{"id":8132,"date":"2019-04-16T00:00:00","date_gmt":"2019-04-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/8132\/greenpeace-aktivistinnen-bringen-plastikmonster-zum-verursacher-nestle-zurueck\/"},"modified":"2025-06-25T15:35:26","modified_gmt":"2025-06-25T13:35:26","slug":"greenpeace-aktivistinnen-bringen-plastikmonster-zum-verursacher-nestle-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/8132\/greenpeace-aktivistinnen-bringen-plastikmonster-zum-verursacher-nestle-zurueck\/","title":{"rendered":"Greenpeace-AktivistInnen bringen Plastikmonster zum Verursacher Nestl\u00e9 zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong>20 Meter lang und sechs Meter hoch ist das Plastikmonster, das Greenpeace-AktivistInnen heute am Eingang zum Firmen-Hauptsitz in Vevey platziert haben. Die drachenartige Riesen-Skulptur ist mit Plastikverpackungen best\u00fcckt, die auf den Philippinen gesammelt wurden \u2013 viele davon tragen das Nestl\u00e9-Logo. Die UmweltaktivistInnen haben ihre Botschaft auch mit Bannern an der Geb\u00e4&#xdefa;ssade und auf dem anliegenden Lac L\u00e9man verk\u00fcndet: \u00abNestl\u00e9, stop single use\u00bb und \u00abNestl\u00e9, this is yours\u00bb. Einwegverpackungen m\u00fcssen verschwinden. Das fordert Greenpeace auch in Aktionen, die heute an weiteren Nestl\u00e9-Niederlassungen weltweit stattfinden.<\/strong><\/p>\n<p>Heute haben Greenpeace-AktivistInnen das Plastikmonster dem Verursacher zur\u00fcckgebracht, wo es bleiben wird. Die drachen\u00e4hnliche, 20 mal sechs Meter grosse Skulptur besteht haupts\u00e4chlich aus Nestl\u00e9-Plastikm\u00fcll, der im Meer und an Str\u00e4nden der Philippinen eingesammelt wurde. Es ist am 5. April 2019 mit dem Greenpeace-Schiff Beluga in Basel angekommen und bereiste in den letzten zehn Tagen verschiedene Schweizer St\u00e4dte. Nun steht es vor dem Eingang des Nestl\u00e9-Hauptsitzes in Vevey. Die Umweltsch\u00fctzerInnen begleiteten es mit Fischernetzen voller Nestl\u00e9-Plastikm\u00fcll. Auf einem Banner steht: \u00abNestl\u00e9, this is yours\u00bb. Ein zweites Banner mit der Aufschrift \u00abNestl\u00e9, stop single use\u00bb h\u00e4ngten KlettererInnen an die Geb\u00e4&#xdefa;ssade. Und last but not least: In Sichtweite breiteten die Umweltsch\u00fctzerInnen mit 15 Kanus und Kajaks ein 25 mal 5 Meter grosses schwimmendes Banner auf dem Lac L\u00e9man aus. Auch da: \u00abNestl\u00e9, stop single use\u00bb.<\/p>\n<p>65 AktivistInnen aus sieben L\u00e4ndern haben sich daf\u00fcr zusammengetan. Sie stammen aus der Schweiz, \u00d6sterreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Deutschland und den Niederlanden. Weitere Aktionen fanden heute an Nestl\u00e9-Niederlassungen in Kenia, Deutschland, Slowenien, Italien und letzte Woche auf den Philippinen statt. Mitbeteiligt war die globale Bewegung Break Free From Plastic. Weltweit unterst\u00fctzen bisher \u00fcber drei Millionen Menschen die Kampagne.