nLandwirtschaftsexperte, BirdLife Schweiz<br \/>\nTelefon: 077 927 59 26<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:pascal.koenig@birdlife.ch\">pascal.koenig@birdlife.ch<\/a><\/p>\n<p>Philippe Schenkel<br \/>\nLandwirtschaftsexperte, Greenpeace Schweiz<br \/>\nTelefon: 078 790 52 84<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:philippe.schenkel@greenpeace.org\">philippe.schenkel@greenpeace.org<\/a><\/p>\n<p>Marcel Liner<br \/>\nFachexperte Landwirtschaftspolitik, Pro Natura,<br \/>\nTelefon: 061 317 92 40<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:marcel.liner@pronatura.ch\">marcel.liner@pronatura.ch<\/a><\/p>\n<p>Eva Wyss<br \/>\nLandwirtschaftsexpertin, WWF Schweiz<br \/>\nTelefon: 044 297 21 71<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:eva.wyss@wwf.ch\">eva.wyss@wwf.ch<\/a><br \/>\nF\u00fcr Fragen zur Studie:<br \/>\nFlurina Landis, Projektleitung, INTERFACE Politikstudien Forschung Beratung,<br \/>\nTelefon: 041 226 04 26<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:landis@interface-pol.ch\">landis@interface-pol.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neuste Studie \u201eLandwirtschaftspolitik Schweiz: Fit for purpose AP 22+\u201c der Umweltverb\u00e4nde verdeutlicht, dass die aktuelle Gesetzgebung der Landwirtschaft Schwachstellen aufweist und die  Umweltziele Landwirtschaft (UZL) nicht erreicht werden. 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