Jahresbericht 2017


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Die Gründerinnen und Gründer


Greenpeace Erfolge

DIE GRÖSSTEN ERFOLGE

1974: Frankreich beendet die Atomtests
In den 1960er Jahren beginnt Frankreich mit Atomtests im Südpazifik. Die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt werden völlig ignoriert. Ab 1972 sollen die Versuche sogar noch ausgeweitet werden. David McTaggart erfährt davon und hört zum ersten Mal von Greenpeace. Spontan benennt er sein Boot, die Vega, um in Greenpeace III und legt ab, um zu protestieren. Zwei Jahre lang legt er sich mit dem französischen Staat an. 1974 gibt Frankreich das Ende der Tests bekannt.

1982: Das Walfangmoratorium
Grosswale sind durch die Waljagd vom Aussterben bedroht. 1970 gibt es weltweit keine 6.000 Blauwale mehr. Bei anderen Walarten sieht es ähnlich aus. Ab 1973 stellt sich Greenpeace den Jägern entgegen und dokumentiert deren Treiben. Zum ersten Mal gelangen Bilder von der Jagd an die Öffentlichkeit. Nach heftigen Protesten beschliesst die Internationale Walfangkommission (IWC) 1982 das Verbot des kommerziellen Walfangs – ein riesiger Erfolg. Doch der Protest geht bis heute weiter, nun gegen die japanischen Walfänger, die das Verbot unterlaufen.

1991: Das Antarktisschutzabkommen
Was heute der Arktis droht, die Zerstörung unberührter Natur zwecks Rohstoffausbeutung, das droht 1982 der Antarktis. Die Staaten beginnen, den Kuchen unter sich aufzuteilen. Mit einer jahrelangen Kampagne und eigenen Expeditionen gelingt es Greenpeace, das Blatt zu wenden. 1991 entsteht das Umweltschutzabkommen zum Antarktisvertrag, das den kommerziellen Rohstoffabbau für mindestens 50 Jahre unterbindet. 1997 wird das Abkommen von Japan als letztem Staat ratifiziert.

WEITERE ERFOLGE

1993 verbietet die London Dumping Convention, radioaktive und andere Industrieabfälle im Meer zu verklappen. Dem Verbot geht eine 15 Jahre währende Greenpeace-Kampagne voraus.
1995 verzichtet der Konzern Shell nach einer spektakulären Greenpeace-Kampagne darauf, die ausgediente Ölplattform Brent Spar im Atlantik zu entsorgen.
1997 revolutioniert Greenpeace mit dem Greenfreeze den Kühlschrankmarkt. Der Greenfreeze funktioniert ohne Einsatz von klimaschädlichen FKW/FCFW. Heute werden jährlich 35 Millionen Stück davon produziert und weltweit verkauft.
2004 startet Greenpeace mit der Arbeit gegen gefährliche Chemikalien in elektronischen Geräten. Auch wenn noch nicht alles im grünen Bereich ist – der Greener Guide to Electronics hat inzwischen einiges bewegt. Die Arbeit geht weiter.
2006 wird der kanadische Great Bear Rainforest, Heimat des Grizzlybären, nach neun Jahren Kampagne zu einem Drittel unter Schutz gestellt. Die anderen zwei Drittel dürfen nachhaltig genutzt werden. Der Great Bear Rainforest ist einer von ganz wenigen verbliebenen Regenwäldern in den gemässigten Zonen.
2010 reagiert der Konzern Nestlé auf die kurze weltweite Greenpeace Kitkat-Kampagne. Nestlé verkündet, ab sofort kein Palmöl mehr von Lieferanten zu beziehen, die den indonesischen Urwald zerstören.
2015 lancierte Greenpeace die Detox-Outdoor-Kampagne, um die gefährlichen PFC-Chemikalien aus der Outdoor-Bekleidung zu verbannen.
Nach zwei Jahren Kampagnenarbeit teilt die Firma Gore Fabrics, Produzentin von GORE-TEX®, mit, künftig auf gefährliche PFC zu verzichten. Sie ist eine der Hauptlieferantin von Membranen und Beschichtungen für Outdoor-Marken wie Mammut und The North Face etc.

GREENPEACE HEUTE

Aus dem kleinen friedensbewegten Haufen ist eine moderne internationale Organisation mit Büros in über 40 Ländern geworden. Doch die Grundprinzipien sind geblieben: Gewaltfreiheit und absolute Unabhängigkeit von Wirtschaft und Politik. Und das Markenzeichen: die direkte, oft spektakuläre Aktion.

