Wissenschaftler der ETH Zürich haben eine Reispflanze gentechnisch so manipluliert, dass sie einen erhöhtem Eisengehalt hat. Sie propagieren diesen Reis als «Hoffnungsschimmer» für Menschen in Entwicklungsländern, die verstärkt an Eisenmangel leiden.

Wissenschaftler der ETH Zürich haben eine Reispflanze gentechnisch so manipluliert, dass sie einen erhöhtem Eisengehalt hat. Sie propagieren diesen Reis als «Hoffnungsschimmer» für Menschen in Entwicklungsländern, die verstärkt an Eisenmangel leiden.

Dabei kann Eisenmangel so einfach auf natürliche Art behandelt werden, zum Beispiel durch eine verbesserte Vitamin-C-Zufuhr. Ausserdem enthält Vollkornreis viermal so viel Eisen wie geschälter weisser Reis. Es braucht also keinen genmanipulierten Reis mit erhöhtem Eisenanteil, um den Eisenmangel in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

Eher scheint es, als versuchen die Gentechniker der ETH mit diesem Projekt die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit ihrer Risikotechnologie zu überzeugen. Doch mit Gentech-Pflanzen lässt sich der Hunger der Welt nicht bekämpfen, sondern sie sind Teil des Problems. Durch Patente auf Saatgut versuchen die Konzerne, sich das Monopol über die landwirtschaftliche Produktion und Ernährung zu verschaffen und machen Bauern von sich abhängig.

Gentech-Pflanzen sind eine Gefahr für die Umwelt. Und ihre langfristigen Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind nach wie vor ungeklärt.

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