{"id":81110,"date":"2022-02-16T07:15:00","date_gmt":"2022-02-16T06:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=81110"},"modified":"2022-02-15T15:12:10","modified_gmt":"2022-02-15T14:12:10","slug":"wir-bewirtschaften-eine-art-paradiesgarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/81110\/wir-bewirtschaften-eine-art-paradiesgarten\/","title":{"rendered":"\u00abWir bewirtschaften eine Art Paradiesgarten\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Auf dem Betrieb \u201cSlowGrow\u201d in M\u00f6nchaltdorf im Z\u00fcrcher Oberland setzen Matthias Hollenstein, Samuel B\u00e4hler und Petrissa Eckle auf Innovation. \u00dcber 20 Hektaren werden hier im Mosaikprinzip bewirtschaftet. Dies erlaubt eine hohe Biodiversit\u00e4t unter und \u00fcber dem Boden. Mit diesem Projekt sind die drei f\u00fcr den Prix Climat, einer Preisverleihung der Klima-Allianz f\u00fcr innovative und klimafreundliche Landwirt:innen, nominiert.<\/strong><\/p>\n\n<p>Artenvielfalt wird auf dem Betrieb SlowGrow grossgeschrieben: Eine Hektare Acker setzt sich hier aus 50 verschiedenen Beeten zusammen mit Kulturen von Gem\u00fcse, Getreide, Gr\u00fcnd\u00fcngungen und Beeren. Das beg\u00fcnstigt die Wechselwirkungen zwischen benachbarten Kulturen, ihren Botenstoffen, Mikroorganismen, Pilznetzwerken und Insektenpopulationen.<strong> <\/strong>\u00d6kologische Fl\u00e4chen werden so nicht von der Ackerfl\u00e4che getrennt, sondern vereint. Matthias verk\u00fcndet stolz: \u00abAuf unserem Selleriefeld haben wir wahrscheinlich mehr Bl\u00fcten- und Flugstunden von Insekten als auf der \u00d6kowiese nebenan.\u00bb<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/0YvQYwRGQXw\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"0YvQYwRGQXw\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<\/div><\/figure>\n\n<p>Entlang der Anbaustreifen bewegt sich der GPS-gesteuerte Traktor bis zu zwei Zentimeter genau vorw\u00e4rts und r\u00fcckw\u00e4rts und verteilt den eigenproduzierten Mulch. Dieser kommt direkt auf die Gem\u00fcsefelder und dient dort als Bodenbedeckung. So kann die Erosion verhindert, Feuchtigkeit eingeschlossen und auch unerw\u00fcnschte Pflanzen an ihrer Ausbreitung gehindert werden. Dadurch kann die Qualit\u00e4t des Bodens gesteigert werden, welcher so als nat\u00fcrliche CO2-Senke eine Tonne Kohlenstoff pro Hektare und Jahr speichern kann.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u00abWir m\u00f6chten die Innovation zur\u00fcck auf den Bauernhof bringen. Bauern und B\u00e4uerinnen haben sie in sich, m\u00fcssen sich aber mehr trauen\u00bb, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsleiter Matthias. 2021 hat sich aus SlowGrow das HofLabor entwickelt: Eine Innovationsplattform, um die Vision zusammen mit einem wachsenden Netzwerk von Partnern aus anderen Landwirt:innen, Unternehmen und Wissenschaft noch schneller vorantreiben zu k\u00f6nnen. Aus verschiedenen Landbaumethoden wird das Beste zusammengetragen. Mit einem Mix aus Permakultur, biologischer sowie regenerativer Landwirtschaft aber auch ganz neuen Ans\u00e4tzen wird so ein neues Landbausystem kreiert.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Um die vielen verschiedenen Kulturen ideal zu planen und das Mosaik unter Kontrolle zu haben, arbeiten Petrissa und Matthias in ihrem Innovationslabor an der Digitalisierung der Mosaiklandschaft. Dank der digitalen Hilfe soll das Projekt skalierbar werden, um so auch grosse Landfl\u00e4chen \u00f6kologisch bewirtschaften zu k\u00f6nnen. \u00abWir arbeiten an einem digitalen Management-Tool. Denn die Komplexit\u00e4t dieses Systems ist so hoch, dass man es mit Digitalisierung unterst\u00fctzen muss.\u00bb, erkl\u00e4rt Petrissa Eckle.<\/p>\n\n<p>\u00abUnsere Fl\u00e4chen sollen k\u00fcnftig sowohl Nahrungsmittel produzieren als auch Trinkwasser sch\u00fctzen, die Biodiversit\u00e4t f\u00f6rdern und ein sch\u00f6nes Landschaftsbild darstellen \u2013 eine Art Paradiesgarten, in dem es Spass macht, zu arbeiten.\u00bb, erkl\u00e4rt Matthias abschliessend die Zukunftsvision von SlowGrow.&nbsp;<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prix Climat<\/h2>\n\n<p>Neben SlowGrow pr\u00e4sentieren 5 weitere Finalist:innen ihre Ans\u00e4tze im Rahmen des Prix Climat. Wer mit seinem\/ihrem innovativen Ansatz am meisten \u00fcberzeugt, zeigt sich am 10. M\u00e4rz 2022: Dann wird der\/die Gewinner:in des Prix Climat durch ein Online Voting und eine Fachjury gek\u00fcrt.<\/p>\n\n<p><strong>Mehr zum Prix Climat gibt es <a href=\"https:\/\/www.prixclimat.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Betrieb \u201cSlowGrow\u201d in M\u00f6nchaltdorf im Z\u00fcrcher Oberland setzen Matthias Hollenstein, Samuel B\u00e4hler und Petrissa Eckle auf Innovation. \u00dcber 20 Hektaren werden hier im Mosaikprinzip bewirtschaftet.<\/p>\n","protected":false},"author":50,"featured_media":81112,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[33,50],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-81110","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klima","tag-ernaehrung","tag-klima","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/50"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81110"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81110\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81110"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=81110"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=81110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}