{"id":98684,"date":"2023-05-27T07:00:00","date_gmt":"2023-05-27T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=98684"},"modified":"2023-05-25T17:10:09","modified_gmt":"2023-05-25T15:10:09","slug":"wir-sind-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/98684\/wir-sind-natur\/","title":{"rendered":"Wir sind Natur"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Immer mehr Studien belegen, was wir intuitiv wissen: Natur hilft, psychische Erkrankungen zu vermeiden und zu lindern. Doch vor allem in St\u00e4dten leben viele Menschen mit Naturdefizit und Naturentfremdung. Therapien sollen nun\u00a0helfen und dabei eine neue Wahrnehmung herbeif\u00fchren: Natur ist kein Konsumgut, sondern Teil von uns selbst.<\/strong><\/p>\n\n<p>Morgens, wenn Marita Sieburg zum Einkaufen geht, wirft sie einen Blick drauf und abends vor dem Spaziergang nochmal. \u00abDie \u00a0Hagebutte treibt schon\u00bb, sagt die 76-j\u00e4hrige ehemalige Sozialarbeiterin \u00abund die ersten Tulpenbl\u00e4tter spitzen durch.\u00bb Marita Sieburg spricht nicht von ihrem Garten oder dem Balkon, sondern von der Bodenfl\u00e4che rund um den Ahorn auf der Strasse vor ihrem Wohnhaus. Sieburg wohnt in Freiburg, im Stadtteil St\u00fchlinger. Sie ist eine von rund 450 Baumpat:innen, die sich in der Stadt um die Fleckchen Erde rund um 400 B\u00e4ume k\u00fcmmern. \u00abBaumscheiben\u00bb heissen diese Taschenparks, die in vielerlei Hinsicht wertvoll sind. Sie sind nicht nur gut f\u00fcr Bienen, V\u00f6gel und Schmetterlinge. Sie bringen die Bewohner:innen zusammen, f\u00f6rdern die \u00f6ffentliche Gesundheit in St\u00e4dten und werten einen Stadtteil auf. Vor allem sind sie f\u00fcr die Paten und Patinnen, die sie bepflanzen und pflegen, eine einfache M\u00f6glichkeit zum Naturkontakt. Und der ist, so belegen immer mehr Studien, lebenswichtig f\u00fcr unser psychisches Gleichgewicht.<\/p>\n\n<p>Denn immer mehr Menschen leben in St\u00e4dten, viele davon leiden bewiesenermassen unter Naturdefizit. Eine belgische Studie aus dem Jahr 2020 hat anhand von Untersuchungen an 620 Kindern offengelegt, dass Stadtkinder, die regelm\u00e4ssig in den Park oder in die freie Natur gehen, weniger aggressiv sind und sich intellektuell besser entwickeln.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98749\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-1025x1366.jpg 1025w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-255x340.jpg 255w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/68066f5c-fruehling-silwald_2020-0684-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Spaziergang im Wald kann f\u00fcr die Psyche wahre Wunder bewirken. \u00a9 Anne Gabriel-J\u00fcrgens<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Die Biologin Kelly Baldwin Heid widmet den Freiburger Baumscheiben ihre Doktorarbeit und hat unter den Baumpat:innen Frageb\u00f6gen verteilt. \u00abViele haben keine Kinder oder Enkel und sind im Ruhestand\u00bb, erz\u00e4hlt sie, \u00ababer, sie haben diese Baumscheibe, und sie k\u00fcmmern sich um sie wie um ihr Kind.\u00bb Verantwortung, Selbsteffizienz und F\u00fcrsorge sind positive Gef\u00fchle, die beim Umgang mit der Natur freigesetzt werden. Sie helfen die bunten Flecken, unsere Anspruchshaltung an die Natur zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00abUmwelt ist immer Wechselwirkung\u00bb<\/h2>\n\n<p>Diese Anspruchshaltung st\u00f6rt die Schweizer Therapeutin Teresa Dawson schon lange. \u00abAm Strand chillen, um aufzutanken\u00bb, findet sie keine respektvolle Haltung. Natur zu nehmen f\u00fcrs menschliche Wohlsein helfe der Natur nicht, so Dawson, und letztlich auch nicht uns als Teil von ihr: \u00abUmwelt ist immer Wechselwirkung.\u00bb Dawson wird deshalb bei Naturtherapien immer dann skeptisch, wenn sie in ihren Augen nur einseitig funktionieren. \u00abWie viele von denjenigen, die Waldbaden zelebrieren, b\u00fccken sich auch um M\u00fcll einzusammeln?\u00bb, fragt sie.