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Sportbekleidung wird nicht erst mit dem Schwitzen schmutzig. Greenpeace hat heute den Bericht «Schmutzige Wäsche» veröffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer von Nike, Adidas und Co. in China die Flüsse verschmutzen. Das hat schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belastete Wasser aus den Flüssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass die Wasserverschmutzung im Süden gestoppt wird. «Detox!»: Als echte Champions müssen die Kleidergiganten ihre Produkte und Zuliefererkette reinigen und durchsetzen, dass die Hersteller in China und anderswo auf Schadstoffe verzichten.

Sportbekleidung wird nicht erst mit dem Schwitzen schmutzig. Greenpeace hat heute den Bericht «Schmutzige Wäsche» veröffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer von Nike, Adidas und Co. in China die Flüsse verschmutzen. Das hat schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belastete Wasser aus den Flüssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass die Wasserverschmutzung im Süden gestoppt wird. «Detox!»: Als echte Champions müssen die Kleidergiganten ihre Produkte und Zuliefererkette reinigen und durchsetzen, dass die Hersteller in China und anderswo auf Schadstoffe verzichten.

China ist der weltweit grösste Kleidungsexporteur. Greenpeace hat in den Abwasserproben zweier bedeutender Textilfirmen im Jangtse- und Pearldelta Azorfarbstoffe, Schwermetalle und andere Schadstoffe mit gefährlichen Eigenschaften nachgewiesen. So wurden organische Chemikalien wie Nonylphenol und perfluorierte Substanzen festgestellt, die hormonell wirksam sind und sich in der Nahrungskette anreichern können. Greenpeace hat bereits in früheren Studien auf die Verweiblichung von Fischen im Jangtse hingewiesen. Fatal für die Bevölkerung: Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den Flüssen, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. Viele dieser Chemikalien dürfen in der Schweiz und Europa nicht eingesetzt oder in Flüsse eingeleitet werden.

Die Bekleidungsindustrie ist eine der wasserintensivsten Branchen überhaupt. Für ein Kilogramm Stoff werden bis zu 100 Liter Wasser verbraucht. Die verschiedenen Produktionsschritte wie Färben, Bleichen oder Bedrucken sind chemikalienintensiv. Gesundheitsschädliche Substanzen bleiben teils im Produkt zurück, mehrheitlich aber im Abwasser der Fabrik. Selbst moderne Kläranlagen können sie nicht vollständig filtern. Die Verschmutzung von Fluss-, Grund- und Trinkwasser ist die Folge.

Nike & Adidas; Zeit das Wasser zu entgiften

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