Das JugendSolarProjekt von Greenpeace wurde heute mit dem Jugendpreis der «Stiftung für besondere Leistungen im Umweltschutz» ausgezeichnet. Diese Stiftung verleiht seit 1994 Umweltpreise, dieses Jahr zum ersten Mal auch einen Jugendpreis. Sie begründet ihren Entscheid damit, dass der diesjährige Preisträger «in mehrfacher Hinsicht wertvollste Jugendarbeit» geleistet hat. Der Preis ist mit 4000 Franken dotiert. Im Patronatskomitee haben unter anderem der und Expo 02-Chef Franz Steinegger, die Solothurner Regierungsrätin Ruth Gisi und der Unternehmer Stefan Baer Einsitz.

Luzern. Die Stiftung für besondere Leistungen
im Umweltschutz ist vor allem von der aktiven Beteiligung der
Greenpeace-Jugendlichen am Bau bzw. der Installation von
Solaranla-gen beeindruckt. Bisher wurden fast 70
Jugend-Solaranlagen von rund 1500 Jugendli-chen realisiert. Diese
junge Menschen können stolz auf ihren Einsatz sein: Am Ende einer
Projektwoche oder eines Solarlagers ist die geplante Anlage auf dem
Dach – ein sichtbares Resultat. Darüber hinaus wirken sie als
Botschafter einer zukunftsgerichteten Energieversorgung, wenn sie
in ihrer nächsten Umgebung von ihren Erlebnissen berichten.

Eine Kerngruppe von ca. 35 Jugendliche hat sich
inzwischen gefunden, um gemeinsam neue Projektmöglichkeiten zu
suchen und zu verwirklichen. Wie z.B. das Projekt SmS –
Strom-mit-Sonne: Jugendliche haben einen Prototypen eines mobilen
Solargenerators entwickelt, mit dem man das Handy – sowie andere
elektronischen Geräte – unterwegs aufladen kann. Mit dem Preisgeld
wird dieser Generator nun zur Serienreife gebracht.

Kontakt:

Retze Koen (01 / 447 41 01) oder Kuno Roth (031 / 312 55 11)