Mitte Juni 2009 ist das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise zu einer viermonatigen Expedition in die Arktis ausgelaufen. Mit an Bord sind Klima- und Meeresexperten von Greenpeace sowie Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Institute. Gemeinsam wollen sie die aktuellen Folgen des Klimawandels in der nördlichen Polarregion untersuchen.

Mitte Juni 2009 ist das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise zu einer viermonatigen Expedition in die Arktis ausgelaufen. Mit an Bord sind Klima- und Meeresexperten von Greenpeace sowie Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Institute. Gemeinsam wollen sie die aktuellen Folgen des Klimawandels in der nördlichen Polarregion untersuchen.

Arctic Sunrise webcam!

Die Route der Arctic Sunrise:

Die Route der Arctic Sunrise

Erstes Ziel der Greenpeace-Expedition ist der Petermann-Gletscher auf der Westseite Grönlands. Vor einem Jahr brach von ihm ein riesiger Eisberg ab. Derzeit sind auf Satellitenaufnahmen zwei weitere Risse zu sehen, die möglicherweise erneut zu einem Abbruch führen. Diesen will Dr. Jason Box von der Ohio State University mit Hilfe von Zeitlupenkameras und GPS-Systemen dokumentieren. Ursache für die Eisschmelze sind auch die durch den Klimawandel steigenden Meerestemperaturen.

Greenpeace ist nicht zum ersten Mal in der Arktis unterwegs. Schon 2001 und 2005 dokumentierten wir die Folgen des Klimawandels in der Nordpolregion. Die diesjährige Fahrt ist auch ein Signal an die große UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen. Dort soll ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet werden, das 2012 ausläuft. In Kopenhagen wird sich zeigen, ob die Regierungen die Dramatik des Klimawandels wirklich realisiert haben. Bislang haben sie kaum Beweise dafür geliefert.

Zeitgleich mit dem Aufbruch der Arctic Sunrise in die Arktis ist das Greenpeace-Flaggschiff Esperanza im Pazifik unterwegs. Dort sind viele der Pazifischen Inselstaaten akut vom ansteigenden Meeresspiegel bedroht. Die Besatzung will die Folgen der klimatischen Veränderungen für Mensch und Natur dokumentieren.

Nur noch 177 Tage bis zum Beginn der Weltklimakonferenz!

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