{"id":81445,"date":"2022-02-24T12:00:26","date_gmt":"2022-02-24T11:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=81445"},"modified":"2022-02-24T12:00:29","modified_gmt":"2022-02-24T11:00:29","slug":"16393-personen-fordern-simonetta-sommaruga-auf-sich-fuer-mehr-meeresschutz-einzusetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/81445\/16393-personen-fordern-simonetta-sommaruga-auf-sich-fuer-mehr-meeresschutz-einzusetzen\/","title":{"rendered":"16\u2019393 Personen fordern Simonetta Sommaruga auf, sich f\u00fcr mehr Meeresschutz einzusetzen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Greenpeace Schweiz hat heute die Petition \u00abDie Schweiz muss Flagge zeigen f\u00fcr den Meeresschutz\u00bb an den Bundesrat \u00fcbergeben. 16\u2019393 Personen fordern darin den Bundesrat, speziell Umweltministerin Simonetta Sommaruga, auf, sich bei den Vereinten Nationen \u00f6ffentlich f\u00fcr wirksamen Meeresschutz einzusetzen. Dazu braucht es ein griffiges, internationales Abkommen zum Schutz der Hohen See und ein Moratorium f\u00fcr Tiefseebergbau.<\/strong><\/p>\n\n<p>Vom 7. bis 18. M\u00e4rz verhandeln die UN in New York \u00fcber ein globales Hochseeschutzabkommen. Auch die Schweiz ist Teil dieser abschliessenden Verhandlungen. Das geplante Abkommen zum Schutz der Hohen See bietet eine historische Chance. Es soll den Schutz und die Nutzung der Hohen See rechtsverbindlich regeln \u2013 und stellt damit den ersten Versuch dar, dies koh\u00e4rent in einem Abkommen zu vereinen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Dabei z\u00e4hlt jede Stimme. Darum fordern die Unterzeichnenden den Bundesrat auf, sich \u00f6ffentlich f\u00fcr ein wirksames und ambitioniertes Abkommen einzusetzen. Im Rahmen der Biodiversit\u00e4tskonvention (CBD) hat sich die Schweiz verpflichtet, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2030 umzukehren. Die 16\u2019393 Petitionsunterzeichner:innen m\u00f6chten, dass Umweltministerin Sommaruga nun an den Verhandlungen zum Hochseeschutzabkommen den Worten Taten folgen l\u00e4sst, denn die Meere beherbergen eine wunderbare biologische Vielfalt, die f\u00fcr unser \u00dcberleben wichtig ist.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Die Unterzeichnenden fordern den Bundesrat ausserdem auf, sich \u00f6ffentlich und deutlich f\u00fcr ein Tiefseebergbau-Moratorium einzusetzen. Schweizer Rohstoffkonzerne wie Glencore und Allseas planen in mehr als 4\u2019000 Metern Tiefe auf dem Meeresboden Manganknollen abzubauen, unter anderem f\u00fcr die Elektronikbranche. Das wird das \u00d6kosystem Tiefsee unwiederbringlich zerst\u00f6ren, bevor viele ihrer Lebewesen \u00fcberhaupt entdeckt wurden. Ein internationales Moratorium f\u00fcr Tiefseebergbau kann dies verhindern und wird bereits von Regierungen, aber auch Konzernen wie Samsung, Google und BMW gefordert. Der Bundesrat hingegen hat dazu noch keine Stellung bezogen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Ein Moratorium f\u00fcr Tiefseebergbau ist ein konkreter, wichtiger Schritt, um die Ozeane zu sch\u00fctzen. Und die Zeit dr\u00e4ngt, denn w\u00e4hrend die UN-Verhandlungen zum Hochseeschutzabkommen laufen, hat die Internationale Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) angek\u00fcndigt, 2023 erste Abbau-Lizenzen zu erteilen. \u00abIn der Tiefsee haben die Vereinten Nationen die M\u00f6glichkeit, ein \u00d6kosystem zu sch\u00fctzen, das kaum erforscht und einzigartig ist. Greenpeace Schweiz und die Petitionsunterzeichner:innen fordern Simonetta Sommaruga auf, diese Chance zu nutzen und die Tiefsee vor profitgierigen Rohstoffkonzernen zu sch\u00fctzen\u00bb, sagt Iris Menn.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Petition an den Bundesrat enth\u00e4lt folgende Forderungen:&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n<p>Eine \u00f6ffentliche und ambitionierte Position der Schweiz bei den UN-Verhandlungen im M\u00e4rz 2022 zum Ozean-Vertrag, d.h. konkret eine Unterst\u00fctzung folgender Elemente:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Einrichtung von Meeresschutzgebieten ohne jegliche menschliche Nutzung.<\/li><li>Die strikte Reglementierung s\u00e4mtlicher Nutzungsformen ausserhalb von Meeresschutzgebieten.<\/li><li>Die Einrichtung eines zum Globalen Umweltfond erg\u00e4nzenden Finanzierungsmechanismus zur Umsetzung des Abkommens.<\/li><li>Die Aufnahme der gesamten marinen Artenvielfalt in den Vertrag ohne Ausschluss.&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n<p>Eine \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung der Schweiz f\u00fcr ein Moratorium f\u00fcr Tiefseebergbau.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bildmaterial<\/strong><\/h2>\n\n<p><a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/shoot\/27MDHUH3X0DE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fotos der Petitions\u00fcbergabe<\/a><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakte<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Iris Menn, Meeresbiologin, Greenpeace Schweiz, <a href=\"mailto:iris.menn@greenpeace.org\">iris.menn@greenpeace.org<\/a>, +41 79 886 75 92<\/li><li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a>, +41 44 447 41 11<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace Schweiz hat heute die Petition \u00abDie Schweiz muss Flagge zeigen f\u00fcr den Meeresschutz\u00bb an den Bundesrat \u00fcbergeben. 16\u2019393 Personen fordern darin den Bundesrat, speziell Umweltministerin Simonetta Sommaruga, auf, sich&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":103,"featured_media":81530,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"Heute morgen haben wir die Petition \u00abDie Schweiz muss Flagge zeigen f\u00fcr den Meeresschutz\u00bb eingereicht. 16\u2019393 Personen fordern darin den Bundesrat sich bei den UN \u00f6ffentlich f\u00fcr wirksamen Meeresschutz einzusetzen. #ProtectTheOceans #NoDeepSeaMining\r\n","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[119],"tags":[41],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-81445","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meer","tag-meer","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81530"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81445"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=81445"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=81445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}