Der Greenpeace-Eisbrecher Arctic Sunrise ist heute Samstag in niederländische Gewässer zurückgekehrt – nach über 300 Tagen in russischem Gewahrsam und 8 Tagen Heimreise. Das Schiff war nach einer friedfertigen Protestaktion gegen den staatlichen Ölkonzern Gazprom illegal festgehalten worden. Gazprom war gerade daran, das weltweit erste Öl im eisigen Polarmeer zu fördern.

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Samstag, 9. August 2014

Arctic30-Kapitän Pete Wilcox auf der Arctic Sunrise kurz vor Amsterdam: «Es ist grossartig, das Schiff zurückzuhaben!»

 Mehrere Mitglieder der sogenannten «Arctic 30» (darunter auch der damalige Kapitän Pete Wilcox, der Schweizer Marco Weber und  seine finnische Kletter-Kollegin Sini Saarela) hiessen den Eisbrecher in Beverwijk, in der Nähe von Amsterdam, willkommen: «Dies ist ein freudiger Moment für mich, meine Freunde und die Millionen von Menschen, die sich für die Freilassung der Arctic 30 und der Arctic Sunrise eingesetzt haben» sagt die holländische Klima- und Energie-Campaignerin Faiza Oulahsen. Oulahsen verbrachte selbst zwei Monate im russischen Knast, weil sie für den friedfertigen Protest an Bord der Arctic Sunrise der Piraterie und des Hooliganismus angeklagt wurde.

Der Greenpeace-Eisbrecher Arctic Sunrise ist heute Samstag in niederländische Gewässer zurückgekehrt – nach über 300 Tagen in russischem Gewahrsam und 8 Tagen Heimreise. Das Schiff war nach einer friedfertigen Protestaktion gegen den staatlichen Ölkonzern Gazprom illegal festgehalten worden. Gazprom war gerade daran, das weltweit erste Öl im eisigen Polarmeer zu fördern.

Samstag, 9. August 2014

Arctic30-Kapitän Pete Wilcox auf der Arctic Sunrise kurz vor Amsterdam: «Es ist grossartig, das Schiff zurückzuhaben!»

 
Mehrere Mitglieder der sogenannten «Arctic 30» (darunter auch der damalige Kapitän Pete Wilcox, der Schweizer Marco Weber und  seine finnische Kletter-Kollegin Sini Saarela) hiessen den Eisbrecher in Beverwijk, in der Nähe von Amsterdam, willkommen: «Dies ist ein freudiger Moment für mich, meine Freunde und die Millionen von Menschen, die sich für die Freilassung der Arctic 30 und der Arctic Sunrise eingesetzt haben» sagt die holländische Klima- und Energie-Campaignerin Faiza Oulahsen. Oulahsen verbrachte selbst zwei Monate im russischen Knast, weil sie für den friedfertigen Protest an Bord der Arctic Sunrise der Piraterie und des Hooliganismus angeklagt wurde.

«Die Konzerne und Regierungen, die diese verletzliche Region zugunsten ihres eigenen Profits ausbeuten wollen, haben versucht die immer zahlreicher und lauter werdenden Rufe für den Schutz der Arkits zum Schweigen zu bringen. Aber sie sind damit gescheitert. Die Arctic Sunrise wird wieder in See stechen. Bis heute haben sich über 5 Millionen Menschen für ein Arktis-Schutzgebiet ausgesprochen», so Oulahsen.

Sie bedankte sich zudem für die breite Solidarität während der Gefangenschaft, die sie aus der Zivilgesellschaft und von einzelnen Exponenten – darunter 11 Nobelpreisträgern – zu spüren bekam: «Wir sind unglaublich dankbar für die immense Unterstützung – und uns gleichzeitig bewusst, dass leider nicht alle dieses Privileg haben. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um meine Unterstützung für alle friedfertigen, inhaftierten Umweltaktivistinnen und -Aktivisten in Russland und aller Welt auszudrücken.»

Samstag, 9. August 2014

Die finnische Arctic30-Kletterin Sini Sareela küsst ihr Lieblingsschiff willkommen.

Die Aktivisten sahen das Schiff zum ersten Mal, seit es am 19. September 2013 vom russischen Inlandgeheimdienst aufgebracht und beschlagnahmt wurde. Die Arctic Sunrise fuhr begleitet von Greenpeace-Unterstützern in kleinen Booten in den Hafen von Amsterdam ein. An Bord des Schiffs befindet sich ein Samowar, ein traditioneller, russischer Teekocher, auf dem «MY Arctic Sunrise – From Russia with Love» eingraviert ist. Der Samowar wird als Zeichen der Freundschaft von russischen Arktis-Schützern die Arctic Sunrise auf ihren weiteren Reisen begleiten.

In einigen Tagen wird das Schiff in einer Amsterdamer Schiffswert dringend nötigen Reparaturarbeiten unterzogen. Obwohl Kapitän Daniel Rizzotti und seine Crew mehrere Wochen daran gearbeitet haben, die Arctic Sunrise wieder seetüchtig zu machen, bleibt viel Arbeit zu tun. In voraussichtlich zwei Wochen wird das genaue Ausmass des Schadens durch die Festsetzung erfasst sein.

Die Arktis braucht deine Unterstützung – Act for Arctic

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