<\/p>\n\n<p>Seit mehr als 30 Jahren bietet Dawson Seminare, bei denen umweltzentriertes Erleben ge\u00fcbt wird. Ihre Grundlage ist die Focusing-Technik, die besagt, dass K\u00f6rper von Natur aus permanent interagieren und im st\u00e4ndigen Prozess sind. \u00abIndividuelle Prozessarbeit ist deshalb immer auch umweltzentriert\u00bb, so Dawson. Sie arbeitet unter anderem mit Klimaaktivist:innen. \u00abDie sind oft so verzweifelt dar\u00fcber, was alles kaputt und verloren geht, dass sie keine Kraft mehr haben zum Weitermachen.\u00bb Was hilft? Im Naturkontakt das Gef\u00fchl von Verbundenheit und Zugeh\u00f6rigkeit wieder abrufen, \u00abdas wir alle gespeichert haben\u00bb, so Dawson. Sie setzt dabei auf \u00abdie vorsprachliche F\u00e4higkeit des menschlichen K\u00f6rpers zu kommunizieren.\u00bb Letztlich geht es darum, die Naturentfremdung zu \u00fcberwinden, die uns die Natur als ein Konsumgut wahrnehmen l\u00e4sst.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98752\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-1025x1366.jpg 1025w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-255x340.jpg 255w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/fbda5cd2-fruehling-silwald_2020-0691-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenn man beim Spaziergang der Natur seine volle Aufmerksamkeit schenkt, kann man auch interessante Entdeckungen machen. \u00a9 Anne Gabriel-J\u00fcrgens<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Auch Kelly Baldwin Heid ist es wichtig, den Unterschied zwischen Naturkonsum und Naturf\u00fcrsorge zu vermitteln. Vielen Menschen sei nicht klar, dass \u00abein Spaziergang im Wald, w\u00e4hrend man durch sein Handy scrollt, nichts bringt\u00bb.\u00a0Es fehlt die Achtsamkeit als Teil der Selbstf\u00fcrsorge, die immer auch Naturf\u00fcrsorge ist \u2013 und dann noch besser gegen Stress oder Depressionen helfen kann. \u00abIch glaube, es macht etwas mit einem, wenn man einen Samen pflanzt und aus dem Nichts eine grosse Blume oder auch ein Salat wird, den man dann isst\u00bb, sagt Baldwin Held. Marita Sieburg kann das best\u00e4tigen: \u00abDie Baumscheibe zu versorgen macht eine gute Stimmung und ich habe das Gef\u00fchl, dass ich durch das Gestalten ein Teil der Natur bin.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diverse Studien belegen Wichtigkeit der Natur<\/h2>\n\n<p>Die Klimakrise und die Erfahrungen mit der Pandemie zeigen uns, wie eng Gesundheit und Natur verkn\u00fcpft sind \u2013 und sie haben Forschungsgelder freigesetzt, die helfen sollen, altes, intuitives Wissen wissenschaftlich zu belegen. Viele Forscher:innen hoffen, dass sich die Wahrnehmungsl\u00fccke zwischen Gesundheit und Natur bald schliesst.<\/p>\n\n<p>Der Freiburger Geobotaniker Michael Scherer-Lorenzen zum Beispiel untersucht den Zusammenhang zwischen W\u00e4ldern und Wohlbefinden im Rahmen des europ\u00e4ischen Projektes Dr. Forest, an dem 25 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus mehreren mitteleurop\u00e4ischen St\u00e4dten beteiligt sind. Scherer-Lorenzen weiss, dass besonders die strukturreichen alten W\u00e4lder, in denen viele Tier- und Pflanzenarten leben, heilsam und aufbauend wirken. \u00abEs ist eine Tatsache, dass Artenvielfalt die Basis von menschlichen Leben ist, ohne sie k\u00f6nnen wir nicht \u00fcberleben\u00bb, sagt er. \u00abDeshalb sollten wir Klimawandel, Ver\u00e4nderung der Biodiversit\u00e4t und menschliche Gesundheit immer gemeinsam betrachten. Sie h\u00e4ngen einfach zu eng zusammen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Der Psychiater Andreas Meyer-Lindenberg, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), geht davon aus, dass die Forschungsergebnisse immer gr\u00f6sseren gesellschaftsrelevanten Einfluss nehmen werden. Neue neurowissenschaftliche Methoden der Bildgebung zeigen die positiven Effekte von Natur auf unsere Psyche. Das sollte in der Stadtplanung oder in den Klimamodellen ber\u00fccksichtigt werden, fordert er, \u00abwenn zum Beispiel abgewogen werden muss, wohin ein Windkraftwerk gebaut wird, verglichen mit der unber\u00fchrten Natur\u00bb. Deren Wert um ihrer selbst willen sollte mehr Gewicht bekommen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98746\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-1025x1366.jpg 1025w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-255x340.jpg 