Unter den Folgen des Klimawandels leiden vor allem Menschen und Länder, die selbst für den geringsten Teil der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Sie werden von Überschwemmungen oder Dürren heimgesucht, haben aber nicht das Geld, um Dämme zu bauen oder ihre Küsten zu befestigen. Deswegen wäre es nur recht und billig, wenn die reichen Länder ihnen helfen würden, solche Massnahmen zu finanzieren. Am 2. und 3. September treffen sich in Genf Umwelt- und Finanzminister aus rund 40 Staaten, um genau darüber zu diskutieren.

Unter den Folgen des Klimawandels leiden vor allem Menschen und Länder, die selbst für den geringsten Teil der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Sie werden von Überschwemmungen oder Dürren heimgesucht, haben aber nicht das Geld, um Dämme zu bauen oder ihre Küsten zu befestigen. Deswegen wäre es nur recht und billig, wenn die reichen Länder ihnen helfen würden, solche Massnahmen zu finanzieren. Am 2. und 3. September treffen sich in Genf Umwelt- und Finanzminister aus rund 40 Staaten, um genau darüber zu diskutieren.

Greenpeace fordert, dass die reichen Länder endlich ihren hohen CO2-Ausstoss senken und Geld auf den Tisch legen, damit die armen Länder eine CO2-arme Energieversorgung aufbauen und sich besser vor den nicht mehr vermeidbaren Klimawandelfolgen schützen können. An der Klimakonferenz in Kopenhagen wollten die USA und Europa sich auf keine Verpflichtungen festlegen, bei der Klimakonferenz in Cancun müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Minister in Genf müssen sich jetzt darauf einigen, einen Klimafonds einzurichten und Regeln erarbeiten, wer wie viel einbezahlt.

Die 100 Milliarden Dollar, von denen in Kopenhagen die Rede war, werden bis 2020 bei weitem nicht reichen, um die tropischen Wälder vor Abholzung zu schützen, die Entwicklungsländer bei der Umstellung auf erneuerbare Energien zu unterstützen und Massnahmen zu bezahlen, mit denen sich die armen Länder gegen die Folgen der Erderwärmung schützen können.

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