{"id":8130,"date":"2019-04-15T00:00:00","date_gmt":"2019-04-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8130\/greenpeace-startet-heute-einjaehrige-meeresschutz-expedition-meeresbiologin-bei-greenpeace-schweiz-fuer-medienanfragen\/"},"modified":"2019-05-30T08:25:15","modified_gmt":"2019-05-30T06:25:15","slug":"greenpeace-startet-heute-einjaehrige-meeresschutz-expedition-meeresbiologin-bei-greenpeace-schweiz-fuer-medienanfragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8130\/greenpeace-startet-heute-einjaehrige-meeresschutz-expedition-meeresbiologin-bei-greenpeace-schweiz-fuer-medienanfragen\/","title":{"rendered":"Greenpeace startet heute einj\u00e4hrige Meeresschutz-Expedition \/ Meeresbiologin bei Greenpeace Schweiz f\u00fcr Medienanfragen"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr den Schutz der Hohen See bricht das Greenpeace-Schiff Esperanza heute in London zu einer einj\u00e4hrigen Expedition vom Nord- zum S\u00fcdpol auf. Gemeinsam mit MeereswissenschaftlerInnen erforschen Greenpeace-AktivistInnen diverse Meeresregionen, die durch industriellen Fischfang, Plastikm\u00fcll, \u00d6lf\u00f6rderung und Tiefseebergbau bedroht sind. Auch die Auswirkungen der Klimaerhitzung auf die Ozeane und die Meeresbiologie wird ein Schwerpunkt sein. Die Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz, Dr. Iris Menn, ist Meeresbiologin und steht mit grosser Expertise rund um das Thema Meer f\u00fcr Medienanfragen zur Verf\u00fcgung.<\/strong><\/p>\n<p>\u00abUnsere Expedition wird zeigen, welche Geheimnisse die Hohe See birgt und welchen Gefahren sie ausgesetzt ist\u00bb, sagt Dr. Iris Menn, Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz und Meeresbiologin. \u00abWir freuen uns, die Forschung weltweit f\u00fchrender ExpertInnen zu unterst\u00fctzen und den Weg f\u00fcr ein Netzwerk von Schutzgebieten zu ebnen.\u00bb Die Reise endet im Fr\u00fchjahr 2020 bei der UNO in New York. Diese ber\u00e4t bis dahin einen rechtsverbindlichen Vertrag zum Schutz der Hochseegew\u00e4sser.<\/p>\n<p>Nach dem Auslaufen auf der Londoner Themse nimmt die Esperanza zun\u00e4chst Kurs auf die Arktis. Es folgen Stationen in der geologisch aktiven Tiefseeregion im Atlantik, in der Sargassosee, am Amazonas-Riff und Tiefseeberg Mount Vema vor der K\u00fcste S\u00fcdwestafrikas und in der Antarktis. Viele dieser artenreichen Lebensr\u00e4ume fallen in ein notwendiges Netzwerk von Schutzgebieten, das Greenpeace f\u00fcr eine aktuelle Studie modelliert hat: <a href=\"http:\/\/act.gp\/2IyryKY\">act.gp\/2IyryKY<\/a> (inkl. interaktive Karte). Greenpeace und MeeresforscherInnen britischer Universit\u00e4ten fordern darin, mindestens ein Drittel der Hohen See vor menschlichen Eingriffen zu bewahren. Bisher ist nur rund ein Prozent der Hohen See gesch\u00fctzt. Das Greenpeace-System verkn\u00fcpft Lebensr\u00e4ume mit hoher biologischer Vielfalt und Routen f\u00fcr wandernde Arten: Viele Meerestiere wie Wale, Schildkr\u00f6ten oder Albatrosse legen zwischen Kinderstube und Nahrungsgr\u00fcnden grosse Entfernungen zur\u00fcck.<br \/>\n<strong><br \/>\nVon Pol zu Pol die faszinierende Unterwasserwelt sichtbar machen<\/strong><\/p>\n<p>Die Hohe See beginnt 200 Meilen vor den K\u00fcsten und bedeckt fast die H\u00e4lfte der Erdoberfl\u00e4che. Bisher ist sie ein weitestgehend rechtsfreier Raum, der Selbstbedienung sind keine Grenzen gesetzt: Flotten von Fischtrawlern durchpfl\u00fcgen die Meere \u2013 bis zu 300\u2018000 Wale und Delfine verenden so j\u00e4hrlich als Beifang. Viele kommerziell genutzte Arten stehen am Rande der Ausrottung, Lizenzen f\u00fcr  Rohstoffabbau bedrohen noch unerforschte Meeresregionen. \u00abDie meisten Menschen kennen die Hohe See nur vom Flugzeug aus, als unendlich weite, tiefblaue Leere\u00bb, sagt Dr. Iris Menn. \u00abMit der Expedition machen wir sichtbar, was sich unter der Meeresoberfl\u00e4che verbirgt: Eine faszinierende Unterwasserwelt, die es an F\u00fclle und Vielfalt ohne weiteres mit den K\u00fcstengew\u00e4ssern und dem Festland aufnehmen kann.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Achtung Redaktionen: Dr. Iris Menn, Gesch\u00e4ftsleiterin bei Greenpeace Schweiz und Meeresbiologin, steht f\u00fcr Fragen rund um die Greenpeace-Meerestour und das Thema Meer im Allgemeinen gerne zu Ihrer Verf\u00fcgung. Kontakt via die Greenpeace-Medienstelle: +41 44 447 41 11 oder <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Schutz der Hohen See bricht das Greenpeace-Schiff Esperanza heute in London zu einer einj\u00e4hrigen Expedition vom Nord- zum S\u00fcdpol auf. Gemeinsam mit MeereswissenschaftlerInnen erforschen Greenpeace-AktivistInnen diverse Meeresregionen, die durch industriellen Fischfang, Plastikm\u00fcll, \u00d6lf\u00f6rderung und Tiefseebergbau bedroht sind. Auch die Auswirkungen der Klimaerhitzung auf die Ozeane und die Meeresbiologie wird ein Schwerpunkt sein. 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