{"id":90903,"date":"2022-10-28T11:16:40","date_gmt":"2022-10-28T09:16:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=90903"},"modified":"2022-10-28T11:16:43","modified_gmt":"2022-10-28T09:16:43","slug":"google-und-microsoft-setzen-auf-fossile-brennstoffe%ef%bf%bc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/90903\/google-und-microsoft-setzen-auf-fossile-brennstoffe%ef%bf%bc\/","title":{"rendered":"Google und Microsoft setzen auf fossile Brennstoffe\ufffc"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Tech-Unternehmen wie Google &#8211; mit rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Z\u00fcrich &#8211; arbeiten in ihren Betrieben mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. Ihre Lieferketten werden aber immer noch haupts\u00e4chlich durch Kohle, Gas und \u00d6l angetrieben. Das belegt eine <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-eastasia-stateless\/2022\/10\/89382b33-supplychange.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">neue Studie<\/a> von Greenpeace East Asia und der amerikanischen Umweltorganisation Stand.earth.<\/strong><\/p>\n\n<p>Xueying Wu, Kampagnenleiterin von Greenpeace Ostasien, kommentiert:<\/p>\n\n<p>\u00abTech-Marken wie Google und Amazon haben Fortschritte bei der \u00d6kologisierung ihrer eigenen Betriebe gemacht. Ihre Lieferketten in Asien blieben jedoch sehr umweltsch\u00e4dlich. Zulieferer, die Komponenten f\u00fcr unsere Handys und Computer herstellen, wie TSMC und Samsung Electronics, verwenden haupts\u00e4chlich Strom, der aus Kohle und anderen fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Firmen wie Google und Amazon reden viel \u00fcber Klimaschutz, aber in Wirklichkeit ist ihr CO2-Fussabdruck in der Lieferkette immer gr\u00f6sser geworden. Die Hersteller von Unterhaltungselektronik m\u00fcssen ihren Zulieferern Anreize und Unterst\u00fctzung bieten, um auf erneuerbare Energien umzusteigen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Google besch\u00e4ftigt in Z\u00fcrich aktuell <a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/wirtschaft\/internet-gigant-baut-in-europaallee-kraeftig-aus-dank-hoelzle-legt-google-in-zuerich-noch-ein-scheit-drauf-id17613081.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<\/a>.<\/p>\n\n<p>Die Autoren der neuen Studie bewerteten die Dekarbonisierungsbem\u00fchungen von 10 der weltweit f\u00fchrenden Unterhaltungselektronikmarken und 14 ihrer gr\u00f6ssten Zulieferer. [1]<\/p>\n\n<p>Im Jahr 2021 betrug der Stromverbrauch aller bewerteten Unternehmen \u00fcber 170\u2019000 Gigawattstunden (GWh) Zum Vergleich: Laut dem <a href=\"https:\/\/www.strom.ch\/de\/energiewissen\/stromverbrauch#:~:text=Deshalb%20steigt%20hier%20der%20Verbrauch,2021%20bei%2058%20113%20GWh.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Verband der Schweizerischer Elektrizit\u00e4tsunternehmen<\/a> betrug der hiesige Stromverbrauch im selben Jahr gut 58 000 GWh.<\/p>\n\n<p><strong>Die wichtigsten Studien-Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n\n<p>&#8211; Die Zulieferer von Google Microsoft und anderen grossen Marken der Unterhaltungselektronik sind stark auf fossile Brennstoffe angewiesen. Die Studienautoren untersuchten 14 der gr\u00f6ssten Zulieferer grosser Unterhaltungselektronikmarken. Sie stellten fest, dass nur 4 von ihnen einen Anteil an erneuerbaren Energien von \u00fcber 10 Prozent angegeben haben. Im Jahr 2021 lag der Medianwert f\u00fcr den Einsatz erneuerbarer Energien bei allen 14 Lieferanten bei 5 Prozent.<\/p>\n\n<p>&#8211; Im Jahr 2020 verpflichtete sich Microsoft, seine Emissionen, einschliesslich der Lieferkette, innerhalb eines Jahrzehnts, um \u00fcber die H\u00e4lfte zu reduzieren. Im folgenden Jahr <a href=\"https:\/\/blogs.microsoft.com\/blog\/2022\/03\/10\/an-update-on-microsofts-sustainability-commitments-building-a-foundation-for-2030\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">stiegen die Emissionen in der Lieferkette von Microsoft<\/a> um 23 Prozent.<\/p>\n\n<p>&#8211; Apple ist das einzige grosse Technologieunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, seine Lieferkette zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Das Unternehmen hat erhebliche Fortschritte gemacht. Allerdings hat Apple keine detaillierten Energie- und Emissionsdaten f\u00fcr seine Lieferkette offengelegt.<\/p>\n\n<p>&#8211; TSMC und SK Hynix sind zwei Halbleiterhersteller, die Apple und Microsoft beliefern. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil an erneuerbaren Energien bescheidene 9 bzw. 4 Prozent. Im Gegensatz dazu haben Apple und Microsoft in ihren eigenen Betrieben 100 Prozent erneuerbare Energie erreicht.<\/p>\n\n<p>&#8211; Die Emissionen der wichtigsten Halbleiterhersteller nehmen zu. Seit 2019 sind die Emissionen von Samsung Electronics (+26,1 Prozent), TSMC (+17,5 Prozent), Intel (+13,5 Prozent) und SK Hynix (+11,7 Prozent) gestiegen. Zu ihren Kunden geh\u00f6ren unter anderem Apple, Microsoft und Google.<\/p>\n\n<p>\u00abAlle Elektronikmarken, einschliesslich der Zulieferer, m\u00fcssen bis 2030 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen. Unterhaltungselektronikmarken sollten von ihren Zulieferern verlangen, dass sie sich Ziele f\u00fcr erneuerbare Energien und Emissionsreduzierungen setzen. Sie m\u00fcssen Anreize schaffen, um sicherzustellen, dass diese Ziele erreicht werden.\u00bb Das sagt Gary Cook, Direktor der globalen Klimakampagne von Stand.earth.<\/p>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-eastasia-stateless\/2022\/10\/89382b33-supplychange.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie<\/a> (in Englisch) und <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-eastasia-stateless\/2022\/10\/a9e7d51d-media-briefing-supply-change.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zus\u00e4tzliche Medieninfos\u00a0<\/a><\/p>\n\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n\n<p>[1] Samsung Electronics ist eine grosse Marke f\u00fcr Unterhaltungselektronik und ein Halbleiterhersteller. Aus diesem Grund erscheint das Unternehmen in der Studie sowohl in der Kategorie der Unterhaltungselektronikmarken als auch in der Kategorie der Zulieferer.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<p><strong>Kontakte<\/strong><\/p>\n\n<p>Erin Newport, Internationale Kommunikationsbeauftragte, Greenpeace Ostasien, +886 958 026 791, <a href=\"mailto:erin.newport@greenpeace.org\">erin.newport@greenpeace.org<\/a><\/p>\n\n<p>Emily Pomilio, Unternehmenskampagnen, Stand.earth, +1 480 286 0401, <a href=\"mailto:emily@eriksongroup.com\">emily@eriksongroup.com<\/a><\/p>\n\n<p>Roland Gysin, Medienstelle Greenpeace Schweiz, 044 447 41 17, <a href=\"mailto:roland.gysin@greenpeace.org\">roland.gysin@greenpeace.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tech-Unternehmen wie Google &#8211; mit rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Z\u00fcrich &#8211; arbeiten in ihren Betrieben mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. 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