Unsere Wald-Expertin Asti wurde heute Morgen am Rand der Greenpeace-Aktion bei einer der grössten Zellstofffabriken der Welt verhaftet. Zusammen mit anderen Wald-Campaignern beobachtete sie die Aktion von einem Boot aus. Ich konnte vorher kurz mit ihr telefonieren. Sie sagte, die Polizisten hätten die festgenommenen Leute gut behandelt. Anders als bei den letzte Woche verhafteten Journalisten, erhielten sie Essen und Trinken. Doch nach 12 Stunden in Polizeigewahrsam und nach 3 Stunden Verhör, merkte man ihr die Erschöpfung an. Morgen früh muss Asti noch mal auf den Polizei-Posten, dann erfahren sie, ob sie und die anderen internationalen Greenpeace Aktivisten ausgeschafft werden.

Vier Aktivisten blockieren immer noch einen der Kräne bei der Zellstofffabrik mitten im Regenwald. Joel, ein Aktivist aus den Philippinen, ist einer davon. Auf dem Blog von Greenpeace International sagt er: «Ich werde so lange auf dem Kran bleiben wie ich kann, weil ich wirklich helfen will. Ich denke wir alle müssen etwas gegen den Klimawandel tun, denn er betrifft auch uns alle. Auf den Philippinen hatten wir gerade zwei der vielleicht schlimmsten Taifune. Ich weiss, dass ich mit dieser Aktion etwas tue, das hilft solche Katastrophen zu verhindern.»

Verfolge die Aktion auf dem Live-Stream bei Greenpeace International

Protestmail an den indonesischen Präsidenten Yudhoyono: «Stoppen Sie die Regenwaldzerstörung – nicht die Klimaschützer!»

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