Die EU-Kommission hat die Fusion der Agrochemiekonzerne ChemChina und der Basler Syngenta genehmigt. Greenpeace Schweiz sieht dabei fast nur Verlierer:

Von der Konzentrationswelle in der Agrochemie-Branche profitieren nur die Aktionäre. Auf der Verliererseite stehen BäuerInnen und Bauern, die KonsumentInnen und die Umwelt. Mit noch mehr Lobbymacht werde die Agromultis ihr industrielles Geschäftsmodell von patentiertem Saatgut gekoppelt mit den dazugehörigen Pestiziden global forcieren. Es ist ausserdem zu befürchten, dass die Transparenz der Geschäftstätigkeit noch mehr abnehmen wird. Es ist schon längst klar, dass die Zukunft der Landwirtschaft kleinräumig und regional angepasst ist. Kleinbauern produzieren heute schon 70 Prozent der Lebensmittel der Welt. Eine moderne Agrarforschung knüpft hier an: Mit robusten Sorten, innovativen Pflanzenschutzmassnahmen und guter Schulung müssen Kleinbauern weltweit unterstützt werden, damit diese auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln sicherstellen können.

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