{"id":8109,"date":"2019-02-11T00:00:00","date_gmt":"2019-02-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8109\/klima-petition-als-richtschnur-fuer-das-neue-co2-gesetz\/"},"modified":"2019-05-30T08:24:45","modified_gmt":"2019-05-30T06:24:45","slug":"klima-petition-als-richtschnur-fuer-das-neue-co2-gesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8109\/klima-petition-als-richtschnur-fuer-das-neue-co2-gesetz\/","title":{"rendered":"Klima-Petition als Richtschnur f\u00fcr das neue CO2-Gesetz"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"font-weight: 400\">Medienmitteilung der Klima-Allianz Schweiz, zu der auch Greenpeace Schweiz geh\u00f6rt<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Die zust\u00e4ndige Kommission des St\u00e4nderats ber\u00e4t voraussichtlich heute \u00fcber die 2015 eingereichte Klima-Petition. \u00dcber 100&#8217;000 Menschen unterzeichneten die richtungsweisende Petition, die vor dem historischen Pariser Klimagipfel eingereicht wurde. Die Klima-Allianz Schweiz erwartet, dass die konkreten Forderungen der Petition direkt in die Revision des CO<sub>2<\/sub>-Gesetzes aufgenommen werden.<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem das CO<sub>2<\/sub>-Gesetz im Nationalrat scheiterte, ber\u00e4t nun die Umweltkommission des St\u00e4nderats die Vorlage.<\/p>\n<p>In diesem Kontext befasst sich die Kommission auch mit dem Anliegen von \u00fcber 100&#8217;000 Menschen, welche die \u00ab<a href=\"http:\/\/www.klima-allianz.ch\/blog\/klimapetition\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Petition f\u00fcr eine gerechte Klimapolitik<\/a>\u00bb unterzeichneten. Die Petition wurde 2015 vor dem historischen Pariser Klimagipfel eingereicht. \u00abIm Gegensatz zur versenkten CO<sub>2<\/sub>-Gesetzesrevision entsprechen die Forderungen der Klima-Petition den Vorgaben des Pariser Klimavertrags\u00bb, sagt Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz.<\/p>\n<p>\u00abEs bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Schweiz muss nun ihre Klimaverantwortung wahrnehmen und sich aus der gef\u00e4hrlichen Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Energien befreien\u00bb, sagt Georg Klingler von Greenpeace. J\u00fcrg Staudenmann von Alliance Sud fordert: \u00abEndlich muss auch die im Pariser Klimavertrag vorgesehene finanzielle Unterst\u00fctzung der \u00c4rmsten und von der Klimakrise am st\u00e4rksten Betroffenen im CO<sub>2<\/sub>-Gesetz verankert werden. Nur so l\u00e4sst sich der Klima-Notstand weltweit bew\u00e4ltigen.\u00bb<\/p>\n<p>F\u00fcr Christian L\u00fcthi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Schweizer Klima-Allianz ist klar: \u00abDie Kommission des St\u00e4nderates muss nach dem Schiffbruch im Nationalrat sicherstellen, dass die Schweiz gegen\u00fcber der Staatengemeinschaft Wort h\u00e4lt und das Pariser Klimaabkommen umsetzt.\u00bb<\/p>\n<p>Die am 28. Mai 2015 mit 107\u2018765 Unterschriften eingereichte \u00abPetition f\u00fcr eine gerechte Klimapolitik\u00bb (Klima-Petition) zuhanden von Bundesrat und eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten fordert:<\/p>\n<ul>\n<li>Dass die Schweiz national die Energieversorgung bis 2050 vollst\u00e4ndig auf erneuerbare Quellen umstellt, um das Klima zu sch\u00fctzen und die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen zu sichern. Wir brauchen einen m\u00f6glichst schnellen kompletten Ausstieg aus den fossilen Energien inklusive der fossil betriebenen Mobilit\u00e4t, um ein lebenswertes Klima zu erhalten und die globale Erw\u00e4rmung nicht \u00fcber gef\u00e4hrliche 2 Grad steigen zu lassen. Das bedeutet: 40 Prozent Reduktion der CO\u2082-Emissionen bis 2020, 60 Prozent Reduktion bis 2030 (gegen\u00fcber 1990).<\/li>\n<li>Dass die Schweiz international jene Entwicklungsl\u00e4nder finanziell unterst\u00fctzt, die wenig zur Klimaerw\u00e4rmung beigetragen haben, aber besonders darunter leiden. Klimagerechtigkeit bedeutet, dass die Schweiz diesen L\u00e4ndern hilft, die Folgen der Klimaerw\u00e4rmung besser zu verkraften und sich klimavertr\u00e4glich zu entwickeln. Die an der wirtschaftlichen St\u00e4rke gemessene Finanzierung darf nicht auf Kosten der Armutsbek\u00e4mpfung gehen und muss zus\u00e4tzlich zur Entwicklungshilfe budgetiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weitere Informationen erhalten Sie online oder telefonisch bei folgenden Fachspezialistinnen und -spezialisten der Klima-Allianz:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Georg Klingler, Klimaexperte, Greenpeace Schweiz, 079 785 07 38<\/li>\n<li>Julia Jawtusch, Expertin Klima\/Landwirtschaft, Brot f\u00fcr alle, 079 489 38 24<\/li>\n<li>J\u00fcrg Staudenmann, Klimapolitik-Verantwortlicher, Alliance Sud, 079 152 41 72<\/li>\n<li>Christian L\u00fcthi, Gesch\u00e4ftsleiter Klima-Allianz, 076 580 44 99<\/li>\n<li>Yvonne Winteler, Association Climat Gen\u00e8ve, 079 793 83 07<\/li>\n<li>Patrick Hofstetter, Leiter Klima &amp; Energie, WWF Schweiz, 076 305 67 37<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zust\u00e4ndige Kommission des St\u00e4nderats ber\u00e4t voraussichtlich heute \u00fcber die 2015 eingereichte Klima-Petition. \u00dcber 100&#8217;000 Menschen unterzeichneten die richtungsweisende Petition, die vor dem historischen Pariser Klimagipfel eingereicht wurde. 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