<\/p>\n<p><strong>Einer der weltweit gr\u00f6ssten Plastikverschmutzer<\/strong><\/p>\n<p>Nestl\u00e9 ist einer der gr\u00f6ssten Plastikverschmutzer der Welt. Das zeigen mehrere <a href=\"http:\/\/www.no-burn.org\/waba2019\/\">Marken-Audits<\/a> auf. Kein Wunder, allein letztes Jahr hat der Konzern nach eigenen Angaben 1,7 Millionen Tonnen Plastik produziert. Tendenz steigend. Froilan Grate, heute ebenfalls anwesender Repr\u00e4sentant philippinischer Gemeinden, wandte sich letzten Donnerstag an der Nestl\u00e9-Generalversammlung an die Manager: \u00abIm Namen unserer Gemeinden sage ich Ihnen: Wir wollen Ihre giftigen Plastikverpackungen nicht mehr. Diese ersticken unser Meer, unser Land und unsere Wasserkan\u00e4le. Sie zerst\u00f6ren unsere Gemeinden und gef\u00e4hrden unsere Gesundheit. Es ist h\u00f6chste Zeit, dass Sie die richtigen Massnahmen ergreifen. H\u00f6ren Sie auf, Scheinl\u00f6sungen zu f\u00f6rdern. Investieren Sie in neue Liefersysteme.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Nestl\u00e9 verk\u00fcndet Scheinl\u00f6sungen<\/strong><\/p>\n<p>Auch Asti Roesle, Zero-Waste-Campaignerin bei Greenpeace Schweiz, fordert klare Massnahmen: \u00ab<a href=\"https:\/\/www.nestle.com\/media\/pressreleases\/allpressreleases\/nestle-action-tackle-plastic-waste\">Nestl\u00e9<\/a> hat inzwischen immerhin erkannt und eingestanden, dass sich die Welt in einer Plastikkrise befindet und dass Recycling das Problem nicht l\u00f6sen kann\u00bb, sagt sie. \u00abBisher setzt Nestl\u00e9 aber auf PR und Scheinl\u00f6sungen statt auf konkrete und wirksame Massnahmen. Das wurde auch letzte Woche an der Generalversammlung klar. Gegenw\u00e4rtig wird nur 14 Prozent des Plastikm\u00fclls weltweit rezykliert, unabh\u00e4ngig davon, ob die Verpackungen rezyklierbar sind oder nicht. Die angek\u00fcndigte Umlagerung zu Wegwerfverpackungen aus anderen Materialien wird das Problem nicht l\u00f6sen, sondern nur verschieben. Papierverpackungen brauchen Zellstoff, daf\u00fcr werden klimarelevante Urw\u00e4lder abgeholzt und Monokultur-Plantagen angebaut. Auch Bioplastik verbraucht wertvolle Ressourcen, konkurriert die Lebensmittelproduktion und l\u00f6st sich im Wasser zum Teil ebenfalls kaum auf.\u00bb<\/p>\n<p>Unser gegenw\u00e4rtiges Wirtscha<a href=\"http:\/\/media.greenpeace.org\/collection\/27MZIFJWZKT5S\"><\/a>ftssystem, das auf endlosem Konsum und Wegwerfkultur basiert, hat verheerende Folgen. Die Plastikverschmutzung ist ein starkes Signal daf\u00fcr, dass es einen Paradigmenwechsel braucht. Die Greenpeace-Forderungen an Nestl\u00e9: mehr Transparenz und ein konkreter, ambiti\u00f6ser Aktions- und Zeitplan, um Einwegverpackungen zu eliminieren. An ihre Stelle m\u00fcssen alternative Liefer- und Verteilungssysteme treten, die auf Wiederauff\u00fcllung und Wiederverwendbarkeit basieren. Nur alternative Mehrweg-Liefersysteme k\u00f6nnen den Teufelskreis von Verschwendung und Verschmutzung durchbrechen und die durch Einwegverpackungen verursachte \u00f6kologische und soziale Katastrophe beenden. <\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:  <\/strong><\/p>\n<p>Faktenblatt Nestl\u00e9 &amp; Plastik: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/publikationen\/nestle-ein-riesiges-plastikmonster\/\">www.greenpeace.ch\/publikationen\/nestle-ein-riesiges-plastikmonster\/<\/a><\/p>\n<p>Bildmaterial der Aktion demn\u00e4chst: <a href=\"http:\/\/media.greenpeace.org\/collection\/27MZIFJWZKT5S\">media.greenpeace.org\/collection\/27MZIFJWZKT5S<\/a><\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 Meter lang und sechs Meter hoch ist das Plastikmonster, das Greenpeace-AktivistInnen heute am Eingang zum Firmen-Hauptsitz in Vevey platziert haben. 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