Die Credit Suisse und die UBS haben von 2016 bis 2018 zusammen rund 83,3 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von fossilen Brennstoffen zur Verfügung stellten. Auf die Bevölkerung der Schweiz im Jahr 2017 heruntergebrochen, entspricht das klimaschädliche Engagement der Grossbanken der letzten drei Jahre rund 9800 US-Dollar pro Kopf. Das ist mehr als in jedem anderen Land.

Der Bericht veranschaulicht, dass die Geschäftspraktiken der untersuchten Grossbanken nach wie vor die Klimaerhitzung befeuern und das Ziel, die globale Klimaerwärmung deutlich unter 2 Grad und möglichst unter 1,5 Grad zu halten, torpedieren. Die Banken agieren in krassem Widerspruch zum jüngsten Sonderbericht über die globale Erwärmung des Weltklimarats IPCC. Dieser machte deutlich, dass wir uns dringend aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen befreien müssen, und schätzt, dass der Investitionsbedarf für saubere Energie bis 2035 weltweit 2,4 Billionen US-Dollar pro Jahr beträgt.

Vollständiger Bericht in Englisch:

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