Die Umweltprobleme haben sich in den vergangenen Jahrzehnten vielfach verlagert. Das zeigt die derzeitige Greenpeace-Kampagne gegen gefährliche Chemikalien bei der Textilproduktion. Heute fliessen die giftigen Abwässer kaum noch in europäische Flüsse – umso mehr aber in chinesische. Die Textilindustrie ist nach Asien ausgewichen.

Andere grosse Umweltprobleme sind untrennbar miteinander verknüpft: Energieerzeugung, Landwirtschaft, Verkehr sind nicht nur Probleme, die für sich stehen. Sie stehen auch in engem Zusammenhang mit dem grössten Problem – der globalen Klimaerwärmung. Als internationale Organisation kann Greenpeace dagegen auch global mobil machen.


Greenpeace Schweiz Nachhaltigkeit


Greenpeace weltweit und ihre Gründer

Die Gründerinnen und Gründer


Esperanza

Esperanza

Das ehemalige Forschungsschiff mit Eisklasse wurde im Jahr 2000 in Norwegen gechartert und bis Ende 2001 in Amsterdam zum Greenpeace Aktionsschiff umgebaut.

Vor ihrem Einsatz für Greenpeace stand die Esperanza drei Jahre lang als Feuerlöschschiff im Dienst der russischen Regierung. Die Esperanza erhält neben einer Hubschrauber-Landemöglichkeit und einem Recycling-System auch ein Satelliten- Kommunikationssystem, einen Treibstoff sparenden Antrieb und FCKW/FKW-freie Kühlsysteme. Mit der Ausstattung der Esperanza will Greenpeace verdeutlichen, dass umweltfreundliche Standards auch für Schiffe möglich sind. Die Esperanza ist schnell und eignet sich besonders für Einsätze in Eisgewässern.

Den Namen des Schiffes (spanisch: Hoffnung) haben Freunde und Unterstützerinnen von Greenpeace durch Wahl auf der Website von Greenpeace International entschieden.

Ihren ersten Einsatz hat die Esperanza im Rahmen der Urwald-Kampagne im Frühjahr 2002. Später im Jahr fährt sie nach Kapstadt um dort als mobile Einsatzzentrale für Greenpeace während des Weltgipfels in Johannesburg zu dienen.
Im April 2003 ist die Esperanza zwischen dem norwegischen Festland und Spitzbergen-Inseln unterwegs, um den Kabeljaufang in der Barentssee zu beobachten. Im Oktober des Jahres wird ihr die Einfahrt in den Hafen von Miami verwehrt. Sie ist im Rahmen der Aufklärung über den Schutz des Regenwaldes am Amazonas unterwegs.

Zu einer Fahrt in den Nordostatlantik gegen die Schleppnetzfischerei bricht die Esperanza im Januar 2004 auf. Im August kommt sie zum Einsatz, um der Forderung nach einem Schutzgebiet Doggerbank in der Nordsee Nachdruck zu verleihen.

Ebenfalls gegen die Grundschleppnetzfischerei, diesmal in der Tiefsee, richtet sich die Fahrt im Juli 2005. Die Esperanza bricht in Halifax, Nova Scotia in Kanada, auf. Im November findet man das Schiff im Südpolarmeer. Die Esperanza beginnt dort die SOS-Weltmeer-Tour, die sie in über einem Jahr einmal um die ganze Welt führen wird. An der Antarktis geht es um den Schutz der Wale vor japanischen Walfängern.

Im Februar 2006 befindet sich die Esperanza auf der Jagd nach Piratenfischer vor der westafrikanischen Küste. Die SOS-Weltmeere-Tour führt das Schiff im Juni drei Wochen durchs Mittelmeer. Im August geht es dann um den Erhalt des Meeres als Lebensraum vor den Philippinen.

Eckdaten

Heimathafen: Amsterdam, Netherlands
Früherer Name: Echo Fighter
Gechartert: 2000
Schlafplätze: 33
Schlauchboote: 2 grosse rigid hull und 4 kleine Schlauchboote
Schiffstyp: Expedition/Wissenschaft
Funksignal: PD 6464
Gebaut: 1984 Poland Gdansk
Brutto-Raumgrösse: 2076 BRT
Länge: 72.3m
Breite: 14.3m
Tiefgang: 4.7m
Maximum Geschwindigkeit: 14 knots
Hauptmotor: 5.876 BHP, 2*2.938 BHP Sulzer V12

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Arctic Sunrise

Arctic Sunrise

Das sturmerprobte Schiff gehört seit 1996 zur Greenpeace-Flotte. Zuvor war die ehemalige Polarbjörn (norwegisch «Eisbär») jahrelang als norwegisches Forschungs- und Versorgungsschiff in der Arktis und Antarktis unterwegs.

