Während des gesamten Jahres konnte Greenpeace unglaubliche Momente einfangen, die den Mut und die Entschlossenheit der vielen Aktivist:innen und Freiwilligen zeigen, die sich selbst inmitten einer Pandemie für die Menschen und den Planeten einsetzten.

Wir sahen, wie Klimaaktivist:innen aufstanden und die Staats- und Regierungschefs aufforderten, drastische Massnahmen zu ergreifen, um den Klimanotstand mit noch grösserer Dringlichkeit anzugehen, zumal 2021 extreme Wetterverhältnisse weltweit Rekorde brachen. Einige Aktivist:innen haben es auch auf sich genommen, die sich verschlimmernden Auswirkungen des Klimawandels in ihrem Teil der Welt zu dokumentieren. Diese Bilder zeugen von ihrer bemerkenswerten Stärke und Überzeugung, einen positiven Wandel herbeizuführen.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die in diesem Jahr mitgemacht und Greenpeace unterstützt haben – von unseren furchtlosen Freiwilligen, Spender:innen und Internetaktivis:innen bis hin zu unseren unglaublich mutigen Fotograf:innen und Videofilmer:innen, die diese beeindruckenden Bilder eingefangen haben. Die folgenden Fotos sind nur ein Ausschnitt, viele weitere findest du in der Greenpeace-Mediathek.

Aktivist:innen malen ein Flugzeug am Pariser Flughafen grün an, um gegen Greenwashing vorzugehen

Greenpeace France activists paint a plane green to denounce French government's greenwashing on the topic of air transportation.
Taking Minister of Transportation Jean-Baptiste Djebbari at his word, they demonstrate green planes are not the solution to solve air traffic's impact on climate.
Aktivist:innen streichen ein Flugzeug in einer Aktion gegen Greenwashing am Pariser Flughafen grün an. © Lorraine Turci / Greenpeace

Greenpeace-Aktivist:innen in Frankreich malen ein Flugzeug grün an, um das Greenwashing der französischen Regierung beim Thema Luftverkehr anzuprangern.

Sie nehmen den französischen Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari beim Wort und zeigen, dass grüne Flugzeuge keine Lösung für die Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Klima sind.

300 Drohnen, 1 Botschaft: Jetzt handeln – Aktion in Cornwall

Stills from the Greenpeace video - 300 drones, 1 message: Act Now
The video is a message to world leaders attending the G7 summit in Cornwall, UK 11th, 12th, 13th June 2021, asking them to take climate issues seriously and to 'Act Now'
Ausschnitt aus dem Greenpeace-Video – 300 Drohnen, 1 Botschaft: Jetzt handeln. © Greenpeace

Insgesamt kamen 300 beleuchtete Drohnen zum Einsatz, was die Veranstaltung zu einer der grössten Drohnenshows machte, die jemals in Grossbritannien produziert wurden. Die Drohnenformationen waren bis zu 76 m hoch und 122 m lang.

Projektion auf schwache Klimapolitik am Kohlekraftwerk in Neurath, Deutschland

Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren vor dem Braunkohlekraftwerk Neurath in Nordrhein-Westfalen gegen die schwache Klimapolitik der Grossen Koalition. © Bernd Lauter / Greenpeace

Greenpeace-Aktivist:innen haben am Braunkohlekraftwerk Neurath in Deutschland gegen die schwache Klimapolitik der Grossen Koalition demonstriert. Sie projizierten die Porträts von 31 Politiker:innen und den Slogan «Wir verhindern Klimaschutz» auf einen Kühlturm des Kraftwerks.

