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Das Recht zu Reparieren

700 Kilo Abfall jährlich pro Kopf: Damit gehört die Schweiz zu den negativen Spitzenreiter:innen. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Doch es gibt einen Ausweg: Reparaturen! 

Die  Schweizer Bevölkerung ist bereit zu reparieren. Oft sind Reparaturen aber zu teuer oder gar nicht möglich. Um diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen, fordern wir  «das Recht zu Reparieren». Wir fordern das Parlament auf, Reparaturen für die Schweizer Bevölkerung zugänglich, attraktiv und erschwinglich zu machen. Erhebe deine Stimme und unterschreibe die Petition! Unsere Forderung an das Parlament: «Recht zu Reparieren» im Gesetz verankern, das heisst:

1. Reparierbare Produkte fördern mit den folgenden Massnahmen

  • Ökodesign-Anforderungen festlegen (modularer Aufbau, genormte Teile usw.)
  • Absichtliche Irreparabilität verbieten
  • Nutzer:innen gegen geplante Obsoleszenz schützen
  • das Garantierecht stärken
  • Neue Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Dienstleistungsverkäufen oder der Produktvermietung fördern

2. Zugang zu Ersatzteilen und technische Informationen

  • Ersatzteile auch langfristig und zu einem erschwinglichen Preis zugänglich machen. 
  • Den Zugang garantieren zu: Reparatur- und Wartungsanleitungen, Fehlerbehebungs- und Diagnosetools, Konstruktionsplänen, in Produkte eingebetteter Open-Source-Software
  • allen für die Reparatur erforderlichen Materialien und Informationen.

3. Reparierbarkeit auch kulturell fördern

  • mit Reduktionsziele und Monitoring,
  • durch geeignete Anreize, die Reparaturen attraktiv, leicht zugänglich und erschwinglich machen,
  • mit Anreizen, die zum Kauf reparierbarer Produkte ermutigen,
  • indem öffentliche Einrichtungen ihre Vorbildfunktion wahrnehmen.