Im Januar 1996 wird der ehemalige Frachter und Eisbrecher in nur vier Monaten für Greenpeace umgerüstet. Der Funkraum wird generalüberholt: Satellitentelefon und -fax sowie leistungsfähige Funkgeräte garantieren die Verbindung zur Aussenwelt. Damit die Schlauchboote schnell ausgesetzt werden können, bekommt die Arctic Sunrise neue, wendige Kräne. Die Aufenthaltsräume werden um einen neuen Vortragsraum ergänzt und bieten damit Platz für bis zu 100 Menschen. Die Arctic Sunrise verfügt über einen riesigen Aktionsradius. Sie kann ohne aufzutanken einmal um den Erdball fahren.

Im August und September 1996 werden mit der Arctic Sunrise im Mittelmeer die ersten Aktionen durchgeführt. Anschliessend wir mit Hilfe des Schiffs eine Dokumentation in der Nordsee erstellt von Öl- und Gasplattformen, die versenkt werden sollten. Ende 1996 wird der Eisbrecher auf eine vierwöchige Klima-Expedition in die Antarktis geschickt.
1997 geht die Arctic Sunrise erneut auf Klimatour, diesmal vor die Südspitze Argentiniens. Von dort startet eine Kampagne zum Schutz der gemässigten Regenwälder. Anschliessend fährt die Crew in den Südosten Alaskas, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bering-Gletscher zu dokumentieren. Die auf den Touren festgehaltenen Veränderungen des Eises, der Wanderungen von Meeressäugern und Wetterverhältnisse werden später auf der Klimakonferenz in Kyoto vorgestellt.

Im Mai 1998 wird die Arctic Sunrise für eine Klimakampagne zum Schutz der Arktis genutzt. Die Fahrt führt auch zu den Sakhalin-Inseln Russlands. Dort protestiert Greenpeace gegen die Ölförderung in der Bering-See. Eine weitere Station der Arctic Sunrise ist Neuseeland. Von dort geht es ins Südpolarmeer für eine Kampagne gegen den japanischen Walfang. 1999 folgt eine dreiwöchige Arktis-Expedition, der Einsatz gegen Atom- und Plutonium-Transporte auf Schffen und wieder eine Kampagne gegen den japanischen Walfang im Südpolarmeer.
Auch im Jahr 2000 wird die Arctic Sunrise gegen die japanische Walfangflotte und für die Kampagne gegen Piratenfischerei gebraucht. Weiter tourt das Schiff im Rahmen einer Kampagne gegen Umweltverschmutzung durch Südamerika.

2001 fährt die Arctic Sunrise ins Nordpolarmeer. Vor Grönland protestierten die Greenpeacer gegen die Nutzung der US-Militärbasis Thule für das «Star Wars»-Programm.

Im September 2013 sticht die Arctic Sunrise in Richtung Russland in See. Ihr Ziel: die arktische Petschorasee, wo Gazprom plant, nach Erdöl zu bohren. Die friedliche Protestaktion führt zur illegalen Beschlagnahmung des Schiffes und zur Verhaftung der gesamten 30-köpfigen Crew, unter ihnen der Schweizer Marco Weber. Marco und die anderen ArktisschützerInnen dürfen zum Jahresende aus Russland ausreisen. Im Sommer 2014 wird dann endlich auch die Arctic Sunrise freigelassen und tritt die Heimfahrt nach Amsterdam an, wo sie erst einmal gründlichen Reparaturarbeiten unterzogen wird.

Eckdaten

Heimathafen: Amsterdam, Netherlands
Früherer Name: Polarbjorn
Gechartert im Jahr: 1995
Schlafplätze: 28
Schlauchboote: 2 Festrumpfschlauchboote und 2 Schlauchboote
Schiffstyp: Hochsee Motorjacht
Sendezeichen: PCTK
Baujahr: 1975 by AS Vaagen Verft
Brutto-Raumgehalt: 949 tonnes
Länge: 49.62 m
Breite: 11.50 m
Tiefgang: 5.30 m
Maximum Geschwindigkeit: 13 Knots
Hauptmotor: MAK 9M452AK 2495 IHP 1619kW
Hilfsmotore: 2 x Deutz BF6M716 208hp (175 kva)
Bugstrahlruder & Heckstrahlruder: jedes 400 hp

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