Protest für die Demarkierung indigener Gebiete in Brasilien

Indigenous People and activists use 1,296 signs to symbolically demarcate Brasília as an Indigenous Land, in a protest against the government's refusal on demarcating Indigenous Lands. The signs were placed in front of the National Congress, and carried the names of all Indigenous Lands in the country, including the 530 that haven't even begun being demarcated.
Over 5 thousand Indigenous leaderships from all over Brazil gather in Brasília from August 22nd to the 27th in the Struggle for Life camp, for a week of activities, mobilizations, actions and meetings. The Indigenous People struggle for their constitutional rights, for their lands to be free and healthy, for the demarcation and exclusive usage of their lands, for their culture and for the future. They struggle for life.
Protest für die Demarkierung indigener Gebiete in Brasilien. © Tuane Fernandes / Greenpeace

Indigene Völker und Aktivist:innen protestierten mit 1296 Schildern gegen die Weigerung der Regierung, indigenes Land abzugrenzen, und wiesen Brasília symbolisch als indigenes Land aus. Die Schilder wurden vor dem Nationalkongress aufgestellt und trugen die Namen aller indigenen Gebiete des Landes, einschliesslich der 530, deren Demarkierung noch nicht einmal begonnen hat.

Vom 22. bis 27. August versammeln sich mehr als 5000 indigene Führer aus ganz Brasilien im Camp «Struggle for Life» in Brasília zu einer Woche voller Aktivitäten, Mobilisierungen, Aktionen und Treffen. Die indigene Bevölkerung kämpft seit langem für ihre verfassungsmässigen Rechte, für ihr freies und gesundes Land, für die Abgrenzung und ausschliessliche Nutzung ihres Landes, für ihre Kultur und für die Zukunft.

Oligarchen-Monster-Aktion in Jakarta

Greenpeace Indonesia activists install a giant "oligarchy monster" during an action at the parliament building in Jakarta. The octopus shaped monster is seen latching onto numerous dimensions and aspects of citizens’ lives: energy, agriculture, freedom of speech, the lives of indigenous peoples, as well as the weakening of the Corruption Eradication Commission (KPK). The activity, part of a peaceful protest by Greenpeace, marks the first year since the problematic Omnibus Law on Job Creation (UU Cipta Kerja) was ratified.
Greenpeace-Aktivist:innen in Indonesien installieren ein riesiges «Oligarchie-Monster» während einer Aktion vor dem Parlamentsgebäude in Jakarta. © Rivan Hanggarai / Greenpeace

Greenpeace-Aktivist:innen in Indonesien haben während einer Aktion vor dem Parlamentsgebäude in Jakarta ein riesiges «Oligarchenmonster» aufgestellt. Die Aktion fand anlässlich des ersten Jahres seit der Verabschiedung des problematischen Omnibusgesetzes zur Schaffung von Arbeitsplätzen (UU Cipta Kerja) statt. Viele Zeichen und Symbole rund um das krakenförmige Ungeheuer zeigen, wie das Monster der Oligarchie in zahlreiche Aspekte des Lebens der Bürger eingreift: Energie, Landwirtschaft, Meinungsfreiheit, das Leben der indigenen Völker sowie die Schwächung der Kommission zur Beseitigung der Korruption (KPK).

Aktivist:innen blockieren Gas-Tanker in Sagunto, Spanien

Greenpeace Spain carries out an action with activists from 18 different nationalities, from onboard the ship MY Esperanza and inflatable boats. The activists block the entrance of Sagunto port, to prevent the Merchant vessel loaded with liquefied fossil gas from entering. They also paint “No + Gas” on the side of the ship. The peaceful protest comes as an extraordinary meeting of European energy ministers takes place in Luxembourg, where they are to discuss the impact of rising energy prices and possible solutions.
Greenpeace is calling on EU energy ministers to protect vulnerable people hit by energy price spikes caused by volatile gas, and to speed up the phase-out of all fossil fuels, including gas, to avoid future crises.
Greenpeace Spanien führt eine Aktion mit Aktivist:innen aus 18 verschiedenen Ländern durch, die sich an Bord des Schiffes MY Esperanza und in Schlauchbooten befinden. © Pedro Armestre / Greenpeace

Greenpeace Spanien führte eine Aktion mit Aktivist:innen aus 18 verschiedenen Ländern durch, die an Bord des Schiffes MY Esperanza und in Schlauchbooten unterwegs waren. Die Aktivist:innen blockierten die Einfahrt des Hafens von Sagunto, um die Einfahrt des mit fossilem Flüssiggas beladenen Handelsschiffs zu verhindern. Ausserdem malten sie «No + Gas» auf die Seite des Schiffes.

