Die Gegnerinnen und Gegner der Atomenergie in der Schweiz werden aktiv. Die Schweizerische Stromwirtschaft drängt auf den Bau eines neuen Kernkraftwerks. Greenpeace Schweiz hat deshalb die Exponenten der Anti-AKW-Bewegung und weitere Organisationen, die eine AKW-freie Schweiz befürworten, zur Bildung einer Stopp-Atom-Allianz eingeladen. Das erste Informationstreffen fand heute in Bern statt.

Zürich/Bern. Hauptziel der Stopp-Atom-Allianz ist, den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz zu verhindern. Die Allianz will die Probleme, Risiken und Sicherheitsmängel der Atomkraft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Atomkraft ist veraltet, gefährlich und unwirtschaftlich. Sie verstärkt die Abhängigkeiten von ausländischen Ressourcen, ist ineffizient und nicht erneuerbar. Die Atomenergie ist keine Lösung – weder für die Stromversorgung der Schweiz noch für den Klimaschutz.

Unter der Federführung von Greenpeace sollen in der Stopp-Atom-Allianz Organisationen und politische Kräfte vertreten sein, die neue AKW und andere Atomgefahren aktiv bekämpfen. Damit entsteht in der Schweiz ein breit abgestützter und wirksamer Widerstand gegen den Rückfall in die gefährliche Atomenergie.

Die heutige Informationsveranstaltung bildete den Auftakt zu einem regelmässig stattfindenden Forum zur Mobilisierung und Koordination des Widerstands gegen die Atom-Energie und zur Information und Sensibilisierung der Bevölkerung. Das Forum «Stopp Atom» wird Ende August 2007 zum ersten Mal stattfinden.

Kontakt:

Kaspar Schuler, Geschäftsleiter Greenpeace Schweiz, 044 447 41 11

Leo Scherer, Energie- und Atomkampagne Greenpeace Schweiz, 078 720 48 36