255w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/05\/796787aa-fruehling-silwald_2020-0681-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Natur schenkt uns tagt\u00e4glich wundersch\u00f6ne Momente, wir m\u00fcssen nur auch bereit sein, sie zu sehen. \u00a9 Anne Gabriel-J\u00fcrgens <\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Und auch der Berliner Psychiater Mazda Adli will mit der App \u00abDeine emotionale Stadt\u00bb einen Stadtplan der Emotionen anlegen. Bei dem b\u00fcrgerwissenschaftlichen Projekt bekommen Freiwillige eine Woche lang dreimal t\u00e4glich Fragen zu ihrem Wohlbefinden geschickt, gleichzeitig wird \u00fcber ein GPS-Signal deren Standort in der Stadt bestimmt. \u00abWir wollen lernen, wo die Stress-Hotspots sind und wie sie sich tageszeitlich \u00fcber die Stadt verteilen und ver\u00e4ndern\u00bb, so Adli. Und es werden auch Orte erfasst, wo sich Menschen besonders wohlf\u00fchlen. Die Binsenweisheit, dass Natur guttut, wird neurowissenschaftlich belegt: \u00abGr\u00fcn dringt tats\u00e4chlich ins Gehirn und sorgt dort f\u00fcr Gesundheit\u00bb, sagt Adli. Er hat mit dem deutschen Bundesumweltamt 2022 eine Studie durchgef\u00fchrt, die gezeigt hat, dass die Stressregulation im Gehirn von der Gr\u00f6sse der Gr\u00fcnflachen um die eigene Adresse herum abh\u00e4ngt: Je mehr gr\u00fcn, desto gr\u00f6sser die Stressresilienz der Proband:innen.<\/p>\n\n<p>St\u00e4dte sind per se ein Risikofaktor f\u00fcr unsere psychische Gesundheit. F\u00fcr depressive Erkrankungen ist die Gefahr in der Stadt eineinhalb mal h\u00f6her als auf dem Land, das Schizophrenie-Risiko mindestens doppelt so gross. 2050 werden wahrscheinlich zwei Drittel der Menschen rund um den Erdball Stadtbewohner:innen sein. In Mitteleuropa wird es dann mehr als 80 Prozent Stadtbewohnende geben. H\u00f6chste Zeit also, dass St\u00e4dte Orte bleiben und werden, die f\u00fcr unsere Psyche zutr\u00e4glich sind. Menschen brauchen einen guten Zugang zur Natur, egal wo sie leben. Umweltgerechtigkeit herrscht dann, wenn auch Bewohner:innen in benachteiligten Stadtteilen, wo das Zusammenleben oft besonders eng ist, dieses Recht haben.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Natur als Medikament<\/h2>\n\n<p>Eine Studie aus Grossbritannien hat gezeigt, dass schon ein t\u00e4glicher Spaziergang von 30 Minuten im Gr\u00fcnen die Lebenszufriedenheit signifikant verbessert. Dort hat Naturkontakt schon Einzug gehalten ins Gesundheitssystem, in Form von gr\u00fcnen Verschreibungen: Der Hausarzt verordnet zum Beispiel Gesundheitsspazierg\u00e4nge oder Gesundheitsg\u00e4rtnern. Daraus entsteht ein ganzes System an M\u00f6glichkeiten und Strukturen, die \u00e4hnlich wie die Freiburger Baumscheiben der \u00f6ffentlichen Gesundheit dienen.<\/p>\n\n<p>Olivia Besters, die nicht nur eine, sondern 32 Baumscheiben im Freiburger Stadtteil Herdern versorgt, schildert, wie dieser Effekt praktisch wirkt: Sie sch\u00e4tzt, dass jede:r zweite Passant:in sie anspricht, wenn sie am G\u00e4rtnern ist. \u00abDas geht vom kleinen Kind bis zur Grossmutter mit Rollator, die stehen bleibt und sagt \u2039Ach, ist das sch\u00f6n, dass das hier jemand pflegt\u203a\u00bb.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<p><strong>Brigitte Kramer<\/strong>&nbsp;ist freie Journalistin und lebt und arbeitet seit Anfang der 90er-Jahre in Spanien. Sie schreibt unter anderem f\u00fcr die \u00abNeue Z\u00fcrcher Zeitung\u00bb, die \u00abS\u00fcddeutsche Zeitung\u00bb und \u00abZeit online\u00bb. Gelernt hat sie ihr Handwerk an der M\u00fcnchner Journalistenschule.<\/p>\n\n<p><strong>Anne Gabriel-J\u00fcrgens<\/strong>\u00a0ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Sie ist freiberufliche Fotografin und seit 2010 in der Fotografenagentur 13 Photo in Z\u00fcrich t\u00e4tig. Neben Auftragsarbeiten realisiert sie immer wieder freie Projekte, wie z. B. ihr aktuellstes Buch \u00abViel Gl\u00fcck zum Muttertag\u00bb.<\/p>\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/api.whatsapp.com\/send?text=https%3A%2F%2Fact.gp%2F3xYEAuO\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Studien belegen, was wir intuitiv wissen: Natur hilft, psychische Erkrankungen zu vermeiden und zu lindern. 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