MY Arctic Sunrise in der Adria gegen fossiles Gas

Arctic Sunrise sailed near the site of a gas rig, which sank almost a year ago and is still located on the bottom of the sea in the Croatian Adriatic. Greenpeace activists unfolded a 23 meter-long banner saying “Clean up your mess – stop fossil gas”. Greenpeace CEE demands authorities to urgently address the issue of outdated fossil fuel infrastructure and the risk of methane leakage during fossil gas extraction which substantially contributes to the climate crisis.

Die Greenpeace Arctic Sunrise fuhr in die Nähe einer Gasbohrinsel, die vor fast einem Jahr auf dem Meeresgrund der kroatischen Adria gesunken ist. Greenpeace-Aktivist:innen entfalteten ein 23 Meter langes Transparent mit der Aufschrift «Räumt euren Dreck weg – stoppt fossiles Gas». Greenpeace CEE forderte die Behörden auf, sich dringend mit dem Problem der veralteten Infrastruktur für fossile Brennstoffe und dem Risiko des Austretens von Methan bei der Förderung von fossilem Gas zu befassen, das wesentlich zur Klimakrise beiträgt.

Brandstiftende Botschaft für Newsom in Kalifornien

Greenpeace-Aktivist:innen versammeln sich an einer Brandnarbe, einem riesigen Waldbrandkomplex, der im Plumas National Forest in Nordkalifornien in den Bezirken Plumas und Butte gebrannt hat. © Andri Tambunan / Greenpeace

Greenpeace-Aktivist:innen aus den USA versammelten sich an einer Brandnarbe des North Complex Fire und forderten Gouverneur Newsom auf, unverzüglich Massnahmen zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und zur Beendigung von Bohrungen in der Umgebung zu ergreifen.

Pazifische Klimaaktivistinnen veranstalten während der COP26 eine Aktion für Klimagerechtigkeit in Vanuatu

During the opening of the COP26, 200 women gathered at Mt Yasur, an active volcano on the island of Tanna in Vanuatu. The women hold signs, calling for climate justice in the Pacific.
Während der Eröffnung der COP26 versammelten sich 200 Frauen auf dem Mt. Yasur, einem aktiven Vulkan auf der Insel Tanna in Vanuatu. Die Frauen halten Schilder mit der Forderung nach Klimagerechtigkeit im Pazifik. © Greenpeace

Während der Eröffnung der COP26 versammelten sich 200 Frauen auf dem Mt. Yasur, einem aktiven Vulkan auf der Insel Tanna in Vanuatu. Die Frauen hielten Schilder mit der Forderung nach Klimagerechtigkeit im Pazifikraum hoch.

COP26 – Globaler Klima-Aktionstag

Aktivist:innen auf der ganzen Welt nahmen am globalen Aktionstag für die COP26 teil und forderten ihre Regierungen und Staatsoberhäupter auf, uns in der Klimakrise nicht länger im Stich zu lassen.

Banner «Not For Sale» auf dem ikonischen Riesenglobus bei der COP26 in Glasgow

"Not For Sale" Banner on Iconic Giant Globe at COP26 in Glasgow. © Emily Macinnes / Greenpeace
Greenpeace-Aktivist:innen halten ein Transparent mit der Aufschrift «NOT FOR SALE» (NICHT ZU VERKAUFEN) vor der riesigen Weltkugel in der Mitte der COP26-Konferenzhalle in Glasgow hoch, während die Gespräche in die letzte Runde gehen. © Emily Macinnes / Greenpeace

Greenpeace-Aktivist:innen hielten ein Banner mit der Aufschrift «NOT FOR SALE» (Nicht zu verkaufen) an der riesigen Weltkugel in der Mitte der COP26-Konferenzhalle in Glasgow hoch, als die Gespräche in die letzte Runde gingen.

Dies geschah nur wenige Tage, nachdem eine bahnbrechende Klimastudie davor gewarnt hatte, dass die Erde auf dem Weg zu einer Erwärmung um 2,4 Grad ist, und drei Monate, nachdem der IPCC-Bericht der Vereinten Nationen «Alarmstufe Rot für die Menschheit» signalisiert hatte.

Werde Teil der Bewegung für eine grüne und gerechte Welt!